Krebs

10 Symptome und Behandlungsmethoden bei Knochenkrebs

Bei ca. 3000 Erwachsenen wird dieses Jahr Knochenkrebs diagnostiziert und mehr als 1400 davon werden daran sterben. Es gibt mehrere Arten von Knochenkrebs, doch primärer Knochenkrebs, bei dem sich ein Tumor innerhalb des Knochens bildet, sowie sekundärer Knochenkrebs, der die Folge der Ausbreitung von Krebszellen eines bestimmten Körperteils auf den benachbarten Knochen ist, sind die häufigsten Formen der Krankheit.

Der problematischste Aspekt bei Knochenkrebs (oder jeder anderen Form von Krebs) ist, dass die Betroffenen die Krankheit oftmals nicht bemerken, bis es zu spät ist. Daher ist es wichtig, dass Sie die folgenden, deutlichen Symptome auf Knochenkrebs nicht ignorieren …

1. Knochenschmerz

Chronische Schmerzen sind ein deutlicher Hinweis auf Knochenkrebs und können die Folge eines Krebstumors sein, der entweder aus dem inneren eines Knochens ausstrahlt oder auf benachbarte Organe und Nerven drückt.

2. Entzündung

Primärer Knochenkrebs entsteht, wenn sich ein Tumor (abnormales Gewebe) innerhalb eines Knochens bildet. Das Wachsen des Tumors führt dabei oft zu Entzündungen und verursacht Schwellungen und Empfindlichkeit in der unmittelbaren Umgebung des Krebsbefalls.

3. Knochenbrüche

Knochen, die von einem Tumor befallen wurden, werden durch den Krebs geschwächt und können schon als Folge leichten Drucks oder Prellungen Frakturen aufweisen – so kann z.B. das alleinige Stehen oder Drücken auf den betroffenen Knochen diesen brechen lassen. Da sich Tumore ausbreiten, können auch benachbarte Knochen geschwächt werden und zu Brüchen neigen.

4. Plötzlicher Gewichtsverlust

Ungeplanter, grundloser Gewichtsverlust, der nicht als Folge von Stress, Sport oder einer Veränderung der Ernährung herrührt, kann ein Frühwarnsignal bei Krebs sein. Reduziertes Gewicht lässt sich auch oft in Zusammenhang mit Appetitlosigkeit und Verstopfung (oder der Unfähigkeit Abfälle aus dem Körper zu scheiden) feststellen.

5. Müdigkeit

Müdigkeit oder körperliche, geistige und emotionale Erschöpfung, ohne erkenntliche Ursache, kann auf eine Krankheit wie Krebs hinweisen. Betroffene leiden dabei unter länger anhaltender Ermüdung, die sich durch Ruhephasen nicht beseitigen lässt. Falls Sie sich ständig grundlos erschöpft fühlen, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

6. Blutarmut (Anämie)

Blutarmut deutet häufig auf ein gesundheitliches Problem wie Knochenkrebs hin. Sie tritt ein, wenn der Körper weiße Blutkörperchen überproduziert um eine Krankheit zu bekämpfen, was zu einer Verringerung der Produktion von roten Blutkörperchen führt.

7. Appetitverlust

Mit dem Wachsen des Tumors nimmt auch die Beanspruchung und Erschöpfung des Körpers zu – was zu einer Verringerung von Energie, Aktivität und Appetit führt. Viele Krebspatienten haben wenig Interesse an Essen, da Geruch und Geschmack der Nahrung nicht länger attraktiv wirken. Der Grund hierfür ist, dass die Krebszellen dem Essen die Nährstoffe entziehen und den gesunden Zellen wenig übrig lassen um den Körper mit Energie zu versorgen.

8. Schlafprobleme

Ein deutliches Symptom von Knochenkrebs ist Knochenschmerz, was oftmals zu Schwierigkeiten mit dem Einschlafen führt. Schmerzen in der Nacht werden häufig dadurch verschlimmert, dass die Krebsmasse schwillt und auf Gelenke und benachbarte Organe drückt.

9. Häufige Infektionen

Krebs verursacht oft eine Steigerung der Produktion weißer Blutzellen, welche versuchen die Zellwucherungen zu bekämpfen. Dabei neigt der Körper zu Fieber, Muskelsteifheit und grippeartigen Symptomen, die das Immunsystem angreifbar für Infektionen und Krankheiten aller Art machen.

10. Behandlungen von Knochenkrebs

Die jeweilige Behandlungsmethode bei Knochenkrebs hängt von Größe und Stelle des Krebsbefalls ab. Dazu kommt, ob der Krebs sich vom Knochen auf umgebendes Gewebe ausgebreitet hat. Die häufigste Behandlungsmethode für Knochenkrebs stellt eine Kombination aus Operation (um den Krebs zu entfernen), Chemotherapie (um die Krebszellen an der Ausbreitung und Regenerierung zu hindern) und lokaler Bestrahlungstherapie (um Krebszellen zu zerstören und an der Ausbreitung zu hindern) dar.

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