Behandlung & Prävention

Die bedenkliche Seite von Elektronik-Zigaretten

Seit Ihrer Einführung in den Markt werden Elektronik-Zigaretten (oder E-Zigaretten) als die sicherere Alternative zu Tabakzigaretten angepriesen. Trotz der Tatsache, dass sie vielen Rauchern sehr viel Geld gespart haben, sind viele führende Gesundheitsagenturen nicht davon überzeugt, dass sie vollkommen sicher sind.

Hier sind 9 bedenkliche Tatsachen über E-Zigaretten …

1. Gesundheitsbezogene Angaben wurden noch nicht gemacht

Hunderte von Firmen stellen E-Zigaretten her und verkaufen sie als „die sicherere Alternative zu Tabak“, jedoch müssen Gesundheitsorganisationen wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) Tausende von Möglichkeiten für spezifische Gesundheits- und Sicherheitsangaben testen.

2. Regelmäßige Wartungskosten

Wir wissen, dass viele Tabak-Raucher nicht nur wegen gesundheitlichen Gründen zu einer E-Zigarette wechseln, sondern auch aus finanziellen Gründen. Was viele der E-Zigaretten Hersteller aber verschweigen ist, dass neben dem Kaufpreis von 100€ oder mehr noch zusätzliche Wartungskosten aufkommen – wie Batterien (manche haben Akkus) und Patronen mit flüssigem Nikotin, die zum Nachfüllen und in großen Mengen verkauft werden.

3. Die Auswirkungen von purem Nikotin sind unbekannt

Wir sollten mittlerweile wissen, dass nur weil ein Produkt behauptet „die gesündere Alternative zu Tabak“ zu sein, dies nicht bedeutet, dass es auch tatsächlich so ist. Deshalb hat die BVL auch verständlicherweise Fragen über die Nebeneffekte von E-Zigaretten gestellt, besonders was das Einatmen puren Nikotindampfs betrifft. Bedenken Sie, dass die BVL noch keine Studien bzw. Regulierungen der E-Zigaretten durchgeführt hat.

4. Nicht aufgeführte chemische Inhaltsstoffe

Wenn wir sehen, dass ein Hersteller nicht die komplette Liste an Inhaltsstoffen zu Verfügung stellt, ist das ein Grund zur Sorge. Darum hinterfragt das BVL die Transparenz der vielen E-Zigaretten Hersteller, die Ihre Inhaltsstoffe in ihren Produkten nicht komplett offenlegen.

5. Die Menge an Nikotin

Neben den nicht offengelegten chemischen Inhaltsstoffen, wird besonders die Menge an purem Nikotin nicht immer auf allen E-Zigaretten angegeben. Dies weckt Bedenken, wie viel Nikotin tatsächlich in den Patronen steckt und ob es innerhalb der sicheren Grenzen des Konsums liegt.

6. Gefahr von passiven Einatmen

Beim Rauchen gibt es immer die Gefahr des Passivrauchens, was auch für E-Zigaretten gilt. Die elektronischen Patronen geben zwar keinen Passivrauch ab, aber sie produzieren einen passiven Nikotin-Wasser-Dampf. Und ohne das grüne Licht der regulierenden Agenturen und Gesundheitsexperten stellt sich bei vielen die Frage, welche Auswirkungen der passive Dampf auf Kinder und Menschen mit gesundheitlichen Problemen hat.

7. Onlinehandel verschafft Minderjährigen Zugriff

Während Tabakwaren erst ab über 18 Jahren gekauft werden können, besteht bei E-Zigaretten die Möglichkeit, diese online durch Jedermann zu bestellen. Dabei wird nicht unterschieden zwischen einem Käufer in legalem Alter und Minderjährigen. Zusätzlich dazu sind Nikotinpatronen auch in den Geschmacksrichtungen Kaugummi, Schokolade und Erdbeere erhältlich.

8. Dampf-Empfindlichkeit

Der Rauch von Tabak wird von den umstehenden oft als störend empfunden, jedoch wird der pure Nikotindampf von E-Zigaretten so vermarktet, als könne man überall rauchen. Wir können jedoch nicht ignorieren, dass es einige öffentliche Klagen gibt, dass der E-Zigarette-Dampf die Augen, die Nase und den Hals reizt, sowie Atembeschwerden und Schwindel verursacht.

9. Verdacht des illegalen Drogenhandels

Kürzlich berichtete die BVL, dass die E-Zigaretten-Patronen einen Gegenstand darstellen, indem illegale Drogen versteckt und auf Schiffen von Übersee eingeführt werden können. In der Tat gibt es keinen Weg, um die E-Zigaretten im internationalen Onlinehandel zu regulieren.

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