Krebs

10 Warnsignale bei Gebärmutterhalskrebs

Frauen jeden Alters können an Gebärmutterhalskrebs erkranken, sobald sie Geschlechtsverkehr haben. Humane Papillomaviren (HPV) sind dabei die häufigste Ursache für das Wachstum bösartiger Krebszellen im Gewebe des Gebärmutterhalses (dem birnenförmigen Organ unterhalb der Gebärmutter).

Gebärmutterhalskrebs stellt die zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen dar und ist aufgrund seines langsamen Fortschritts einer der am leichtesten zu vermeidenden und besten zu behandelnden Krebsarten. Deshalb können regelmäßige Scheidenuntersuchungen ihr Leben retten – vorausgesetzt Sie achten dabei auf folgende Symptome…

1. Keine Symptome

Das Beängstigende an dieser Krankheit ist ihr kaum wahrnehmbares Auftreten. Erst im fortgeschrittenen Stadium machen sich Beckenschmerzen, ungewöhnliche Blutungen und Probleme am Harntrakt bemerkbar und weisen auf Komplikationen mit dem Gebärmutterhals hin.

2. Beckenschmerzen

Viele Frauen leiden zu Beginn ihres Menstruationszyklus an Beckenschmerzen. Schmerzen, die jedoch außerhalb dieses Zeitfensters auftreten, können ein Symptom von Gebärmutterhalskrebs sein. Das gleiche gilt für ungewohnte Krämpfe.

3. Ungewöhnliche Blutungen

Eines der häufigsten Warnsignale sind Blutungen außerhalb des Menstruationszyklus. Diese können bei jeder Frau unterschiedlich sein – von einzelnen Flecken bis hin zu schweren Blutungen, die grundlos kommen und gehen.

4. Schmerzen beim Urinieren

Schmerzen beim Wasserlassen können auf Probleme mit dem Gebärmutterhals hinweisen. Blasenschmerzen oder schmerzhaftes Urinieren sind oftmals die Folge einer fortgeschrittenen Krebserkrankung, bei der der Krebs sich auf die Blase ausgebreitet hat.

5. Ungewöhnlicher Ausfluss

Abnormaler Ausfluss – entweder eine erhöhte Menge oder eine ungewöhnliche Konsistenz, (in Farbe und Geruch)– können auf Gebärmutterhalskrebs hinweisen. Normalerweise enthält Ausfluss Schleim (was die Zähflüssigkeit und schlechten Geruch erklärt) und sollte von einem Arzt untersucht werden.

6. Gestörte Menstruationszyklen

Die meisten Frauen haben abnormales Bluten schon einmal in der einen oder anderen Form zwischen Menstruationszyklen erlebt – vor allem während einer Krankheit, nach dem Geschlechtsverkehr, einem Vaginalabstrich oder aufgrund von Stress. Regelmäßiges, außergewöhnliches Bluten kann jedoch Anzeichen eines gereizten Gebärmutterhalses und Krebs sein.

7. Schmerz oder Blutungen nach dem Sex

Selbst diejenigen mit einem gesunden Gebärmutterhals erleben hin und wieder leichtes Zwischenbluten nach dem Sex. Sollte es jedoch öfters vorkommen, handelt es sich vielleicht um ein ernsthaftes Gesundheitsproblem wie Gebärmutterhalskrebs und sollte von professioneller Seite begutachtet werden.

8. Schwindsucht

Schwindsucht tritt bei Gebärmutterhalskrebs dann auf, wenn die Anzahl gesunder roter Blutkörperchen sinkt und durch weiße, krankheitsbekämpfende Blutkörperchen ersetzt wird. Schwindsucht sorgt gewöhnlich dafür, dass der Patient sich müde und abgeschlafft fühlt. Auch sonst sehr energetische Menschen können plötzlich an Trägheit, Appetitlosigkeit und – damit einhergehend – Gewichtsverlust leiden.

9. Harn-Inkontinenz

Jegliche Veränderung der Blasengewohnheiten wie z.B. Urinaustritt bei Niesen oder Springen, Spuren von Blut im Urin (Hämaturie), oder der totale Verlust der Blasenkontrolle, kann auf Gebärmutterhalskrebs hinweisen, da er sich durchaus auf andere Organe des Körpers ausbreiten kann.

10. Rückenschmerzen

Becken- oder Rückenschmerzen – besonders im Bereich des unteren Rückens, wobei der Schmerz in die Beine ausstrahlt und sogar Schwellungen (Ödeme) erzeugen kann.

Avatar

ActiveBeat Deutsch

ActiveBeat hat es sich zum Ziel gemacht, seine Leser über alle wichtigen Neuigkeiten und Informationen in der Welt der Gesundheit zu informieren. Von Rückrufen und Krankheitsausbrüchen über Fitness und Ernährung bis hin zu Studien, wir versorgen Sie täglich mit aktuellen Gesundheitsnachrichten.

X