Häufige Beschwerden

8 häufige Diabetes Typ II-Mythen

Eine Diabetes Typ-II-Diagnose ist bereits unangenehm genug, doch wenn man anfängt darüber, nachzudenken, was und was man nun nicht mehr essen kann, wird es wirklich anstrengend. Nehmen Sie dazu noch eine Reihe seltsamer Mythen und Sie wissen endgültig nicht mehr, was sie noch zu sich nehmen können.

Daher haben wir entschieden, dass es an der Zeit ist, mit den folgenden acht Diabetes-Mythen aufzuräumen …

1. Zu viel Zucker verursacht Diabetes

Auch wenn Übergewicht einer der Faktoren für Diabetes Typ II ist, so ist die Idee, dass zu viel Zucker zur Erkrankung führt, falsch. Die Aufnahme von zu viel Zucker ist gefährlich für Zähne und Hüftumfang, aber er verursacht nicht Diabetes Typ II. Die Unfähigkeit des Körpers das Hormon Insulin (was von der Bauchspeicheldrüse erzeugt wird) herzustellen, ist die Ursache. Denn dann ist der Körper nicht mehr in Lage Essen in Energie aufzuspalten und somit den Körper zu versorgen.

2. Der Speiseplan eines Diabetikers ist sehr stark eingeschränkt

Falls Sie Angst haben, dass es zu viele Regeln und Vorschriften gibt, was das Essen eines Diabetikers angeht, dann lassen Sie sich beruhigen. Sie werden in der Lage sein, viele Ihrer Lieblingsspeisen nach wie vor zu sich zu nehmen. Das Planen der Mahlzeiten sowie die richtige Einnahme der Medikamente ist jedoch ein Muss für jeden Diabetiker. So können Sie z.B. Snacks für unterwegs bei sich haben, um Ihren Blutzuckerwert auszugleichen, sollten dazu aber immer auch Ihre Medikamente mit sich führen.

3. Diabetiker dürfen kein Dessert essen

Sicherlich lässt sich auch als Diabetiker die ein oder andere Nachspeise genießen. Sie müssen nur vorsichtiger und bewusster mit der Größe der Portionen umgehen und versuchen gesündere Desserts zu sich zu nehmen. Bei Nachspeisen, die Sie zu Hause zubereiten, sollten Sie mehr frische Früchte, Vollkorn und weniger Zucker verwenden. Statt Apfelstrudel ist es so z.B. besser gebackene Äpfel zu machen, bei denen Sie frische Äpfel, Vollkorn, Apfelbutter und einem Löffel Joghurt statt Schlagsahne verwenden.

4. Diabetiker müssen auf Kohlenhydrate verzichten

Kohlenhydrate sind kein No-Go für Diabetiker. Im Gegenteil: Komplexe Kohlenhydrate – wie Vollkorn, brauner Reis, frische Früchte und Gemüse – sind voller wichtiger Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe, die für eine gesunde ausgewogene Ernährung benötigt werden.

5. Essen Sie was Sie wollen, so lange Sie Insulin nehmen

Ein Teil der Bildung, was Diabetes angeht, besteht aus dem Umgang mit dem eigenen Blutzucker und dem richtigen Einsatz von Insulin. Das bedeutet nicht, dass man nach Lust und Laune Raffineriezucker und leere Kohlenhydrate zu sich nehmen kann, um dann mit Insulin den Blutzuckerwertl zu stabilisieren. Das ist gefährlich – verschreibungspflichtige Medikamente wie Insulin sollten immer nach Anweisung des Arztes genommen werden.

6. Für Diabetiker sind fett- und kalorienarme Lebensmittel Pflicht

Nur weil Kekse oder Chips als „fettarm“ oder „ohne Kalorien“ gekennzeichnet sind, macht sie nicht gesünder. Diabetiker müssen vor allem lernen Lebensmitteletiketts richtig zu lesen, um immer über die Inhaltsstoffe ihrer Nahrung informiert zu sein. Es ist außerdem grundsätzlich immer eine gute Entscheidung sich einer Ernährungsberatung zu unterziehen und mehr selbst zu kochen.

7. Diabetiker dürfen nur künstliche Süßstoffe zu sich nehmen

Künstliche Süßstoffe sind traditionell um einiges Süßer als Zucker oder Honig, was bedeutet man braucht sehr viel weniger davon um eine Tasse Kaffee oder Tee zu süßen. Süßstoffe wie Aspartam oder Stevia sind für Diabetiker geeignet, da sie diesen helfen weniger Kalorien zu sich zu nehmen. Deswegen brauchen Sie aber nicht auf herkömmlichen Zucker zu verzichten – nur die Menge sollte begrenzt sein.

8. Wegen mir muss nun die ganze Familie essen wie ein Diabetiker

Wahrscheinlich weiß Ihre Familie gar nicht, was eine „diabetische Ernährung“ bedeutet. Das Einzige, was Sie tun müssen, ist vermehrt auf gesunde Ernährung zu achten, und weniger Fertigprodukte zu sich zu nehmen. Außerdem sollten grundsätzlich weniger Kalorien und Fett gegessen werden – was der gesamten Familie zu Gute kommt.

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