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Ehlers-Danlos Syndrom: Ursachen, Anzeichen, Diagnose und Behandlung

Anzeichen & Symptome

Wahrscheinlich haben Sie in der letzten Zeit nicht viel an Ihre Haut, Gelenke und Blutgefäßen gedacht – solange Sie keine Wunde, die genäht werden musste oder eine Gelenkverletzung, die Sie für ein paar Wochen außer Gefecht gesetzt hat, erlitten haben. Aber für Patienten mit Ehlers-Danlos Syndrom, einer Gruppe von angeborenen Störungen im Bindegewebe, ist es Alltag mit Gelenkhypermobilität (oder losen Gelenken), superweicher überdehnbarer Haut und schwacher und leicht verletzter Haut zu leben. In vielen Fällen kann die Schwere von EDS lebensbedrohlich sein.

Hier sind die Ursachen, Symptome sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für diese unsichtbare und oft fehldiagnostizierte Gruppe von Störungen …

1. Was ist Ehlers-Danlos Syndrom?

Ehlers-Danlos Syndrom (EDS) bezieht sich auf eine Sammlung angeborener Störungen des Bindegewebes – hauptsächlich in der Haut, Blutgefäßen und Gelenken. Darum haben Patienten üblicherweise neuromuskuläre Komplikationen wegen den überflexiblen Gelenken (Hypermobilität), dehnbarer (oder überelastischer) Haut und schwachen Blutgefäßen, die anfällig für Risse sind.

Laut Nachforschungen der Mayo Clinic ist Ehlers-Danlos Syndrom vermutlich das Ergebnis eines Defekts in der Struktur und/oder bei der Produktion von Kollagen (oder von Proteinen, die mit Kollagen interagieren), aufgrund einer Mutation des COL5A oder COL3A Gens. Das beeinträchtigt die Stärke und Elastizität des Bindegewebes, verursacht hypermobile Gelenke und kann in Ausnahmefällen sogar zum Reißen von Blutgefäßen, des Uterus oder des Darms führen. Wenn ein EDS Patient mit supersanfter, fragiler Haut zum Beispiel Stiche braucht, könnte die Haut nicht stark genug sein, diese zu halten.

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