Häufige Beschwerden

Habe ich Erfrierungen?

1. Was sind Erfrierungen?

Es ist nicht sehr schön, wenn die Eiseskälte so stark an den Fingern, der Nase, der Ohren und Zehen nagt, dass man Erfrierungen bekommt.

Erfrierungen entstehen, wenn das Gewebe, üblicherweise die Extremitäten, sehr kalten Temperaturen ausgesetzt sind und wortwörtlich einfrieren. Bei extrem kalten Bedingungen verengt der Körper die Blutgefäße der Arme und Beine, um mehr Blut zu den lebenswichtigen Organen pumpen zu können, um zu überleben.

Wenn Ihre Haut weiß oder gräulich-gelb aussieht, sehr kalt ist und sich wachsartig anfühlt, haben Sie wahrscheinlich eine Erfrierung. Ihre Haut kann zudem jucken, brennen oder taub sein. Bei schweren Erfrierungen können Blasen und Verhärtungen auftreten. Wenn der betroffene Bereich auftaut, wird die Haut rot und schmerzt stark.

2. Frostbeulen vs. Erfrierungen

Frostbeulen signalisieren den Beginn einer schwereren Erfrierung, wobei sich weiße Flecken auf der Haut bilden und diese taub werden. Für gewöhnlich sind hierbei Finger, Zehen, Nase und Ohren betroffen. Bei Erfrierungen frieren die äußere Hautschicht und die erste Schicht des Gewebes regelrecht ein.

3. Häufige Symptome von Erfrierungen beinhalten …

Die Haut wird weiß bis dunkelgrau.

Verhärtungen und eine wachsartige Konsistenz der obersten Hautschicht.

Entstehung von dunkelgrauen oder schwarzen Blasen.

4. Weitere Symptome von Erfrierungen sind …

Entzündung oder Schwellung der Finger, Zehen, Nase oder Ohrenspitzen.

Ein quälendes juckendes oder brennendes Gefühl an den betroffenen Stellen, die starke Schmerzen hervorrufen, wenn man versucht, sie aufzuwärmen.

5. Wie Sie Erfrierungen verhindern können …

Schützen Sie Ihre Haut vor den Elementen mit dicken Handschuhen, einer Mütze, Ohrwärmer, warmen Socken und wasserdichtem Schuhwerk.

Ziehen Sie jegliche nasse Kleidung so schnell wie möglich aus und wärmen Sie die nassen und kalten Bereiche langsam auf.

6. Wenn Sie über einen längeren Zeitraum sehr kaltem Wetter ausgesetzt sind …

Schützen Sie Ihr Gesicht und die Nase mit einem warmen trockenen Schal oder mit den, in Handschuhe eingepackten, Händen.

Schützen Sie die erfrorenen Hände, indem Sie sie unter die Achseln klemmen.

Wenn die Zehen oder Füße erfroren sind, sollten Sie nicht laufen, da sonst noch mehr Schaden entstehen kann.

7. Behandeln Sie Erfrierungen mit den folgenden Schritten …

Trocknen Sie die erfrorene Stelle vollständig.

Erwärmen Sie die erfrorenen Bereiche, indem Sie sie unter warmes Wasser zwischen 40 und 42° Celsius halten.

Verwenden Sie niemals direkte Hitze (z.B. durch ein Feuer oder ein Heizkissen), um die gereizte Haut nicht noch zu verbrennen.

Wickeln Sie schließlich den Bereich in eine warme trockene Decke.

8. Wann sollten Sie wegen einer Erfrierung ins Krankenhaus …

Sie sollten unbedingt ins Krankenhaus, wenn Sie nach einer Erfrierung andauernde Schmerzen und Taubheit verspüren.

Wenn die Haut nicht wieder ihre normale Farbe annimmt.

Wenn sich Blasen verschlimmern oder sich bilden, nachdem Sie den betroffenen Bereich wieder aufgewärmt haben.

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