Fitness & Ernährung

7 alltägliche Gewohnheiten, die zu Gewichtszunahme führen

Wir alle haben Gewohnheiten, die nur sehr schwer abzulegen sind. Doch es sind gerade diese (oftmals schlechten) Verhaltensweisen, die unseren Bemühungen um eine gute Figur einen Strich durch die Rechnung machen – und das ohne, dass wir es immer bemerken. Der erste Schritt alte Gewohnheiten zu brechen ist daher die Erkenntnis. Hier sind die sieben Verhaltensweisen, die unter Umständen zwischen Ihnen und Ihrem Traumgewicht stehen …

1. Keine Zeit zum Frühstücken

Falls Sie regelmäßig das Frühstück weglassen, machen Sie einen großen Fehler, der sich direkt auf die Waage übertragen kann.

Englische Forscher haben herausgefunden, dass der Verzicht auf Frühstück nach einer durchgeschlafenen Nacht im Gehirn das „Belohnungszentrum“ aktiviert, was uns später am Tag kalorienreiches Essen verschlingen lässt.

2. Hungrig einkaufen gehen

Auch wenn Sie wahrscheinlich wissen, dass man nicht mit leerem Magen einkaufen gehen sollte, so wird der Fehler doch immer wieder gemacht.

Hungern und Einkaufen ist einfach keine sehr gute Kombination. Erstens sind Supermärkte voller fett- und kalorienreicher Lebensmittel – und ist man hungrig, dann sind einem die Konsequenzen der Nahrungsaufnahme erst einmal egal. Ziehen Sie stattdessen lieber mit einem leichten Snack und einer Einkaufsliste voller frischer, gesunder Lebensmittel los.

3. Trinken ohne Rücksicht auf Kalorien

Vielleicht essen Sie ja grundsätzlich ausgewogene Mahlzeiten mit viel frischem Gemüse, magerem Fleisch, fettarmen Milchprodukten und komplexen Kohlenhydraten, fragen sich aber dennoch: „Warum nehme ich immer noch zu?“ Die Antwort darauf ist wahrscheinlich die Tatsache, dass Sie kalorienhaltige Getränke trinken.

Eine Studie, die von US-amerikanischen Forschern gemacht wurde, kam zu dem Ergebnis, dass viele Menschen die meisten Kalorien durch das Trinken zu sich nahmen. Alkohol, Limonaden, gezuckerte Kaffees, fettreiche Smoothies und vieles andere trinkt sich erfrischend leicht, sollte Sie aber nicht die zusätzlichen Kalorien vergessen lassen.

4. Riesen Portionen

Untersuchungen haben ergeben, dass die durchschnittlichen Essensportionen, die wir heutzutage zu uns nehmen, noch nie größer waren als heute. Regelmäßiges Essen in Restaurants, die große Mahlzeiten servieren, mag die Brieftasche verschlanken, tut Ihrem Bauchumfang aber definitiv nicht gut, wenn Sie die Teller jedes Mal leer essen. Lassen Sie sich übergroße Portionen daher lieber einpacken und nehmen Sie sie mit nach Hause.

Es wird davon ausgegangen, dass eine normale Mahlzeit heute in etwa 300 Kalorien mehr enthält als noch 1985. Dr. Brian Wansing, Autor von „Mindless Eating“, studierte ausgiebig Essensgewohnheiten und kam zu dem Ergebnis, dass es heute vor allem die Größe der Portionen ist, die zu einer übergewichtigen Gesellschaft führen. Leute, denen z.B. eine größere Popcorn-Tüte gegeben wurde, aßen durchschnittlich 44 Prozent mehr Popcorn als diejenigen, die nur eine kleine Tüte erhielten.

5. Schlafmangel

Es gibt einen guten Grund dafür, warum wir am Tag nach einer kurzen Nacht meist zu viel essen, denn es ist erwiesen, dass Schlafmangel und Appetit in enger Verbindung miteinander stehen.

Untersuchungen zufolge unterstützt zu wenig Schlaf die Fettspeicherung sowie die Produktion von Kortisol, das zum einen für natürliche Fluchtreflexe verantwortlich ist, aber auch in Sachen Hunger eine bedeutende Rolle spielt. Es ist belegt, dass Schlafmangel einen Dominoeffekt an physiologischen Veränderungen mit sich bringt – darunter vermehrte Ghrelin- und Kortisolproduktion sowie einen unausgeglichenen Glukosespiegel.

6. Würzmittel werden ignoriert

Ähnlich wie beim Trinken, ist es auch beim Essen wichtig, genau darauf zu achten, was man isst – das schließt Gewürze, Dressings und Ähnliches mit ein. Denn Sandwiches sind oftmals voller Mayonnaise, Butter oder Käse und können die Kalorienaufnahme eines Mittagessens beinahe verdoppeln – manchmal sogar verdreifachen.

Achten Sie daher auf all die Zusätze in Ihrem Essen und wählen Sie wann immer möglich fettarme Varianten bzw. gesunde Fette. Statt Butter sollten Sie z.B. lieber Avocado aufs Bort streichen oder Mayo durch Senf ersetzen. Ein Burrito ist auch mit fettarmer Salsa superscharf und lässt ganz nebenbei auch noch Extrakäse und Sauercreme vergessen.

7. Die Kombination aus Essen und Unterhaltung

Vielleicht haben Sie den Begriff „Food-Koma“ schon einmal gehört. Er bezieht sich auf die geistige Verfassung nach einem wahren Gelage. Hüten Sie sich außerdem vor einer weiteren Form hirnlosen Mampfens, die auch als „Essens-Amnesie“ bezeichnet wird.

Typischerweise tritt Essens-Amnesie hauptsächlich aufgrund von Ablenkung auf – z.B. durch Fernsehen, Internet oder Videospiele. Dabei verliert man schnell den Überblick darüber, wie oft die eigene Hand in die Chipstüte langt, und wacht erst auf, wenn auf einmal alles aufgegessen ist.

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