Geistige Gesundheit

8 Wege auf die das Wetter Ihre Gesundheit beeinflusst

Wir haben alle schon Mal das Wetter für Dinge wie Depressionen, Migräne und vielleicht sogar Gliederschmerzen verantwortlich gemacht. Studien haben jedoch einen Zusammenhang zwischen Wetterextremen und bestimmten gesundheitlichen Beschwerden hergestellt.

Hier sind acht Wege, wie das Wetter die Gesundheit und das Wohlbefinden beeinflussen kann …

1. Migränen

Der barometrische Druck – oder eher der Anstieg der Luftfeuchtigkeit, oder ein plötzlicher Sturz der Temperatur – wird bei chronisch Migränekranken schon lange für ihre Beschwerden verantwortlich gemacht. Jedoch löst der barometrische Druck in letzter Zeit auch bei nicht chronisch kranken Menschen Migräne aus. Darum ist trockene, warme Luft bei niedriger Luftfeuchtigkeit und stabilen Temperaturen auch das bevorzugte Wetter für Betroffene von Migräne.

2. Hautausschlag

Wenn Sie einen Hautausschlag haben, bringen Sie die Gedanken an kurze Hosen, Tank-Tops und Bikinis dazu, Winterschlaf halten zu wollen. Der Sommer ist die Zeit der juckenden, trockenen und schuppigen Haut, die Ausschläge noch verschlimmert. Jedoch ist kaltes, trockenes, windiges Wetter ebenso schlimm. Hautausschläge entstehen, wenn die Körpertemperatur schwankt und die Haut entweder zu heiß oder zu kalt ist.

3. Gelenkschmerzen

Tut Ihnen das Knie oder der blöde Ellenbogen schon wieder weh? Schauen Sie auf das Thermometer, wahrscheinlich ist es draußen kalt und trocken, denn dann machen arthritische Schmerzen in Gewicht-tragenden Gelenken häufig Ärger. Studien bestätigen dies mit Aussagen, dass ein Abfall der Temperaturen und der Feuchtigkeit, Überempfindlichkeit und Entzündungen in den betroffenen Gelenken hervorruft.

4. Depressionen

Wenn draußen ein Sturm tobt und Sie anfällig für Depressionen sind, ist es wahrscheinlich, dass auch über Ihrer Laune eine dunkle schwarze Wolke hängt. Eine Studie der Universität von Barcelona hat Veränderungen des barometrischen Drucks, was in den Stunden vor einem Gewitter häufig der Fall ist, mit verstärkten Symptomen von Depressionen in Verbindung gebracht. Wenn Sie an Winterdepressionen leiden, wissen Sie bereits, wie kaltes Winterwetter die Stimmung negativ beeinflussen kann.

5. Asthma

Sie scheuen sich vielleicht Sport zu treiben, aus Angst Sie könnten eine Asthmaattacke auslösen. Die entzündeten Atemwege reagieren jedoch wahrscheinlich eher auf das Wetter, als auf die körperliche Belastung. Wenn kalte Luft in die Lungen gesaugt wird, kann sie sich in den Atemwegen nicht genug aufwärmen, was eine plötzliche Entzündung und unvermeidlich die eingeschränkte Atmung einer Asthmaattacke hervorruft.

6. Herzinfarkt

Sie sollten das Schnee schippen besser unterlassen, wenn Sie dem Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung ausgesetzt sind oder in der Vergangenheit einen Herzinfarkt hatten. Ihr größter Feind könnte jedoch eher die extreme Kälte, als die Anstrengung sein, denn durch sie verengen sich die koronaren Arterien. Also haben Sie das nächste Mal, wenn Ihnen Ihr Arzt verbietet die Einfahrt freizuschaufeln gleich zwei Ausreden – die körperliche Anstrengung und die Temperatur. Dasselbe gilt für extreme Hitze, bei der sich die Temperatur des Körperkerns erhöht, Sie stark dehydrieren und dadurch anfälliger für Herzinfarkte werden.

7. Lungenerkrankung

Wenn Sie an einer chronischen Lungenerkrankung, wie Emphysem oder Bronchitis, leiden, nehmen Sie sich vor extrem warmen, genauso wie vor kaltem Klima in Acht. Lange schwüle Hitzeperioden belasten Ihre Lungen noch mehr, da Sie versuchen mehr Sauerstoff aufzunehmen, um die Körpertemperatur zu regulieren, was zu keuchen, husten und Atemnot führt.

8. Allergien

Sind Sie einer der unglücklichen Menschen, die sofort niesen müssen, sobald im Frühling die ersten Blumen blühen? Sie schieben es vielleicht auf die Pollen – besonders wenn Sie an Heuschnupfen leiden, aber in letzter Zeit kommen ständiges Niesen, Atembeschwerden und Sinusschmerzen im Frühling auch bei Kindern und Menschen, die zuvor nie an Allergien gelitten haben (wie ich), immer häufiger vor. Es scheint so, als wären die drastischen Veränderungen der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur für die plötzliche Überschwemmung durch Blumen-, Baum- und Gräser-Pollen verantwortlich.

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