Häufige Beschwerden

Hautausschläge: 13 mögliche Ursachen

Hautausschläge sind nicht immer gefährlich, aber meistens störend und peinlich. Ausgelöst werden können sie durch eine Reihe von Faktoren – wie z.B. Umwelt, Infektionen, Stress, Hitze, Allergien, Immunstörungen und Medikamenten. Die meisten verschwinden von selbst wieder, manche jedoch (z.B. Rosazea oder Ekzem) sind ernsthafter und benötigen medizinische Versorgung.

Hier sind 13 mögliche Verursacher von Hautausschlägen …

1. Parfümierte Seife

Starke Seifen und Waschmittel wirken oft reizend auf die Haut. Bei besonders sensibler Haut kann sich dabei schnell ein Ekzem oder Nesselausschlag bilden.

2. Parfümierte Körperlotionen

Oft enthalten Hautcremes und –lotionen viele Chemikalien und Farbstoffe, die für den angenehmen Geruch sorgen. Leider reizen diese Zusätze die Haut. Darauf zu verzichten, kann Hautprobleme mildern oder beseitigen.

3. Stress

Manche Hautreizungen (z.B. Dermatitis) sind die Folge von innerer Unruhe oder Anspannung. Bei Stress z.B. überreagieren die chemischen Prozesse und verursachen Hautprobleme.

4. Vererbung

Manchmal werden Probleme mit der Haut auch weitervererbt. Wenn z.B. die Eltern an Ekzemen leiden, kann es leicht sein, dass auch die Kinder davon betroffen sind oder sein werden.

5. Allergien

Saisonale Allergien (wie Asthma) können Hautreaktionen hervorrufen – so wie Nesselsucht, welche kleine juckende Beulen auf der Hautoberfläche erzeugt. Diese Art Ausschläge verschwindet für gewöhnlich mit der jeweiligen Allergie.

6. Chemische Reinigungsmittel

Alle Haushaltschemikalien enthalten stark reizende Stoffe – wie z.B. Ammoniak – um Fett und Flecken wirkungsvoll zu bekämpfen. Falls Sie bei der Verwendung keine Handschuhe tragen, kann die Haut gereizt werden oder sogar vernarben.

7. Pflanzen

Camper und Wanderer werden ständig z.B. vor Giftefeu gewarnt, da dieser die Haut reizt (auch wenn er nicht gefährlich ist). Giftefeu verursacht rote, juckende Bläschen mittels Urushiol (einem Pflanzensaft). Der Ausschlag vergeht innerhalb weniger Wochen, benötigt aber oftmals eine Behandlung mit Salbe.

8. Sonnencreme

Falls Ihre Haut empfindlich auf Sonne reagiert, sollten Sie vorsichtig mit Sonnencremes sein, die P-Aminobenzoesäure (PABA) enthalten. Wenn diese von der Haut aufgenommen wird, können sich leicht allergische Reaktionen ergeben.

9. Insektenstiche

Es ist ziemlich wahrscheinlich, im Sommer von dem einen oder anderen Insekt gestochen zu werden. Moskitos, Zecken und Schnaken stechen zu, um sich von Ihrem Blut zu ernähren. Bienen sorgen für besonders schmerzhafte Stiche und Ameisen oder Spinnen spritzen Gift in die Haut, was zu Reizungen führt.

10. Hitzeausschlag

In sehr heißem Wetter kann sich oft ein Hitzeausschlag mit Blasen und roten Knoten auf der Haut bilden. Er ist die Folge starken Schwitzens und Reibung (normalerweise durch Haut oder Kleidung), wobei die Schweißdrüsen blockiert werden und sich Schweiß unter der Haut sammelt. Mit der Abkühlung des Körpers vergeht auch der Ausschlag.

11. Textilien

Alles vom Handtuch bis hin zum neu gekauften Pullover kann die Haut reizen, was normalerweise die Folge von rauem Stoff, Farbstoffen oder chemischen Zusätzen ist. Auch Kleidung, die zu eng sitzt, kann durch Reibung Ausschläge verursachen.

12. Kosmetika

Lotionen, Deodorants, Parfüme und Make-up enthalten oft Farbzusätze, Duftstoffe und Konservierungsmittel, die allergische Hautreaktionen hervorrufen können. Viele Deodorants können z.B. bei manchen Menschen einen Hautausschlag unter den Achseln auslösen, falls sie bestimmte Inhaltsstoffe enthalten. Falls Sie eine Hautreaktion bemerken, hören Sie sofort auf das Produkt zu benutzen und sehen Sie sich nach Varianten ohne Duftstoffe um.

13. Rasieren

Eine Rasur kann sehr rau zur Haut sein, wenn diese zuvor nicht ausreichend befeuchtet wird. Daher sind großzügige Mengen Rasiercreme und Seife empfehlenswert, um Rasurbrand oder sogar Narbenbildung zu vermeiden.

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