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10 Behandlungsmethoden bei Cluster-Kopfschmerzen

Behandlung & Prävention

Cluster-Kopfschmerzen treten zyklisch oder in sogenannten „Clustern“ auf, die über Wochen und Monate hinweg zwischen 15 und 180 Minuten andauern können. Sie gelten als die schwerste Form von Kopfschmerzen und werden manchmal auch als „Suizid-Kopfweh“ bezeichnet. Der genaue Grund dafür ist unbekannt. Sie treten häufiger bei Männern auf und beginnen normalerweise vor dem 30. Lebensjahr. Eine Studie schätzt, dass einer von tausend Erwachsenen daran leidet. Die Symptome sind unter anderem starke Schmerzen in oder um ein Auge herum, die gemeinsam mit Rötung, starkem Tränen, Schwellungen, Verengung der Pupille, hängendem Augenlied sowie Nasenauslauf oder -verstopfung auftreten.

Zehn Behandlungsmethoden für Cluster-Kopfschmerzen sind …

1. Sauerstoff

Sauerstoff ist die erste Wahl, wenn es um die Behandlungen akuter Cluster-Kopfschmerzen geht. Er gilt als abortive Medizin, die die Kopfschmerzen daran hindern soll, weiter fortzuschreiten. In einer Untersuchung stellte sich heraus, dass inhalierter Sauerstoff (100 Prozent) bei zwölf Litern/Minute effektiver war als Placebos und sich die Schmerzen nach 15 Minuten legten (78 Prozent vs. 20 Prozent).

Eine australische Studie kam zu dem Ergebnis, dass hyperbarer Sauerstoff (der unter sehr großem Druck verabreicht wird) beim Beenden von Cluster-Kopfschmerzen wirksamer war als normobarer (unter normalem atmosphärischem Druck verabreicht).

Bislang gibt es keine Berichte über Nebenwirkungen bei der Behandlung mittels Sauerstoff. Die Verabreichung von hyberbarem Sauerstoff hat jedoch zwei Nachteile: Kosten und geringe Verfügbarkeit. Normobarer Sauerstoff ist billig, aber die Anwendung ist unbequem und ebenfalls nicht immer verfügbar. Es gibt keine Belege dafür, dass Sauerstoffbehandlung zukünftige Cluster-Kopfschmerzen verhindert.

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