Häufige Beschwerden

8 Faktoren, die Einfluss auf Ihre Menstruation haben

Gelegentliche Schmierblutungen, Schweregefühle und eine verspätete Periode müssen nicht gleich so ernst genommen werden. Wenn Ihre Periode jedoch ständig unregelmäßig ist oder ganz ausbleibt, versucht Ihnen Ihr Körper, laut Gynäkologen des NYU Langone Medical Center, zu sagen, dass etwas nicht stimmt – die Gründe dafür reichen vom Stresspegel, bis hin zu übermäßig viel sportlicher Belastung.

Hier sind acht Faktoren, die Einfluss auf Ihren Menstruationszyklus haben …

1. Stress

Wir machen Stress für fast alles verantwortlich, und es hat sich herausgestellt, dass viel Stress auch Einfluss auf die Fortpflanzung bzw. die Menstruation hat. Untersuchungen der Abteilung für Fortpflanzung und Epidemiologie der Ohio State University ergaben, dass Frauen, die übermäßigem Stress ausgesetzt sind, Ihre Chancen unfruchtbar zu werden und einen unregelmäßigen Menstruationszyklus zu bekommen, verdoppeln.

2. Übergewicht

Wenn Sie übergewichtig oder fettleibig sind, ist Ihr Östrogenspiegel wahrscheinlich höher als der Durchschnitt. Durch erhöhte Östrogenwerte wird das endometriale Gewebe dicker, was den Eisprung unterbricht. Deshalb haben übergewichtige Frauen oft starke, unregelmäßige und langwierige Perioden. Was Sie jedoch vielleicht noch nicht wussten ist, dass eine zu hohe Östrogenproduktion über einen langen Zeitraum das Risiko von Endometriumkrebs erhöhen kann. Sprechen Sie darüber mit Ihrem Arzt.

3. Untergewicht

Genau das Gegensätzliche gilt für Frauen mit zu geringem oder Untergewicht. Der Körper produziert nicht genug Östrogen, um das endometriale Gewebe für die Menstruation herzustellen. Wissenschaftler des Sentara Leigh Krankenhauses in Virginia behaupten, dass Frauen, die viel Gewicht verloren haben, leichte, unregelmäßige, oder gar keine Periode haben können. Es wird empfohlen, dem Körper ein paar Monate zu geben, um sich zu regulieren. Wenn Ihre Probleme mit der Periode dann immer noch anhalten, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

4. Pestizide

Wir werden aus vielen Gründen vor den Pestiziden in unserem Fleisch, Obst und Gemüse gewarnt. Eine wachsende Anzahl an Untersuchungen von Gesundheitsorganisationen behauptet, dass Pestizide Hormone nachahmen können, was die Hormonproduktion durcheinanderbringt und bei 60 Prozent der Frauen, die viel mit Pestiziden gearbeitet haben, totales Chaos im Hormonsystem auslöst.

5. Das Alter

Die Menopause signalisiert vielleicht das Ende Ihres Menstruationszyklus, aber was ist mit der Zeit dazwischen? Sie können darauf wetten, dass sich durch die Verringerung der Hormonproduktion (z.B. Östrogen), auch Ihr Zyklus ändern wird – was zu häufigeren oder unregelmäßigen Perioden, Schmierblutungen, Stimmungsschwankungen, Hungerattacken und stärkeren Blutungen führt.

6. Anstrengendes Training

Vielleicht haben Sie auch schon von Prima Ballerinas, professionellen Eisläuferinnen oder Marathon-Läuferinnen gehört, die keine Menstruation haben (eine Krankheit namens Amenorrhö, die Auswirkungen auf die Knochendichte hat). Stark beanspruchender Sport (egal welcher) kann, wenn Sie ein geringes Körpergewicht haben und extrem viel trainieren, die Hormonproduktion stören. Laut einer brasilianischen Studie erfahren ungefähr die Hälfte aller Frauen, die viel Sport treiben, leichte Störungen des Menstruationszyklus – und ungefähr ein Drittel davon leiden an Amenorrhö. Ihre Periode kann auch unregelmäßig werden, wenn Sie sich nur ab und zu anstrengendem Sport aussetzen. Wenn Ihre Periode ein paar Monate nacheinander aussetzt, sollten Sie mit Ihrem Arzt sprechen.

7. Schlafmangel

Es gibt einen guten Grund dafür, weshalb Frauen, die unregelmäßige Arbeitszeiten haben oder in Schicht arbeiten, an Schlafmangel und unregelmäßigen Perioden leiden. Tatsächlich wurde durch Schlafstudien der Louisiana Ochser Klinik ein direkter Zusammenhang zwischen dem körpereigenen Schlafrhythmus, den Fruchtbarkeitshormonen sowie dem Melatoninspiegel nachgewiesen, was beides den Eisprung und die Menstruation beeinflusst.

8. Verschreibungspflichtige Medikamente

Wenn Sie an einer Autoimmunerkrankung (wie Lupus) oder einer Schilddrüsenfehlfunktion leiden, können bei Ihnen aufgrund der Medikamente Veränderungen der Periode auftreten. Medikamente, die den Hormonspiegel beeinflussen (z.B. Antipsychotika oder Steroide), können, laut einer Studie aus dem Journal für Endokrinologie & Stoffwechsel aus dem Jahr 2011, zu Hormonungleichgewicht führen, was den Zyklus durcheinanderbringt und Unregelmäßigkeiten verursachen kann.

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