Anzeichen und Symptome von Magenkrebs 

Magenkrebs, auch bekannt als Magenkarzinom, ist eine der gefürchtetsten Arten von Krebs. Diese Krebsart (genannt Adenokarzinom) entsteht gewöhnlich in den schleimbildenden Zellen, welche die Magenwände belegen. Die Mayo Clinic erklärt, dass Magenkrebs oft als ein bösartiger Tumor beginnt, welcher sich ausbreiten oder in andere Körperteile metastasieren kann.

Zum Glück nimmt die Anzahl von Magenkrebsfällen, besonders der Arten, die sich im Hauptteil des Magens entwickeln, in den USA von Jahr zu Jahr ab. Im Gegensatz dazu kommt Krebs im oberen Teil des Magens (Cardia), wo der Magen mit dem Ösophagus verbunden ist, immer häufiger vor. Um sich über diesen Zustand zu informieren, lesen Sie bitte über die häufigsten Anzeichen und Symptome von Magenkrebs.

1. Magenverstimmung

Eine der Ursachen, warum Magenkrebs so gefährlich sein kann, ist die, dass man es oft mit ganz typischen (und relativ harmlosen) Magenproblemen verwechselt wie z.B.  gewöhnliche Übelkeit. Da wir die Magenverstimmung oft mit unserem Essen verbinden, ist es sehr einfach, den Magenkrebs in früheren und auch in mittleren Stadien zu übersehen.

Falls Sie Magenverstimmung schon für längere Zeit erleben, glauben Sie nicht, dass es nur mit Ihrer Ernährung verbunden ist. Sprechen Sie mit Ihrem Doktor über dieses Problem und fragen Sie ihn, auf Magenkrebs zu testen.

2. Gewichtsverlust

In unserer Gesellschaft, die besessen von Schönheitsidealen ist, betrachten wir Gewichtsverlust gewöhnlich als etwas positives, wenn es die Gesundheit betrifft. In Wirklichkeit kann dies jedoch ein Anzeichen von großen Gesundheitsproblemen sein, wie der Anfang von Magenkrebs.

Tatsächlich ist eines der wichtigsten Symptome von Magenkrebs im Anfangsstadium eine unerklärte Gewichtsabnahme. Wenn Sie merken, dass Sie ohne merkliche Änderungen ihres Diäten- oder Trainingsprogramms abgenommen haben, sprechen Sie Ihren Doktor an. Es wäre auch sinnvoll, Ihren Doktor zu konsultieren, wenn Sie plötzlich kein Interesse für Gerichte und nur wenig Appetit haben.

3. Bauchschmerzen

Magenverstimmung ist kein Spaß. Man sich richtig elend fühlen und muss ständig die Toilette aufsuchen. Dies kann auch unsere täglichen Aktivitäten – von der Arbeit bis zum Spielen mit Kindern – absolut unmöglich machen.

Bauchschmerzen sind  hingegen etwas ganz anderes. Dabei handelt es sich um einen akuten (unerwarteten) Schmerz im Abdomen, oft rund um den Nabel. Dies kann das Ergebnis von Schwellungen und Ansammlung von Flüssigkeit sein, was beides durch angefangenen Magenkrebs verursacht sein können. Falls Sie regelmäßig Schmerz in diesem Körperteil fühlen, konsultieren Sie sofort Ihren Arzt.

4. Völlegefühl

Jeder von uns, der sich schon einmal an einer Diät versucht hat, weiß um die schwierige Herausforderung – wann soll man „genug ist genug“ sagen und mit dem Essen aufhören. Das Essen wird oft zu einem therapeutischen Prozess für Menschen, die Probleme mit Gewichtskontrolle haben.

Aber Völlegefühl kann auch ein Anzeichen von Magenkrebs sein. Wenn Sie zu Tisch gehen und schon nach wenigen Bissen keinen Hunger mehr haben, sollte dies ein Anlaß zur Besorgnis für Sie sein. Sprechen Sie mit Ihrem Doktor darüber.

5. Sodbrennen

Säurereflux oder Sodbrennen ist mittlerweile zu einem weit verbreiteten Gesundheitsproblem in Amerika geworden. . Wenn man darüber nachdenkt, ist dies nicht sehr überraschend. Schließlich haben viele Speisen, die Amerikaner gern haben, z.B. frittierte und scharfe Gerichte, einen direkten Einfluss auf Sodbrennen oder Magenverstimmungen.

Die gute Nachricht ist, dass Sodbrennen mit rezeptfreien Arzneimitteln behandelt werden kann. Die schlechte Nachricht ist, dass wenn dieses Problem bestehen bleibt, kann das ein Anzeichen von Magenkrebs sein. Wenn Sie regelmäßig Sodbrennen haben und keine Besserung durch die rezeptfreien Arzneimittel verspüren, sollten Sie Ihren Arzt konsultieren.

6. Erbrechen

Von Zeit zu Zeit Magenverstimmung zu bekommen ist die eine Sache, reguläres Erbrechen hingegen eine ganz andere.  Einfach gesagt, reguläres Erbrechen ist ganz und gar nicht normal und kann das Symptom von mehreren unterschiedlichen Problemen sein, und nicht alle davon sind mit dem Magen verbunden.

Deswegen ist es wichtig, Ihren Doktor zu konsultieren, falls Sie entdecken, dass Sie öfter als ein- oder zweimal im Monat unwillkürlich erbrechen. Das ist besonders wichtig, wenn das Erbrechen sehr heftig ist oder wenn man Blutspuren in dem Erbrochenen sieht, da dies ein Anzeichen von Magenkrebs sein kann.

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