Fitness & Ernährung

10 Lebensmittel, die bei Verstopfung helfen

Eine Verstopfung ist ziemlich unangenehm, denn dabei können Sie an Schmerzen leiden und sich oft nur schwer bewegen. Es ist ein frustrierendes Gefühl, das uns davon abhält, so zu funktionieren wie gewohnt.

Glücklicherweise gibt es einige Lebensmittel, die dabei helfen, Verstopfungen zu verhindern, oder bei der Auflösung einer Verstopfung helfen. Der Trick ist, den Ballaststoffkonsum zu maximieren. WebMD empfiehlt, dass gesunde Erwachsene mehr als 25 Gramm Ballaststoffe jeden Tag zu sich nehmen sollten (diese Zahl variiert jedoch zwischen den Geschlechtern). Welche Lebensmittel helfen nun dabei, diesen wichtigen Wert zu erreichen?

1. Pflaumen

Pflaumen und Pflaumensaft können dabei helfen, eine Verstopfung zu lösen. Das liegt daran, weil sie reich an Ballaststoffen sind und knapp sieben Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Ballaststoffen enthalten.

Pflaumen sind zudem eine exzellente Vitamin A- und Kalium-Quelle – wodurch wir uns energiereicher und bereit fühlen, den Tag in Angriff zu nehmen. Der effektivste Weg, die Ballaststoffe von Pflaumen aufzunehmen, ist wahrscheinlich den Saft zu trinken, der in den meisten Supermärkten erhältlich ist.

prunes

2. Birnen

Birnen schmecken nicht nur lecker – weil sie reich an natürlichem Zucker sind – sondern sie sind auch ein exzellenter Weg, den Stuhl durch den Darmtrakt zu bewegen. Experten schätzen, dass ein Becher geschnittene Birne ungefähr sechs Gramm Ballaststoffe und nur ca. 100 Kalorien enthält.

Es gibt viele verschiedene Wege Birnen zu sich zu nehmen. Sie können beispielsweise die ganze Frucht essen, oder sie in einem ballaststoffreichen Smoothie verarbeiten. Wenn Sie kein Fan von Birnen sind, dann haben Äpfel und Orangen einen ähnlichen Ballaststoffgehalt.

Pears

3. Brokkoli

Es ist wohl bekannt, dass Brokkoli ein gesundes Lebensmittel ist. Schließlich wurden die meisten von uns als Kind gezwungen, Brokkoli zu essen. Warum haben unsere Eltern aber darauf bestanden, dass wir den Brokkoli essen?

Größtenteils liegt das daran, weil Brokkoli eine Menge Ballaststoffe enthält. Ein einziger Becher mit rohem Brokkoli enthält schon ungefähr 2,8 Gramm Ballaststoffe – fast 10 Prozent des täglichen Bedarfs für Frauen. Damit der Brokkoli etwas besser zu Ihren Mahlzeiten passt, können Sie ihn dämpfen oder als Teil einer gesunden Mahlzeit mit anbraten.

Broccoli

4. Leinsamen

Es ist zu einem bekannten Fakt geworden, dass Leinsamen, die man in Brot oder in Smoothies finden kann, eine exzellente Quelle an Omega-3-Fettsäuren sind. Diese lebenswichtigen Fettsäuren verbessern bewiesenermaßen die Cholesterinwerte, wodurch Ihr Herz gesund bleibt.

Aber Leinsamen enthalten auch eine Menge Ballaststoffe, inklusive sowohl löslicher als auch unlöslicher. Als ob das noch nicht genug wäre, enthalten Leinsamen zudem noch sehr viel Lignan, das antioxidative Eigenschaften besitzt.

Flaxseeds

5. Karotten

Wir haben alle schon gehört, dass Karotten voll mit Beta-Carotin sind, welches das Sehvermögen verbessern kann. Aber Karotten sind auch eine hervorragende Ballaststoffquelle, inklusive löslicher Ballaststoffe – die dabei helfen können, schlechtes Cholesterin über den Stuhl aus dem Körper zu transportieren.

Es hat sich zudem gezeigt, dass Karotten das Sättigkeitsgefühl verbessern. In einer Studie von britischen Forschern wurde gezeigt, dass sich Menschen, die Karotten aßen, länger satt fühlten als Menschen, die etwas anderes aßen.

Carrot Sticks

6. Bohnen

Es gibt viele verschiedene Sorten von Bohnen, aber wirklich alle enthalten große Mengen an unlöslichen und löslichen Ballaststoffen. Die Mayo Clinic weist beispielsweise darauf hin, dass ein Becher gekochter Limabohnen mehr als 13 Gramm Ballaststoffe enthält, während ein Becher weißer Bohnen aus der Dose mehr als 10 Gramm Ballaststoffe enthält.

Das bedeutet, dass sich in Bohnen tatsächlich mehr Ballaststoffe verstecken als in Brokkoli, Rüben, Rosenkohl, Mais, Kartoffeln, Tomaten, Karotten, Artischoken und vielen anderen Obst- und Gemüsesorten.

beans

7. Pfirsiche

Es gibt keinen Zweifel daran, dass Pfirsiche köstlich sind, egal ob man sie allein isst oder in einem Obstsalat oder Dessert. Sie sind jedoch zudem voll mit Ballaststoffen, die beim Verdauungsprozess helfen.

Ein kleiner Pfirsich enthält zum Beispiel ungefähr zwei Gramm Ballaststoffe, ein mittelgroßer Pfirsich ungefähr 2,5 Gramm und ein großer bis zu 3,5 Gramm. Damit die Kinder von Pfirsichen schwärmen, können Sie sie zum morgendlichen Müsli hinzugeben und sie mit ein wenig Honig beträufeln.

Peaches

8. Ananas

Ein Urlaub in den Tropen beinhaltet meistens auch das Trinken von Ananassaft am Strand (und vielleicht mit ein bisschen Alkohol). Aber es kann auch zu einer Verstopfung kommen, wobei der Ananassaft tatsächlich helfen kann.

Das liegt daran, weil ein Becher ungezuckerter Ananassaft ein halbes Gramm Ballaststoffe enthält, wodurch Blockaden im Verdauungssystem entfernt werden können. Zudem können die natürlichen Pflanzenenzyme im Ananassaft helfen, die Darmfunktionalität zu verbessern.

Pineapple

9. Feigen

Feigen sind eine köstliche Leckerei, wenn man sie als ganze Frucht isst oder einem süßen Dessert hinzufügt. Aber sie sind auch reich an natürlichen Ballaststoffen und können eine Menge dafür tun, uns bei der Überwindung einer frustrierenden Verstopfung zu helfen.

Forschungen von Livestrong.com weisen darauf hin, dass eine einzige getrocknete Feige nahezu ein Gramm Ballaststoffe enthält. Zusammen liefern vier getrocknete Feigen mehr Ballaststoffe als drei mittelgroße Pflaumen oder ein kleiner Apfel. Wenn Sie also den Geschmack von Feigen lieben, aber Verstopfungen hassen, sollten Sie mehr Feigen naschen.

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10. Joghurt

Viele Leute haben Schwierigkeiten mit Verstopfungen, weil sie den Geschmack von Obst und Gemüse, in dem viele Ballaststoffe enthalten sind, nicht mögen. Wenn das für Sie zutrifft, können Sie versuchen, mehr Joghurt mit in Ihre Ernährung aufzunehmen.

Joghurt enthält nämlich Probiotika, die bewiesenermaßen beim Verdauungsprozess helfen und Verstopfungen reduzieren. In einer Harvard-Studie wurde gezeigt, dass Probiotika die „Darm-Durchgangszeit“ reduzieren, die Anzahl der Stuhlgänge pro Woche erhöhen und dabei helfen, den Stuhl weicher zu machen, wodurch der Gang auf die Toilette erleichtert wird.

Yogurt

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