Fitness & Ernährung

8 wirksame Methoden, um die Lungengesundheit zu fördern

Auf sein Herz zu achten scheint gesunder Menschenverstand zu sein – wenn man regelmäßig Ausdauertraining macht, ungesunde Fettsäuren reduziert und gleichzeitig fürs Herz gute Fette in seine Ernährung aufnimmt, sollte die Herzgesundheit gewährt sein. Aber was ist mit der Lungengesundheit? Hier scheinen sich viele nicht ganz so sicher zu sein. Nachforschungen der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie (DGP) zeigen acht Wege die Lungengesundheit zu verbessern und chronische Beschwerden wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) zu vermeiden …

1. Erhöhen Sie die Aufnahme von Antioxidationsmitteln

Natürlicherweise setzen wir eine gute Ernährung gleich mit einer guten Gesundheit, aber nährstoffreiche Lebensmittel (keine Ersatzstoffe), die reich an Antioxidantien und Senfölglycosiden (biologische Stoffe mit nachgewiesenen Anti-Krebs Eigenschaften) sind, stehen in Verbindung mit gut funktionierenden und gesunden Lungen. Zum Beispiel haben Nachforschungen des Deutschen Krebshilfezentrums herausgefunden, dass Personen, die in einer Woche mindestens 5 Portionen Kohlgemüse (d.h. Grün-, China-, Braun- und Rosenkohl, Rucola und Brokkoli) aßen, das Risiko von Lungenkrebs um 50% gegenüber denjenigen, die nur wenig Kohlgemüse aßen, verringerten.

2. Kontrollieren Sie die örtliche Luftqualität

Sie sind vielleicht der glückliche Einwohner einer Stadt mit niedriger alljährlicher Luftverschmutzung. Freiburg, zum Beispiel, ist laut Statista.com die Stadt mit der geringsten Feinstaubbelastung in Deutschland. Wenn man aber in einer Gegend lebt, die voll von Schadstoffen ist, dann kann es in bestimmten Monaten oder zu bestimmten Tageszeiten eine schlechte Idee sein, joggen zu gehen oder irgendwas draußen zu machen. Wenn Sie eine Lungenerkrankung oder eine chronische Lungenstörung haben, durch die Sie empfindlich gegenüber Luftschadstoffen sind – sollten Sie für Ihr eigenes Wohl die Homepage des Umweltbundesamtes konsultieren und den Luftverschmutzungsindex prüfen, bevor Sie rausgehen. Dort finden Sie aktuelle Informationen zur örtlichen Luftqualität.

3. Ergreifen Sie die Initiative bei der Lungengesundheit

Die DGP rät, bei der Lungengesundheit die Initiative zu ergreifen. Das bedeutet ein anhaltender Husten, chronische Bronchitis, Asthma oder diejenigen mit anderen Lungenerkrankungen (d.h. COPD) sollten Symptome oder Atemprobleme nicht ignorieren. Tun Sie Ihr Übriges, indem Sie medizinische Behandlung aufsuchen, wenn Sie Brust- oder Lungenschmerzen haben, Blut husten oder für länger als einen Monat chronischen Husten haben. Ihr Arzt verschreibt vielleicht vorsorglich Medizin (d.h. Inhalator), um Symptome zu mindern und eine gefährliche Atemwegsinfektion zu vermeiden.

4. Treiben Sie Sport

Obwohl Joggen zu gehen oder Bahnen zu schwimmen die Lungengröße nicht erhöht – verbessert es die Ausdauer und die Belastbarkeit. Laut Nachforschungen des Robert-Bosch-Instituts erhöht regelmäßiger Sport die Sauerstoffversorgung des Herzens und der Muskeln und stärkt Atemwegsmuskeln in der Lunge. Die Studie von 30 übergewichtigen Jugendlichen mit schlechter Kondition fand heraus, dass mangelnde körperliche Betätigung der Hauptgrund für die schlechte Ausdauer und Belastbarkeit war. Als die Hälfte der Gruppe für 24 Wochen 3 Tage in der Woche aufs Laufband musste, zeigten Abschlusstests, dass Ausdauertraining einen positiven Effekt auf die Lungenfunktion hatte.

5. Kaufen Sie umweltfreundliche Produkte

Sein Zuhause zu renovieren verbessert sicherlich das ästhetische Erscheinungsbild, aber es kann auch die Lungen beschädigen, wenn man Produkte (d.h. Farbe, Glasfaser, Reinigungsmittel oder Wärmedämmung) benutzt, die schädliche Gase oder giftige Partikel enthalten. Alle Heimwerkerprojekte sollten in gut durchlüfteten Räumen mit Atemschutz (d.h. Staubmaske) durchgeführt werden. Benutzen Sie zum Heimwerken umweltfreundliche Produkte (d.h. Wasserlack und chemiefreie Reiniger) um die Belastung mit flüchtigen organischen Verbindungen einzuschränken.

6. Hören Sie auf

Wenn Sie Gesundheitsexperten fragen, was das Schlimmste ist, was man seinen Lungen antun kann, werden Ihnen alle sagen es ist Rauchen – zweifellos. Regelmäßig Zigaretten, Pfeife oder Zigarre zu rauchen erhöht das Risiko von COPD, Lungenaufblähung, chronischer Bronchitis und Lungenkrebs. Die Deutsche Krebsgesellschaft gibt an, dass Rauchen (ja, sogar regelmäßiges Passivrauchen) der Hauptauslöser von Lungenkrebs ist und etwa 85% von Lungenkrebsfällen kommen vom Rauchen. Natürlich hängt das Lungenerkrankungsrisiko von der Dauer und Intensität des Rauchens ab.

7. Tragen Sie einen Mundschutz

Wenn Sie als Schweißer, Bauarbeiter, Maler, Kosmetiker, Mechaniker oder in einem der vielen anderen Berufe arbeiten, die einen Staub, Chemikalien, Dämpfen oder Abgasen aussetzen – dann sollten Sie bei der Arbeit einen Mundschutz tragen. Tatsächlich deuten Statistiken der Gewerbeaufsicht der Arbeitsministerien der Länder auf die Gefahren von berufsbedingtem Asthma an Arbeitsplätzen hin, die keine Atemschutzausrüstung zur Verfügung stellen, oder bei Mitarbeitern, die sich weigern bei der Arbeit Staubmasken oder anderen Atemschutz zu tragen.

8. Überwachen Sie Luftschadstoffe im Haus

Man kann Luftverschmutzung drinnen genauso leicht ausgesetzt sein wie draußen. Haustierschuppen, Schimmel, Baustoffe, Lufterfrischer, Lüftungsanlagen und Kamine können alle die Qualität der Atemluft im Haus reduzieren. Laut Empfehlungen der Umweltschutzbehörde kann es die Teilchenbelastung mindern und die Luftqualität im Haus verbessern Lüftungsanlagen regelmäßig zu reinigen (d.h. Rohre und Kamine), Teppiche und Stoffmöbel mit dem Staubsauger oder Dampfreiniger von Tierhaaren und – Schuppen zu befreien. Außerdem sollten Sie Ihre Wohnung regelmäßig auf Schimmelbildung durchsuchen und eventuell Lufterfrischer benutzen, um eine gute Luftqualität zu gewähren.

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