Signale und Symptome bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Bauchspeicheldrüsenkrebs beginnt in den Zellen der Bauchspeicheldrüse, einem lebenswichtigen Organ, das sich hinter dem Magen befindet. Die Bauchspeicheldrüse spielt eine wichtige Rolle bei der Verdauung, da sie dafür verantwortlich ist, die Enzyme zu produzieren, die der Körper dazu braucht, um Fette, Kohlehydrate und Proteine zu verdauen.

Aufgrund der Lage dieses Organs ist Bauchspeicheldrüsenkrebs oft schwierig zu erkennen und wird manchmal erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert. Dies kann auch damit zusammenhängen, dass die Mehrheit der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs nur vage Symptome der Krankheit aufweist, was bedeutet, dass viele erst im fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert werden, wenn die Überlebenschancen eher gering sind. Die Erkennung der Kombination früher Warnsignale kann jedoch Ihr Leben retten, wenn Verdacht auf Bauchspeicheldrüsenkrebs besteht…

1. Gelbsucht

Die Gelbsucht, das gelbliche Verfärben der Haut und der Augen, ist bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs recht häufig. Gelbsucht entsteht, wenn das Blut übermäßig viel Bilirubin enthält, oder wenn ein Gallengang in der Leber durch einen Tumor blockiert wird. Obwohl die Gelbsucht relativ wenig körperliche Beschwerden verursacht, ist es wichtig, rasch einen Arzt aufzusuchen, wenn sie auftritt. Gelbsucht kann auch viele andere Ursachen haben, unter anderem Infektionskrankheiten und Probleme mit der Leber. Ihr Arzt wird wahrscheinlich erst mit entsprechenden Untersuchungen diese häufigeren Ursachen ausschließen, bevor er Tests für die Krebsdiagnose durchführt.

Eine der Hauptkomplikationen der Gelbsucht ist die Entzündung der Bauchspeicheldrüse (medizinisch als Pankreatitis bekannt), welche zu unspezifischen, aber anhaltenden und möglicherweise starken Bauchschmerzen führen kann. Ihr Arzt wird möglicherweise Bauchspeicheldrüsenkrebs vermuten, wenn Ihre Gelbsucht gemeinsam mit diesen Schmerzsymptomen auftritt. Sepsis, Leberversagen, Nierenversagen und Probleme mit der Blutgerinnung können ebenfalls das Resultat von langwierigen und schweren Fällen von Gelbsucht sein.

2. Bauchschmerzen

Bauchschmerzen werden von der Mehrzahl der Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs in Form von dumpfen, chronischen Schmerzen im Oberbauch oder im Rückenbereich, wo sich oft die Tumore entwickeln, verzeichnet. In den meisten Fällen scheint der Schmerz vom Bauch auszugehen und sich dann um den Körper herumzuwickeln, was sich auf den Rücken auswirkt. Viele Patienten berichten auch, dass der Schmerz nachts schlimmer ist und von relativ mild zu mittelstark und schließlich stark fortschreitet und sich über Wochen oder Monate hinaus intensiviert. Ärzte können aufgrund der Angabe der Patienten, wo sich der Schmerz befindet, gezielt nach Tumoren suchen.

Diese beiden Frühwarnsignale sollten niemals ignoriert werden, da Bauchspeicheldrüsenkrebs auch im besten Fall schwierig zu behandeln ist und große Herausforderungen in der Behandlung verursachen kann, wenn er ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, bevor er diagnostiziert und behandelt wird.

3. Rapider Gewichtsverlust

Sie mögen sich vielleicht über ein paar Pfunden an Gewichtsverlust freuen, aber der schnelle und unerklärbare Gewichtsverlust, der mit Bauchspeicheldrüsenkrebs einhergeht, ist plötzlich und ohne offensichtlichen Grund. Mit anderen Worten, Sie werden signifikanten oder selbst extremen Gewichtsverlust bemerken, obwohl Sie weder eine Diät gehalten noch vermehrt Sport betrieben haben. Dieser Gewichtsverlust kann mit dem Gefühl des generellen Unwohlseins begleitet werden.

Wann immer Sie einen erheblichen Betrag an Gewicht ohne ersichtlichen Grund verlieren, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, um die Ursache herauszufinden. In Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs resultiert der Gewichtsverlust normalerweise aus einem von drei Gründen. Erstens kann er durch eine verminderte exokrine Funktion verursacht werden, welche Ihre Fähigkeit, Nahrung zu verdauen, beeinträchtigt. Weiters kann er aufgrund von Appetitverlust auftreten, ein Symptom, welches oft bei Krebspatienten auftritt. Schließlich könnte es auch sein, dass der wachsende Tumor die Energiereserven Ihres Körpers aufzehrt, sich von ihnen ernährt, um zu wachsen, und Sie selbst unterernährt zurücklässt.

4. Blähungen und Völlegefühl

Blähungen und Entzündungen des Bauchraumes und des Verdauungstraktes sind bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs häufig. Die Gase entwickeln sich besonders schnell nach den Mahlzeiten. Die Blähungen gehen oft mit Appetitverlust einher. Viele Patienten berichten, dass Sie sich unangenehm satt fühlen, nachdem sie weniger als die Hälfte ihrer normalen Nahrungsmenge zu sich genommen haben. Das Völlegefühl kann von Sodbrennen und / oder Verdauungsstörungen begleitet sein.

Die Tumore des Bauchspeicheldrüsenkrebses können die umliegenden Organe und Körperstrukturen beeinträchtigen, auf den Magen und Bauch Druck ausüben und es somit dem Magen erschweren, seinen Inhalt zu verarbeiten. Infolgedessen wird die Nahrung langsamer verdaut und Sie fühlen sich daher länger satt und wollen nicht mehr essen. Dies kann auch zu einem anhaltenden allgemeinen Übelkeitsgefühl führen, welches sich im Allgemeinen im Laufe der Zeit verstärkt. Die Blähungen können so stark werden, dass ein Arztbesuch erforderlich ist.

5. Appetitverlust

Appetitlosigkeit ist oft ein Anzeichen einer Erkrankung wie zum Beispiel Bauchspeicheldrüsenkrebs. Es kann auf gesundheitliche Probleme hinweisen, von einer Virusinfektion im Magen bis zu einem wachsenden Tumor in einem Ihrer Organe. Was auch immer die Ursache ist, ist es ratsam, Ihren Arzt so schnell wie möglich darauf aufmerksam zu machen, um rasch eine genaue Diagnose zu erhalten. Häufige Ursachen für Appetitlosigkeit sind eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose), Nierenschaden, Leberschaden oder Hepatitis (eine Entzündung der Leber). Schwangere Frauen können ebenfalls besonders im ersten Trimester der Schwangerschaft an Appetitlosigkeit leiden, welche sogar auftreten kann, bevor die Frau bemerkt, dass sie schwanger ist.

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eigentlich einer der selteneren Gründe für Appetitverlust, daher sollten Sie nicht in Panik verfallen, wenn dies das einzige Symptom ist, an dem Sie leiden. Wenn die Appetitlosigkeit jedoch weiter anhält und insbesondere, wenn sie erheblichen Gewichtsverlust verursacht, ist es wichtig, die Ursache herauszufinden, sodass sie behandelt werden kann. Rapider Gewichtsverlust kann erhebliche Gesundheitsrisiken mit sich bringen, auch wenn die Ursache nicht Krebs ist.

6. Verfärbter Stuhl

Wenn ein Gallengang der Leber durch einen Bauchspeicheltumor blockiert wird, erscheint der Stuhl häufig verfärbt – entweder blass und kreidig oder weiß und tonartig. Sie werden wahrscheinlich auch Veränderungen im Geruch Ihrer Exkremente feststellen. Der Stuhlgang hat einen intensiven und ungewöhnlich üblen Geruch. Es kann auch Blut im Stuhlgang auftreten.

Verfärbter Stuhl und Veränderungen in dem Aussehen, der Konsistenz und des Geruchs des Urins sind relativ seltene Symptome von Bauchspeicheldrüsenkrebs. Wenn diese bei Ihnen auftreten, gibt es dafür wahrscheinlich andere Ursachen. Bauchspeicheldrüsenkrebs kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, wenn Ihr Arzt nicht die Ursachen für diese Symptome feststellen kann, besonders, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg auftreten oder sich weiter verstärken.

7. Dunkel verfärbter Urin

Sie können vielleicht auch feststellen, dass die Farbe Ihres Urins ohne diätetische Erklärung dunkler (beinahe braun) geworden ist. Auch der Geruch des Urins kann sich ändern, da er sehr scharf werden kann. Das Auftreten von Blut im Urin ist ebenfalls gut möglich. Ähnlich wie beim verfärbten Stuhl ist dieses Symptom bei Bauchspeicheldrüsenkrebs eher selten, kann aber nicht ausgeschlossen werden.

8. Magenschmerzen

Bauchschmerzen, die in Wellen kommen und gehen und stärker werden, wenn man seine Position von stehend auf sitzend und schließlich auf liegend ändert, sind oft mit einem wachsenden Tumor in der Bauchspeicheldrüse verbunden. Diese Bauchschmerzen können sich vom Oberbauch zum Rücken verlagern, insbesondere nach den Mahlzeiten. Wenn Ihr Arzt vermutet, dass die Schmerzen von einem Bauchspeicheldrüsentumor verursacht werden könnten, kann er oder sie das Epizentrum des Schmerzes als Hinweis darauf verwenden, wo nach dem Tumor gesucht werden soll.

Viele Patienten berichten, dass sich die Schmerzen nachts während des Schlafens verschlimmern und somit zusätzliche Schlafstörungen verursachen. Infolgedessen können tagsüber auftretende chronische Müdigkeit und Erschöpfung die Bauchschmerzen begleiten. Eines der Hauptmerkmale dieses Schmerzes ist, dass er nicht gut auf die üblichen rezeptfreien Schmerzmittel anspricht, da er durch den allgegenwärtigen und wachsenden Tumor verursacht wird. Patienten berichten oft, dass eine der wenigen Maßnahmen, die den Schmerz lindern, darin besteht, sich nach vorne zu beugen.

9. Dermatitis

Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sind aufgrund verstopfter Gallengänge der Leber, die Gelbsucht verursachen, oft anfällig für Hautprobleme. Pankreastumore können jedoch auch Dermatitis oder anhaltende trockene, schuppige und juckende Haut verursachen. Dermatitis hat vielfältige Erscheinungsformen, zeigt sich aber normalerweise als trockene, schuppige Hautstellen, die durch das Auftragen topischer Behandlungen nicht gelindert werden. Ärzte indentifizieren dieses Symptom oft fälschlich als ein nicht schwerwiegendes dermatologisches Problem, das auf schlechte Ernährung oder übermäßigen Stress zurückzuführen ist.

Die Art von Dermatitis, die von Bauchspeicheldrüsenkrebs verursacht wird, wird als ekzematöse Dermatitis bezeichnet. Eines der entscheidenden Merkmale dieses Leidens ist, dass es nicht auf Behandlungen anspricht, die gewöhnliches Ekzem oder Dermatitis lindern. Dermatitis kann tatsächlich eines der ersten Symptome von Bauchspeicheldrüsenkrebs sein, wird aber oft erst wesentlich später während des diagnostischen Prozesses einer bösartigen Erkrankung zugeschrieben.

10. Übelkeitsgefühl

Übelkeit, gefolgt von Erbrechen, tritt bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Verlauf der Krankheit häufig auf, insbesondere, wenn ein Pankreastumor so groß gewachsen ist, dass er einen Teil des Verdauungstraktes blockiert, was eine ineffiziente Verdauung und damit verbundene Beschwerden verursacht. Sodbrennen und Reflux können ebenfalls auftreten, was nach dem Erbrechen zu einem brennenden Gefühl im Hals führen kann.

In der Mehrheit der Fälle treten schwere Übelkeit und Erbrechen erst auf, wenn die Krankheit relativ fortgeschritten ist. Da Bauchspeicheldrüsenkrebs eine der am schwierigsten zu diagnostizierenden Krebsarten ist, leiden Patienten oft nicht an schweren Gesundheitsproblemen, bis der Tumor ziemlich groß geworden ist. Übelkeit und Erbrechen sind normalerweise von schnellem und unerklärbarem Gewichtsverlust und Appetitlosigkeit begleitet, und alle diese Symptome haben eine gemeinsame Ursache: Störungen im Bauchbereich, die normalerweise vom Zwölffingerdarm ausgehen und die normalen Verdauungs- und Ausscheidungsprozesse beeinträchtigen.

11. Diabetes

Besonders in den fortgeschrittenen Stadien beeinträchtigt der Bauchspeicheldrüsenkrebs üblicherweise die Produktion des Hormones, das den Blutzuckerspiegel reguliert; schließlich wird dieses Hormon von der Bauchspeicheldrüse hergestellt. Wenn sich darauf jedoch ein Tumor entwickelt hat, kann die Produktion ineffizient werden, was Diabetes und die damit assoziierten Symptome wie Müdigkeit, starker Harndrang, gefühllose Finger und Zehen und Sehstörungen verursacht. Aus diesem Grund kann ein schnelles und andernfalls unerklärliches Eintreten von Diabetes dazu führen, dass Ihr Arzt in Erwägung zieht, dass Sie auch an Bauchspeicheldrüsenkrebs leiden könnten.

Es ist bekannt, dass Patienten, bei denen Diabetes diagnostiziert wurde und die dafür behandelt werden, ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Bauchspeicheldrüsenkrebs besteht, insbesondere bei Typ 2 Diabetes, der seit mehr als 10 Jahren besteht. Patienten in dieser Kategorie entwickeln 1,5-mal häufiger Bauchspeicheldrüsenkrebs als Menschen ohne Diabetes. Übergewicht erhöht ebenfalls das Risiko für sowohl Diabetes als auch Bauchspeicheldrüsenkrebs.

12. Schmerzen im unteren Rückenbereich

Der American Cancer Society zufolge treten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs oft Schmerzen im unteren Rücken in Kombination mit Schmerzen im Bauchbereich auf. Diese Art von ausstrahlendem Schmerz ist oft die Ursache von Krebsarten, die sich im Schwanzbereich der Bauchspeicheldrüse entwickeln. Da Tumore an dieser Stelle relativ groß werden können, üben sie manchmal Druck auf andere nahe gelegene Organe wie Leber, Magen, Gallenblase oder Zwölffingerdarm (dem ersten Teil des Dünndarmes) aus.

Manche Tumore können sogar so groß werden, dass sie schließlich den Gallengang blockieren, was dazu führt, dass sich die Gallenflüssigkeit ansammelt und die Gallenblase verstopft wird. Rückenschmerzen treten oft auf, wenn sich die Krebserkrankung von der Bauchspeicheldrüse auf die umliegenden Nerven ausbreitet. Patienten sollten Schmerzen im Bauch und im unteren Rücken Beachtung schenken, da beide sowohl auf Bauchspeicheldrüsenkrebs als auch auf andere Gesundheitsprobleme hinweisen können. Ziehen Sie unverzüglich Ihren Arzt zurate, wenn Sie diese Symptome aufweisen. Tumore, die sehr groß werden und die Gallenblase vergrößern, können durch eine manuelle Untersuchung und / oder durch bildgebende Tests erkannt werden.

13. Depression

Viele Patienten geben an, dass sie vor der Diagnose mit Bauchspeicheldrüsenkrebs manchmal über Jahre hinweg unter Stimmungsschwankungen gelitten haben. Dies schließt unter anderem das Gefühl der Hoffnungslosigkeit, negative Gedanken, Appetitlosigkeit und Schlafstörungen ein.

Obwohl die Verbindung zwischen diesen beiden ernsten Erkrankungen (Depression und Bauchspeicheldrüsenkrebs) nicht völlig geklärt ist, haben vergangene Studien darauf hingewiesen, dass dies recht häufig vorkommt. Eine Studie aus dem Jahr 1967 hat zum Beispiel ergeben, dass „ in mehr als der Hälfte von Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs psychologische Symptome bis zu [43 Monaten] vor physischen Symptomen aufgetreten sind“, zitiert Insight Medical Publishing.

14. Blutgerinnsel

Obwohl Blutgerinnsel und Bauchspeicheldrüsenkrebs scheinbar nichts miteinander zu tun haben, sind der American Cancer Society zufolge Blutgerinnsel, insbesondere jene in den Beinen, welche tiefe Venenthrombose genannt werden, manchmal „der erste Hinweis, dass jemand Bauchspeicheldrüsenkrebs hat.“ Zu den Symptomen einer tiefen Venenthrombose zählen Rötung, Schwellung, Empfindlichkeit und ein Wärmegefühl im betroffenen Bein.

In manchen Fällen kann sich das Blutgerinnsel (oder ein Teil davon) vom Bein loslösen und zu den Lungen gelangen. Dies ist als Lungenembolie bekannt und kann zu Symptomen wie Schmerzen in der Brust und Atemnot führen. Wenn eines dieser Symptome auftritt, brauchen Sie möglicherweise medizinische Notfallbehandlung, um festzustellen, ob die Ursache Bauchspeicheldrüsenkrebs ist oder auf andere Faktoren wie tiefe Venenthrombose oder Lungenembolie zurückzuführen ist.

15. Schwellung der Beine

Während Schwellungen in den Beinen oft auf Blutgerinnsel zurückgeführt werden können, können sie auch das Resultat von sogenannter Aszites sein. Aszites ist die übermäßige Ansammlung von Flüssigkeit im Bauchbereich, welche Schwellung und Dehnung verursacht und meistens auftritt, wenn der Bauchspeicheldrüsenkrebs Metastasen gebildet und sich auf andere Organe ausgebreitet hat.

Die Flüssigkeitsansammlung übt nicht nur Druck auf den Bauchbereich aus, sondern kann sich auch zu den Lungen und zum Unterkörper einschließlich der Beine ausbreiten. Infolgedessen kann es zu Schwellungen in den Beinen und Knöcheln kommen. Um diese Symptome zu lindern, empfiehlt das Pancreatic Cancer Action Network, „in zurückgelehnter Position mit den Füßen nach oben zu ruhen“, was nicht nur den Druck reduziert, sondern auch „die Blutzirkulation verbessert und dazu beiträgt, dass die Flüssigkeit abgeleitet wird.“

16. Müdigkeit

Müdigkeit kann eine Vielzahl von Gründen haben, von einem Mangel an Schlaf bis zu einem Flüssigkeitsmangel. Sie kann jedoch auch auf ernste Krankheiten wie Bauchspeicheldrüsenkrebs hinweisen.

Die Müdigkeit kann von den Symptomen des Bauchspeicheldrüsenkrebses (von denen viele hier aufgezählt sind) oder vom Krebs selbst verursacht werden. Die Müdigkeit kann zum Beispiel aufgrund unzureichender Nährstoffversorgung aus der Nahrung auftreten, da der Krebs die Enzymproduktion der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigt, was zu unzureichend verdauter Nahrung führt.

17. Fieber und Schüttelfrost

Jemand, dem noch nicht bewusst ist, dass er Bauchspeicheldrüsenkrebs hat, wird möglicherweise Fieber und Schüttelfrost als Symptome einer bakteriellen oder viralen Infektion oder einer Magen-Darm-Grippe (medizinisch als Gastroenteritis bekannt) deuten.

In Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs sind Fieber und Schüttelfrost jedoch ein Teil der Reaktion des Körpers auf eine entzündete Bauchspeicheldrüse. Sie können auch ein Anzeichen dafür sein, dass der Tumor die Gallengänge blockiert, was zu einer Infektion führen kann, welche der Körper durch eine erhöhte Temperatur zu bekämpfen versucht.

18. Geschwollene Gallenblase

Ein weiteres Anzeichen von Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine geschwollene Gallenblase. Die Gallenblase kann größer erscheinen, wenn der Tumor den Gallengang blockiert. Ärzte können dies bei einer Untersuchung als eine große Beule auf der rechten Seite des Brustkorbes erkennen oder durch bildgebende Tests diagnostizieren. Dieses Symptom ist einer der Gründe, warum Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs an Rückenschmerzen leiden.

19. Vergrößerung der Leber

Nicht nur die Gallenblase, sondern auch die Leber kann aufgrund von Bauchspeicheldrüsenkrebs anschwellen. Dies kann zu einer Masse im rechten oberen Quadranten des Bauchbereiches führen. Leider ist dies ein Anzeichen dafür, dass der Krebs fortgeschritten ist. Es ist in diesem Fall auch wahrscheinlicher, dass sich der Krebs auf die Leber ausgebreitet hat.

20. Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs im Frühstadium haben möglicherweise keine Symptome

Es kann für Ärzte schwierig sein, eine frühe Diagnosis für Bauchspeicheldrüsenkrebs zu erstellen. Dies liegt daran, dass Patienten normalerweise keine Symptome aufweisen, bis der Tumor sehr groß geworden ist oder sich der Krebs auf andere Organe ausgebreitet hat. Der beste Weg, um eine frühe Diagnose zu erhalten, ist herauszufinden, ob Sie einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind. Menschen mit hohem Risiko haben oft eine Familienanamnese der Krankheit, aber dennoch kann sich diese Art von Krebs in jedem entwickeln. Wenn bei Ihnen eines oder mehrere der Symptome auftreten, wenden Sie sich an Ihren Arzt, um eine Diagnose zu erhalten.

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