Geistige Gesundheit

7 Vitaminpräparate, die Ihre mentale Gesundheit verbessern

Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen wird immer für einen gesunden Körper und Geist empfohlen, aber es gibt einige Vitamin- und Mineralstoffpräparate, die gezeigt haben, dass sie Ihnen helfen können, mit Stress, Angst und Depressionen fertig zu werden, ohne verschreibungspflichtige Medikamente einnehmen zu müssen.

Vergessen Sie nicht, dass Sie sich nicht nur auf Nahrungsergänzungsmittel verlassen sollten, um mit Ihrem Stress fertig zu werden – Bewegung und Ernährung sind immer der Schlüssel zum Erfolg. Wenn Sie aber diese Präparate zu sich nehmen, können Sie Ihren Angstpegel und andere mentale Gesundheitsrisiken reduzieren, bevor Sie zum Arzt gehen.

1. Inositol (Vitamin B8)

B Vitamine werden seit Langem mit dem Kampf gegen Stress in Verbindung gebracht, aber B8 ist besonders hilfreich bei der Bekämpfung von Zwangs- und Panikstörungen, sagt Health Central. In einer früheren Studie, berichteten Patienten mit Zwangsstörungen von einer Erleichterung, gegenüber denen, die ein Placebo zu sich nahmen.

Aber in derselben Studie berichteten Patienten, die SSRIs (Antidepressiva) zu sich nahmen, von keiner Erleichterung durch Inositol, und das generelle Angstgefühl verhielt sich bei allen Patienten ungefähr gleich. Das Ergänzungsmittel hilft scheinbar auch bei Patienten mit Trichotillomanie (zwanghaftes Haare ausreißen).

Inositol

2. Vitamin B6

Hier ist ein weiteres komplexes B Vitamin, das mit der Bekämpfung von Panikattacken in Verbindung gebracht wird. Natural News erklärte in einem Artikel aus dem Jahr 2013, dass eine japanische Studie bei 21 Teilnehmern, die an Panikstörungen litten, ein B6 Defizit zeigte.

B Vitamine sind auch wichtig, um Serotonin zu produzieren, welches uns hilft, unsere Stimmung, mentale Stabilität und kardiovaskuläre Funktion zu steuern, schreibt der Artikel. Antidepressiva sind im Normalfall dafür konzipiert, dass sie Serotonin davon abhalten vom Gehirn absorbiert zu werden, damit mehr davon im Körper als Neurotransmitter vorhanden ist.

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3. Eisen

EveryDay Health zufolge, kann ein Eisendefizit dafür verantwortlich sein, dass Sie sich mental (und physisch) schlechter fühlen. Ein Artikel aus dem Jahr 2014 bemerkt, dass während 20 Prozent der Frauen (und ungefähr die Hälfte aller schwangeren Frauen) an Eisenmangel leiden, aber nur 3 Prozent der Männer dieses Problem haben.

Dem Artikel zufolge, können niedrige Eisenwerte zu einer Anämie führen, die ähnliche Symptome wie eine Depression hat. Diese Symptome beinhalten Trägheit, Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit. EveryDay Health rät, jeden Tag zwischen 8 und 18 mg Eisen durch rotes Fleisch, Fisch und Geflügel zu sich zu nehmen. Sollten Sie Interesse an kulinarischer Vielfalt haben, schreiben Sie Leber auf diese Liste.

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4. Vitamin D

Vitamin D bekommen wir hauptsächlich durch die Sonne, aber für viele Deutsche bedeutet dies, dass sie während der Wintermonate, wenn sich die Sonne versteckt (und auch Sie sich eher drinnen verstecken), zu wenig davon bekommen. Den Centers for Disease Prevention and Control (CDC) zufolge, hatten im Jahr 2006 zirka 1/4 der amerikanischen Bevölkerung einen Mangel an Vitamin D. Das sind sehr viele Menschen!

Wissenschaftler tappen nicht länger im Dunklen, wenn es um die Rolle von Vitamin D für einen gesunden Körper und Geist geht. Psychology Today sagt, dass eine Verbindung zwischen Depressionen und Menschen, die unzureichende Mengen dieses Hormons haben, besteht. Es wird auch angemerkt, dass man dem Sonnenlicht über Wochen oder Monate ausgesetzt sein muss, um wieder normale Werte zu erreichen – in einer Studie wurden drei Patienten in 12 Wochen durch Vitamin D Präparate „geheilt“.

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5. Folinsäure

Nicht zu verwechseln mit Folsäure, kann Folinsäure, Experten zufolge, wenn es oral, als Kalzium Folinat, eingenommen wird, die Serotoninwerte auf natürliche Weise steigern. Es hilft auch einen gesunden und lebenswichtigen Zyklus namens Methylierung aufrechtzuerhalten, auf welchen Ihr gesamter Körper angewiesen ist, was auch Ihr Gehirn, und damit Ihre mentale Gesundheit beinhaltet.

Probleme mit dem Methylierungszyklus können mit Genmutationen in Verbindung gebracht werden, welche gezeigt haben, dass sie sehr gut auf Folinsäure ansprechen, und damit mentale Gesundheitsprobleme reduzieren (zumindest bei manchen Menschen). Es hat sich gezeigt, dass die Genmutation die Aufnahme von B Vitaminen erschwert, welche wie bereits erwähnt die Stimmung beeinflussen. Mindestens ein Artikel gibt an, dass Folinsäure noch effektiver ist, wenn sie mit Vitamin B12 kombiniert wird.

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6. Magnesium

Das Best Health Magazine preist Magnesium als Stimmungstreiber an, und nennt es „ein beruhigendes Mineral, das das Nervensystem pflegt, und hilft Angst, Furcht, Nervosität, Unruhe und Gereiztheit vorzubeugen.“ Es unterstützt auch das Herz und die Arterien, was dem Magazin zufolge gut ist, wenn man unter Panikattacken leidet.

Best Health merkt an, dass sogar kleine Dosen des Präparats helfen können und die typische Dosis bei 400 bis 600 mg täglich liegt. Der Artikel besagt, dass es förderlich für einen gesunden Schlaf ist, wenn man Magnesium mit der doppelten Menge an Kalzium zu sich nimmt und, dass eine Kombination aus Magnesium und Vitamin B6 angstgetriebene Menstruationssymptome lindern kann.

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7. L-Theanin

Eine Online-Quelle für Männer, namens MenProvement, sagt, dass L-Theanin eine Aminosäure ist, und dabei helfen kann, Stress und Angstzustände zu bekämpfen. Es ist effektiv, da es leicht die Blut-Gehirn-Barriere überwinden kann (welche einige Substanzen davon abhält, zum Gehirn und der Wirbelsäule zu gelangen), und die Produktion von unseren Freunden Serotonin und Dopamin, die Hormone für gute Gefühle ist, fördert.

Der Artikel merkt auch an, dass es etwas namens GABA produziert, das unser Gehirn zur Ruhe kommen lässt, indem es die Menge an freien Neuronen reduziert. Obwohl es verschreibungspflichtige Arten von L-Theanin gibt, sagt MenProvement, dass es nicht abhängig macht und keine Entzugserscheinungen hervorruft.

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