Erziehung

10 Effektive Tipps, um Ihr Baby zum Schlafen zu bringen

Ein schlafendes Baby ist wunderschön anzusehen. Vor allem als Elternteil wird das Herz jedes Mal beim Anblick Ihres Babys mit Liebe erfüllt.

Auf der anderen Seite werden Sie aber höchstwahrscheinlich Herzrasen erleiden, wenn Sie wegen dem ständigen Schreien Ihres Kindes die dritte Nacht hintereinander nicht schlafen können. Was kann man tun um Mama, Papa und dem Baby eine entspannte Nacht zu gewährleisten?

Hier sind 10 effektive Tipps, um ihr Baby zum Schlafen zu bringen.

1. Halten Sie sich an einen strikten Schlafplan

Studien haben ergeben, dass Babys, die einen strikten Schlafplan haben, schneller und mit weniger Aufhebens einschlafen, sobald sie in ihre Krippe gelegt werden. Es wird Ihnen sicherlich schwerfallen, für ein neugeborenes Baby einen Schlafplan zu entwickeln. Sobald Ihr Kleinkind aber 6 bis 8 Monate alt ist, können Sie mit einem solchen anfangen, um ihre kleinen Körper schon frühzeitig zu trainieren sich an den Schlafplan zu halten.

2. Schlafen im eigenen Bettchen

Dies ist bei einem neugeborenen Baby wieder schwer, aber sobald Ihr Kind 6 bis 8 Monate alt ist, sollten Sie damit anfangen, Ihr Baby in sein/ihr Bett zu legen, sobald es anfängt einzuschlafen. Durch diese Methode lernt ihr Kind von selbst einzuschlafen und all das ohne Wiegen, der 100. Wiederholung von „Schlaf, Kindlein Schlaf“ oder anderen Tricks.

3. Schaffen Sie eine angenehme Schlafatmosphäre

Schaffen Sie für ihr Baby eine angenehme Schlafatmosphäre, indem Sie in seinem/ihrem Schlafzimmer die Lichter dämmen, Vorhänge und schalldämmende Materialien verwenden und das Thermostat im Zimmer auf eine angenehme Schlaftemperatur einstellen. Alles in allem sollte sein/ihr Schlafzimmer unverändert bleiben, damit es als Schlafplatz gesehen wird.

4. Schlafzimmer sind keine Spielzimmer

Sie sollten Spiele und andere Aktivitäten unbedingt aus dem Schlafzimmer Ihres Kindes verbannen, um das Schlafzimmer als solches zu etablieren. Falls nicht, kann Ihr Baby verwirrt und gleichzeitig aktiv werden, kurz bevor es in die Krippe gelegt wird, und dann versuchen wieder herauszukrabbeln.

5. Auch Papa sollte aktiv mitwirken

Es ist sehr schwer, ganz alleine einen Schlafplan für Ihr Kind zu entwerfen. Genau aus diesem Grund ist es wichtig, Ihren Partner in alles einzuweihen, mit Ihm gemeinsam bestimmte Uhrzeiten für Nickerchen oder Schlafenzeiten einzurichten und sich auch daran zu halten. Wenn Ihr Kind zum Beispiel nachts noch Milch braucht, wechseln Sie sich einfach ab ihm/ihr etwas zu trinken zu geben, bevor Sie zu Bett gehen, und warten Sie bis zum Morgen für die nächste Mahlzeit.

6. Passen Sie die Schlafzeiten Ihres Babys an

Erstellen Sie eine Schlaf- und Nickerchen Übersicht, um Schlafmuster Ihres Babys zu erkennen. Schreiben Sie zum Beispiel Sachen auf, wie: Wie lange hat Ihr Baby gebraucht, um einzuschlafen, wie oft ist Ihr Baby aufgewacht und wie schwer ist es Ihnen gefallen, Ihr Baby in die Krippe zu legen. All dies hilft Ihnen und Ihrem Kind optimale Schlafenszeiten zu finden.

7. Erstellen Sie ein „zu Bett gehen Ritual“.

Es dauert nicht sehr lange ein „zu Bett gehen Ritual“ einzuführen, solange Sie sich auch daran halten. Lesen Sie ihrem Baby zum Beispiel immer 15 Minuten vor dem Schlafengehen eine Gutenachtgeschichte vor oder singen Sie ihm etwas vor. Minimieren Sie hierbei unbedingt jegliche äußeren Einflüsse (z.B. Lärm durch Spiele, Haustiere usw.).

8. Etablieren Sie ein wiederkehrendes Element

Das wiederkehrende Element kann wirklich alles sein, das ihrem Baby hilft, sich zu beruhigen. Die Idee dahinter ist es, sein/ihr Lieblingskuscheltier oder die Lieblingskuscheldecke in den Schlafplan zu integrieren, um ihn/sie bei dem Anblick daran zu erinnern, dass jetzt Schlafenszeit ist. Vermeiden Sie dementsprechend dieses Kuscheltier oder die Kuscheldecke beim Spielen oder sonstigen Aktivitäten am Tag.

9. Bleiben Sie nicht im Raum

Wir wissen alle, wie schwer es fällt, den Raum zu verlassen, anstatt Ihrem Baby beim Einschlafen zuzuschauen. Sie lenken Ihr Baby jedoch nur dabei ab und hindern es gegebenenfalls beim Einschlafen. Sie sollten stattdessen jedes Mal demonstrativ aus dem Zimmer gehen, sobald Sie ihr Baby in seine/ihre Krippe gelegt haben, damit Sie aus ihrem/seinem Blickfeld sind und er/sie nicht von Ihrer physischen Präsenz abhängig ist, um einschlafen zu können.

10. Bleiben Sie unbedingt konsequent

Irgendwann wird es passieren, auch wenn Sie der Meinung sind, einen Schlafplan eingeführt zu haben, dass Ihr Baby mitten in der Nacht anfängt zu schreien oder zu weinen. Sie werden dann höchstwahrscheinlich an seine/ihre Krippe gehen und nach ihm/ihr sehen. Was auch immer Sie dabei tun, bleiben Sie konsequent und verlassen Sie sofort den Raum nachdem Sie nach ihrem Baby geschaut haben und lassen Sie ihn/sie ohne Ihre Anwesenheit einschlafen.

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