Fitness & Ernährung

8 unerwartete Appetithemmer und -anreger

Die meisten von uns sind nicht stark genug, um den süßen Schokoladenkeksen nach Mamas Geheimrezept zu widerstehen. Wenn Sie jedoch diese Naschereien meiden wollen, ist Ihre Mutter dabei wahrscheinlich keine große Hilfe. Wir haben acht mehr oder weniger bekannte Appetithemmer und –anreger aufgedeckt, die Einfluss auf Ihren Appetit haben und entweder dazu führen, dass Sie übermäßig viel essen, oder komplett den Appetit verlieren …

1. Zügeln Sie den Hunger durch die Beleuchtung

Haben Sie gewusst, dass romantisches, gedämpftes Licht einen zügelnden Effekt auf den Appetit hat? Forschungen der Cornell Universität haben die Wirkung von Licht an zwei Gruppen studiert – bei einer wurde sanftere Beleuchtung und bei der anderen normale Beleuchtung (Fast-Food) verwendet. Die Probanden aßen bei spärlicher Beleuchtung nicht nur langsamer, sondern auch insgesamt weniger (also weniger Kalorien).

2. Sport treiben und weniger essen

Sie denken vielleicht, dass Sie nach einer anstrengenden Spinning-Stunde heißhungrig sind. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass eine Stunde intensives Ausdauertraining den Appetit bis zu zwei Stunden danach unterdrückt, dank einem Hormon namens Ghrelin, welches Hungergefühle vermindert.

3. Essen auf rotem Porzellan

Rot signalisiert nicht nur das Anhalten auf der Straße. Anscheinend hält der alarmierende Farbton Menschen auch davon ab, zu viel zu verschlingen. Als im Jahr 2012 in einer Studie (veröffentlicht im Appetit-Journal) rote und blaue Teller benutzt wurden, um die Wirkung zu testen, die Farben auf Essensgäste haben, fand man heraus, dass die Teilnehmer weniger aus roten Bechern als aus blauen getrunken und weniger von roten Tellern als von blauen gegessen haben.

4. Essig dämpft das Hungergefühl

Essig passt nicht zu allen Gerichten, aber wenn Ihre Nudelsoße oder Ihr Pizzaboden einen Spritzer Balsamico- oder Rotweinessig vertragen kann, können Sie damit eventuell verhindern, übermäßig viel zu essen. Studien berufen sich dabei auf den appetithemmenden Effekt von Essigsäure, was im Rückschluss bedeutet, dass Essig den Anstieg des Blutzuckerspiegels beim Verzehr von Kohlenhydrat-reichen Mahlzeiten um 35 Prozent reduzieren kann. Fermentierte Lebensmittel, die Essigsäure enthalten, haben die gleiche Wirkung (z.B. eingelegte Beete).

5. Musik hören

Wie beim Essen haben Menschen verschiedene Geschmäcker, wenn es um die Musik geht, die zum Essen gespielt wird. Forscher einer Studie aus dem Jahr 2012 zeigten beispielsweise auf, dass leise Hintergrundmusik während einer Mahlzeit, die Tendenz übermäßig viel zu essen reduzieren kann – gleichzeitig kann aber auch die Abneigung gegen einen bestimmten Klang dazu führen, dass Sie zu viel essen.

6. Ein Eck dunkle Schokolade

Während Schokoladenkuchen, Schokoladeneiscreme und Schokokekse vielleicht der Grund für Ihre sich ausdehnende Taille ist, kann ein Stück pure dunkle Schokolade (keine Milchschokolade) sogar dabei helfen, dass Sie sich schneller satt fühlen. Untersuchungen, die im Journal für Ernährung & Diabetes veröffentlicht wurden, haben gezeigt, dass Menschen, denen ein kleines Stückchen dunkle Schokolade gegeben wurde, eher dazu tendierten, Mahlzeiten mit weniger Kalorien, Fett und Zucker zu wählen.

7. Appetit unterdrücken mit resistenter Stärke

Kartoffeln, Bananen und Reis werden vielleicht bald von beliebten kohlenhydratarmen Diäten verbannt, obwohl diese Lebensmittel laut Forschern der Universität in Utah Menschen bei ihren Abnehmbemühungen helfen können. Die resistente Stärke (eine Art von Diät-Ballaststoff), die in Bohnen, Reis, Bananen und kalten Kartoffeln enthalten ist, kann tatsächlich den Appetit zügeln und übermäßiges Essen verhindern.

8. Den Hunger befriedigen mittels Aromatherapie

Der Geruch ist verantwortlich für 90 Prozent des Geschmacks. Laut Wissenschaftlern der Stiftung für Geruchs- & Geschmacksbehandlung in Chicago befriedigen Gerüche wie Pfefferminz und grüner Apfel in Kerzen und ätherischen Ölen das Gehirn – oder in anderen Worten, tricksen das Gehirn aus, sodass es glaubt, dass der Körper bereits, z.B. ein Stück Apfelkuchen, konsumiert hat.

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