Häufige Beschwerden

10 Gründe, warum Sie so energielos sind

Fehlt Ihnen jegliche Energie, obwohl Sie gut schlafen und gesund zu sein scheinen?

Ständig müde zu sein ist frustrierend – besonders wenn man keine Erklärung für die Kraftlosigkeit hat. Eine der folgenden zehn einfachen Gründe könnte der Schuldige für Ihre Ermüdungserscheinungen sein …

1. Benutzung von elektronischen Geräten vor dem Schlafen gehen

Lassen Sie es mich mal so ausdrücken; wenn Sie einschalten … können Sie eine Zeit lang nicht mehr abschalten. Studien belegen, dass die Verwendung von elektronischen Geräten, wie Smartphones, Laptops, Computer und Fernseher, vor dem Schlafen gehen die Kampf-oder-Flucht Reaktion aktiviert, was Sie unter Stress setzt. Sie können dadurch eventuell nicht schlafen, da Ihr Blutdruck und Puls Stunden nach der Benutzung von elektronischen Geräten noch erhöht sein kann. Schalten Sie also mindestens 3 Stunden bevor Sie sich ins Bett legen ab!

2. Schlechte Ernährung

Weniger Kalorien zu sich zu nehmen kann dabei helfen, ungewollte Pfunde zu verlieren, aber eine ungenügende Ernährung raubt Ihnen auch die Energie. Dasselbe gilt im Übrigen auch für eine Ernährung mit viel Kristallzucker und Kohlenhydraten. Stattdessen sollten Sie sich ausgewogen ernähren mit frischem Obst und Gemüse, mageren Proteinen und komplexen Kohlenhydraten, um den ganzen Tag über voller Energie zu sein. Das bedeutet drei Mahlzeiten und nahrhafte Snacks zwischendurch!

3. Sind Sie in letzter Zeit öfters deprimiert?

Depressionen sind eine emotionale Störung, die sich vorwiegend in Form von unerklärlichen Ermüdungserscheinungen, Appetitlosigkeit und negativen Gefühlen zeigen – was alles zu der Energielosigkeit, die Sie im Moment erfahren, beiträgt. Menschen mit Depressionen sollten mit einem Arzt sprechen und mit einem Behandlungsplan beginnen, um die Stimmung und den Energiepegel wieder auszugleichen. Dies kann durch Sport, Beratungsgespräche und in manchen Fällen mit Medikamenten erreicht werden.

4. Andauernde Harnwegs- und Pilzinfektionen

Normalerweise wissen wir Frauen, wenn wir eine Harnwegs- oder Pilzinfektion haben. Wenn Sie jedoch kürzlich dagegen behandelt wurden, aber die Infektion weithin besteht, kann dies zu schweren Ermüdungserscheinungen führen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um sicherzugehen, dass Sie die Infektion völlig beseitigt haben.

5. Schlafapnoe

Auch wenn Sie denken, dass Sie die Nacht ruhig durchschlafen, ist das womöglich nicht der Fall. Sie könnten auch an Schlafapnoe leiden, einer Krankheit, bei der Ihre Atmung mehrmals in der Nacht kurz aussetzt und dadurch den Schlaf unterbricht, obwohl man nichts davon mitbekommt. Ein Weg das herauszufinden ist, den Lebensgefährten zu fragen – halten Sie ihn oder sie nachts wach mit Ihrem Schlafapnoe-Schnarchen? Wenn ja wird es höchste Zeit abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören oder bei einer Schlafklinik nach einer CPAP-Therapie zu fragen.

6. Schilddrüsenprobleme

Die Schilddrüse ist verantwortlich für die Kontrolle des Stoffwechsels (bzw. die Geschwindigkeit mit der Ihr Körper Nahrung in Energie umwandelt). Menschen mit einer Schilddrüsenüberfunktion haben einen sehr langsamen Stoffwechsel, weshalb sie oft keine Energie haben und sehr schnell an Gewicht zunehmen. Wenn Sie glauben ein Problem mit der Schilddrüse zu haben, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen und Ihre Hormonwerte überprüfen lassen.

7. Sie könnten an Blutarmut leiden

Bei Blutarmut hat man todsicher Ermüdungserscheinungen – das gilt besonders für Frauen, die anämisch durch den Blutverlust während der Menstruation werden. Blutarmut verursacht einen schweren Eisenmangel, wodurch wiederum nur sehr wenige rote Blutkörperchen im Blut vorhanden sind. Und Sie benötigen diese roten Blutkörperchen, um Sauerstoff und Energie an die Organe zu transportieren. Um gegen die Blutarmut anzukämpfen, können Sie eisenreiche Nahrung zu sich nehmen, wie Schalentiere, Bohnen, Vollkornmüsli und Rinderleber.

8. Diabetes

Im frühen Stadium wissen viele Betroffene gar nicht, dass sie an Diabetes leiden. Bei Diabetes verbleibt vermehrt Zucker im Blutkreislauf, weil dieser nicht von den Zellen aufgenommen werden kann. Dies führt zu Ermüdungserscheinungen. Wenn es Fälle von Diabetes in Ihrer Familie gibt, oder Sie übergewichtig sind, sollten Sie sich von Ihrem Arzt testen lassen.

9. Zu viel Koffein

Koffein – aus Kaffee, koffeinhaltigen Tees, Cola, Energy Drinks, bestimmten Medikamenten und Schokolade – kann Sie morgens in die Gänge bringen, wenn Sie zu wenig geschlafen haben. Sie können es damit jedoch auch übertreiben, was zu schnellerem Herzschlaf, erhöhtem Blutdruck und schließlich Erschöpfung führt. Wenn Sie sehr viel Koffein trinken, sollten Sie in Zukunft mehr darauf achten.

10. Dehydrierung

Ein ganz einfacher und schneller Trick bei Ermüdungserscheinungen ist Wasser zu trinken. Dehydration ist häufig der Grund für den Energiemangel. Ein verräterisches Anzeichen für Dehydrierung kann im Urin erkannt werden. Wenn es eine dunkelgelbe Färbung aufweist, sind Sie nicht genügend hydriert und sollten mehr Wasser trinken.

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