Krebs

Häufige Risikofaktoren für Leukämie

Bei einer Diagnose auf Leukämie ist es normal, die Ursachen dafür zu suchen. Obwohl der genaue Grund für Leukämie noch nicht gefunden wurde, sind sich Forscher einig, dass folgende neun Faktoren das Risiko für Leukämie erhöhen …

1. Rauchen

Auch wenn Rauchen nicht unmittelbar Leukämie verursacht, so wird es eindeutig als Risikofaktor bei akuter myeloischer Leukämie gesehen. Studien zeigen, dass das Rauchen das Risiko, an Leukämie zu erkranken, um 30 Prozent erhöht.

2. Röntgenstrahlen & Computertomografien (CT)

Auch wenn jährliche Röntgenaufnahmen beim Zahnarzt zu wenig Strahlung besitzen, um für Leukämie zu sorgen, verdächtigen Mediziner dennoch, dass mehrfache Röntgenbehandlungen sowie CT in der Kindheit das Leukämie-Risiko erhöhen.

3. Strahlung

Gleich der Strahlenbelastung durch Röntgen und CT können wir auch durch Handys oder Mikrowellen erhöhter Strahlung ausgesetzt sein. Auch wenn mäßiger Gebrauch vollkommen sicher ist, kann eine Überbenutzung das Risiko für drei Arten von Leukämie erhöhen: akut myeloische, chronisch myeloische und akut lymphozytische Leukämie.

4. Strahlenbehandlung

Eine weitere Möglichkeit erhöhte Strahlungswerte aufzunehmen sind Strahlungstherapien, die oftmals bei anderen Krankheiten oder Formen von Krebs eingesetzt werden – wie z.B. bei Tumoren in Prostata, Brust oder Haut.

5. Benzol

Benzol und Benzin sind Substanzen, die häufig an Arbeitsplätzen der chemischen Industrie eingesetzt werden. Studien sehen einen Zusammenhang zwischen Kontakt mit Benzol und akuter myeloischer Leukämie sowie akuter lymphozytischer Leukämie.

6. Nukleare Explosionen

Obwohl dies in den meisten Gegenden der Welt kein Faktor ist, erhöht eine nukleare Explosion das Leukämie-Risiko in der Umgebung – besonders bei Kindern.

7. Erbkrankheiten

Medizinische Experten sehen bestimmte Erbkrankheiten – wie das myelodysplastische Syndrom (eine Bluterkrankung), T-Zellen-Leukämie Typ I (HTLV I) und Downsyndrom – als Risikofaktor für bestimmte Formen von Leukämie.

8. Chemotherapie

Leider erhöhen Patienten, die sich einer Chemotherapie, einer bekannten Krebsbehandlung, unterziehen, ihr Risiko für Leukämie.

9. Vererbung

In seltenen Fällen hat sich gezeigt, dass die familiäre Krankheitsgeschichte eine Rolle bei Erkrankungen mit Leukämie spielt. Falls z.B. Vater, Mutter, Bruder und Schwester an chronisch lymphozytischer Leukämie erkrankten, steigt auch das Risiko bei Ihnen.

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