Behandlung & Prävention

15 natürliche Behandlungsmethoden bei Depression

Depression ist mehr als nur Traurigkeit. Eine klinische Depression ist eine Gemütsstörung, die sowohl die geistige als auch die körperliche Gesundheit beeinträchtigt. Die Gründe dafür können genetisch sein, auf ein besonderes Ereignis zurückführen oder auch nicht weiter erklärbar sein. Es gibt eine Reihe verschiedener Formen von Depression – dazu gehören die schwere Depression, Dysthymie, postnatale Depression, prämenstruelle dysphorische Störung und die Winterdepression.

Die schwere Depression schließt die leichte Depression mit ein. Falls Sie weniger als fünf Symptome der schweren Depression haben, die länger als zwei Monate anhalten, dann leiden Sie an einer leichten Depression. Diese Symptome sind u.a. Traurigkeit, Zurückgezogenheit, Konzentrationsschwierigkeiten, Gewichtsverlust oder –zunahme, Selbsthass, Antriebslosigkeit, Suizidgedanken, etc. Patienten mit sehr starker Depression können zudem psychotische Symptome aufweisen.

Bei jeder Form von Depression lassen sich ein paar einfache natürliche Behandlungsmethoden versuchen. Falls Sie sich dazu entscheiden Supplemente zu sich zu nehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um sicherzugehen, dass sich keine Nebenwirkungen im Zusammenhang mit anderen Medikamenten ergeben.

Hier sind 15 natürliche Behandlungsmethoden, die Sie bei Depression ausprobieren können.

15. Omega-3-Fettsäuren

Untersuchungen haben ergeben, dass Omega-3-Supplemente mit Antidepressiva bessere Ergebnisse erzielten, als Antidepressiva allein. Man hat herausgefunden, dass Menschen mit Depressionen einen niedrigeren Omega-3-Wert haben und dass Länder, in denen viel Fisch gegessen wird, weniger Depressive aufweisen. Nehmen Sie Omega-3-Fettsäuren entweder in Form von Tabletten zu sich oder essen Sie zweimal pro Woche fettreichen Fisch.

14. Sport

Sport setzt Dopamin frei, welches das Hirn mit positiven Emotionen versorgt. Dopamin kann dabei helfen, Stress, Anspannung und Depression zu bekämpfen. Es kann nicht immer leicht sein, sich zum Sport zu überwinden, aber sobald man einmal dabei ist, sollte man sich großartig fühlen. Fangen Sie einfach an und Sie finden schnell heraus, welch positive Wirkung Sport hat.

13. Yoga

Yoga lehrt nicht nur Dehnübungen, sondern auch wie man in Verbindung mit dem gesamten Körper kommt. Einige Yogalehrer haben sich darauf spezialisiert, Menschen mit Depressionen zu unterrichten. Lassen Sie Ihren Yogalehrer wissen, dass Sie an Depressionen leiden, sodass er Ihnen mit bestimmten Bewegungen helfen kann.

12. Schlafen Sie ausreichend

Depressive können Probleme damit haben einzuschlafen, oder sie schlafen zu viel. Falsche Schlafgewohnheiten können Depressionen verstärken – daher ist es wichtig, sich rasch einen guten Schlafrhythmus anzueignen. Wecker, die mit Licht wecken, eignen sich gut, um natürlich aufzuwachen. Zudem gibt es jede Menge frei erhältliche Schlafmittel – sprechen Sie darüber aber zuerst mit Ihrem Arzt.

11. Kein Alkohol

Alkohol ist ein natürliches Depressivum – streichen Sie es daher von Ihrer Speiseliste. Alkoholkonsum kann sogar der einzige Grund für Depressionen sein. Falls Sie glauben, dass Alkohol die Ursache Ihrer Depressionen ist, dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt und suchen Hilfe durch Gruppentherapie.

10. SAMe

SAMe, auch bekannt als S-Adenosin Methionin, ist ein natürlich im Körper vorkommender Stoff, der Schmerzen, Depressionen und Traurigkeit lindert. Er ist nicht verschreibungspflichtig und kann die Stimmung bis zur Manie heben – verwenden Sie ihn als nicht, wenn Sie manisch-depressiv sind.

9. Ernähren Sie sich organisch

Die Ernährungsweise kann eine große Rolle in puncto geistige Gesundheit spielen. Halten Sie sich fern von Junkfood und zuckerreichen Lebensmitteln. Diese können den Blutzucker abstürzen lassen, was die Depression noch verschlimmert. Versuchen Sie sich organisch zu ernähren, was die Verdauung verlangsamt und den Blutzucker im Gleichgewicht hält. Ein guter Tipp ist es, sich grundsätzlich von Nahrungsmitteln fernzuhalten, die Maskottchen haben.

8. Meditation

Meditation kann sehr gut gegen Depression wirken und Sie müssen dabei nicht unbedingt in der Lotushaltung sitzen. Falls Sie Probleme haben einzuschlafen, dann versuchen Sie im Bett zu meditieren. Konzentrieren Sie sich auf die Atmung und leeren Sie Ihren Verstand von Gedanken. Die Folge sollte ein friedlicher Zustand sein.

7. Haben Sie Spaß

Eine der größten Herausforderungen Depressiver ist es, Spaß zu haben. Manchmal werden dabei sogar Aktivitäten ausgelassen, weil man denkt, man hätte keinen Spaß dabei. Es ist sehr wichtig an Unternehmungen festzuhalten, die einem normalerweise gefallen.

6. Übernehmen Sie Verantwortung in Maßen

Kleinere Verantwortungen sind wichtig für depressive Menschen. Große können überfordern – fangen Sie daher einfach an, indem Sie mit dem Hund spazieren gehen oder einen Internet-Blog führen. Zwingen Sie sich nicht dazu etwas zu tun, sondern haben Sie Freude an Ihrer Tätigkeit.

5. Johanniskraut

Die Wirkung von Johanniskraut ähnelt der leichten Antidepressiva. Es wird verwendet schwächere Depressionen zu behandeln und hätte kaum Einfluss auf eine schwere Depression. Es kann jedoch andere Medikamente beeinflussen; fragen Sie daher Ihren Arzt, ob es das Richtige für Sie ist.

4. Multivitamine

Bestimmte Vitamindefizite können zu Depressionen führen. Falls Ihre Ernährung nicht allzu abwechslungsreich ist, sollten Sie darüber nachdenken, hin und wieder Multivitamine zu sich zu nehmen. Eine gute Idee ist es, sich mit Ihrem Arzt darüber zu unterhalten und eine vollständige Blutuntersuchung zu machen. Dabei kann Ihr Arzt leicht feststellen, ob es Ihnen am ein oder anderen mangelt.

3. Setzen Sie sich Ziele

Setzen Sie sich kleine Ziele. Dies können so einfache Dinge sein wie vor dem Mittag aufzustehen und zu frühstücken. Schreiben Sie sich Ihre Ziele auf und legen Sie bestimmte Zeitpunkte fest. Achten Sie darauf, dass sie leicht zu erreichen sind, und belohnen Sie sich regelmäßig.

2. Routine

Regelmäßigkeiten sind wichtig für depressive Menschen. Bleiben Sie flexibel, aber halten Sie an Ihren Zielen fest. Stehen Sie zur gleichen Zeit auf, essen Sie zu normalen Zeiten und gehen Sie zu vernünftigen Zeiten ins Bett. Achten Sie aber gleichzeitig darauf hin und wieder etwas Neues zu tun, um nicht geistig festzufahren.

1. Kommunikation

Bei Depressionen können die Menschen um einen herum viel Gutes tun. Sprechen Sie mit einem Familienmitglied oder Freund über Ihre Gefühle. Falls Sie niemanden haben, dem Sie nahestehen, dann nehmen Sie an Gruppentherapien für Depressive teil. Fragen Sie dazu Ihren Arzt nach Informationen.

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