Erziehung

So hält Sie Ihr Haustier gesund

Ein Haustier wird als bester Freund des Menschen bezeichnet, jedoch reicht die bedingungslose Liebe, Akzeptanz und Unterstützung Ihres haarigen, vierbeinigen Freundes weit über schlichtes Gefährtentum hinaus.

Hier sind zehn Wege, auf welche die Haltung eines Haustiers Sie gesund, glücklich und fit hält …

1. Mehr Bewegung im Laufe der Woche

Ein offensichtlicher Vorteil der Haltung eines Hundes ist die vermehrte körperliche Aktivität. Forschungen der Universität von Missouri ergaben, dass Hundehalter durchschnittlich 300 Minuten pro Woche körperlich aktiv sind, wohingegen nicht-Hundehalter nur auf knappe 168 Minuten pro Woche kamen.

2. Tiere verbessern das mentale Wohlbefinden

Wenn das erste, was Sie Zuhause sehen ein freundliches Gesicht ist, besonders eines, das heftig mit dem Schwanz wedelt und Sie von oben bis unten abknutscht, schmilzt der Stress eines harten Arbeitstages regelrecht dahin. Tatsächlich hat eine Untersuchung der Gesundheitsabteilung der Universität von Minnesota gezeigt, dass die Begleitung von einem Tier das mentale Wohlbefinden enorm verbessert und Beklemmungsgefühle reduziert.

3. Es lindert Allergien

Wussten Sie, dass Kinder mit Hautieren an weniger Hautausschlägen, Heuschnupfen und Atemwegsbeschwerden leiden? Laut einer Studie aus dem Journal für klinische & experimentelle Allergien, entwickeln Babys, die in Häusern mit Haustieren leben, weniger häufig allergiebedingte Krankheiten, weil sie früh Hautschuppen und Allergenen ausgesetzt sind, und dadurch eine stärkere Immunität aufbauen.

4. Es senkt einen schlechten Cholesterinspiegel

Ich muss Ihnen wohl nicht sagen, dass Sie der Besitz eines Hundes öfters in Bewegung bringt. Wandern mit Ihrem kleinen Hündchen ist nicht nur gut für den haarigen Teil Ihres Duos, es hält auch Ihr Gewicht und Ihre Cholesterinwerte im Zaum. In der Tat hat eine Untersuchung einer amerikanischen Gesundheitsorganisation gezeigt, dass männliche Haustierbesitzer, dank der Motivation ihres haarigen Freundes, einen niedrigeren und gesünderen Cholesterin- und Triglycerid-Spiegel aufweisen.

5. Es schützt vor Depressionen

Wenn Sie sich um Ihre mentale Gesundheit sorgen, kann ein Haustier helfen! Forschungen der britischen Psychologie-Gesellschaft ergaben, dass Haustiere dabei helfen, soziale Ängste zu überwinden und das Selbstwertgefühl ihrer Besitzer zu heben, dank der beruhigenden Wirkung von bedingungsloser Akzeptanz – besonders bei Menschen die anfällig für ein schwaches Selbstwertgefühl und Depressionen sind.

6. Es lindert Stress

Irgendetwas ist wahnsinnig beruhigend, wenn ich meine Katze streichle. Wenn sie nur im selben Raum liegt wie ich, bin ich völlig entspannt. Die beruhigende Wirkung von Haustieren rührt von einer starken Neurochemikalie namens Oxytocin, die eine Studie der Buffalo Universität im Staat New York mit der Reduktion von Cortisol (einem Stresshormon) und dem Blutdruck um ungefähr 50 Prozent in Zusammenhang gebracht hat. Zudem lindert es die Symptome von PTBS (posttraumatische Belastungsstörung) enorm.

7. Es senkt den Blutdruck

Tatsächlich rechnet dieselbe Studie der Buffalo Universität Haustieren die drastische Reduktion von Bluthochdruck-Symptomen an. Die Studie beobachtete Haustierbesitzer, die Medikamente gegen Bluthochdruck nahmen und fand heraus, dass diese zu 50 Prozent besser auf die Medikation reagierten.

8. Es stärkt das soziale Band

Laut einer Studie aus dem Journal für angewandte Entwicklungswissenschaft, weisen junge sowie ältere Haustierbesitzer ein stärkeres Gemeinschaftsbedürfnis und ein sozialeres Wesen auf als Menschen ohne Haustier. Haustierbesitzer zeigten dabei mehr Selbstvertrauen, stärkeres soziales Einfühlungsvermögen und nahmen mehr Führungsrollen war als nicht-Haustierbesitzer.

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