Häufige Beschwerden

7 Weisheiten hinter beliebten Mitteln gegen Kater

Lassen Sie uns noch einmal auf die letzte Nacht zurückblicken. Auf der Geburtstagsfeier eines Freundes, dem Jungesellinnenabschied, oder dem Fußballspiel mit den Jungs hatten Sie ein bisschen zu viel zu trinken. Nun zahlt Ihr Körper dafür den Preis – er bestraft Sie mit einem pochenden Kopfschmerz, flauem Magen und sogar Erbrechen.

Laut einem Artikel aus dem Jahr 2004 der New York Times ist der Kater und seine Heilmittel immer noch ein Mysterium in der Welt der Medizin. Neben dem Trinken von viel Flüssigkeit erklärt uns die Wissenschaft, dass bestimmte Lebensmittel nicht nur einen Kater verhindern, sondern auch die Symptome am nächsten Tag behandeln können. Bei einer schlechten Reaktion zwischen Alkohol und bestimmten Lebensmitteln kann aber auch das Gegenteil eintreten. Was können Sie also wirklich tun, um einen Kater zu heilen?

1. Kater-Mythos: Kaffee

Es ist schon fast Routine sich nach einer durchzechten Nacht eine große Tasse Kaffee einzuschenken, gefolgt von Aspirin gegen die Kopfschmerzen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Thomas Jefferson Universität in Philadelphia sagt jedoch, dass Sie den Kaffee weglassen sollten.

In der Studie wurden die Auswirkungen auf betrunkene Laborratten beobachtet, denen eine Mischung aus frei verkäuflichem Ibuprofen (oder Aspirin) und Koffein gegen den Kater verabreicht wurde. Die Befunde lassen darauf schließen, dass die harntreibenden Auswirkungen von Kaffee den Körper nur weiter dehydrieren, was zu noch stärkeren Kopfschmerzen führt.

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2. Kater-Wahrheit: Gurkensaft

Mein Vater ist ein kleiner Exzentriker. Als er mir als Teenager also sagte, ich solle Gurkensaft aus einem Glas Essiggurken gegen den Kater trinken, hab ich es einfach als eines der seltsamen aber witzigen Hausmittel meines Vaters abgetan.

Das New York Food Museum schwört jedoch auf dieses Katermittel! Sie empfehlen 50 ml in der Nacht vor der Party und weitere 50 ml am nächsten Tag zu trinken, um die Elektrolyte- und Flüssigkeitswerte wieder aufzustocken. Gurkensaft enthält Salz, Wasser und Essig, was den Wasser-Natrium Haushalt im Körper ausgleicht.

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3. Kater-Mythos: Konterbier

Das Konterbier oder mehr Alkohol am Tag nach der Feier zu trinken heilt den Kater nicht. Internisten des American College of Physicians merken sogar an „das schlimmste, was Sie tun können, ist ein weiterer Drink!“

Alkohol ist toxisch, was die Kopfschmerzen, Trägheit und Übelkeit bei einem Kater verursacht. Und während mehr Alkohol zu trinken zwar die Symptome kurzzeitig lindern kann, verlängert dies die Erholungsdauer und führt zu einem noch stärkeren Kater, wenn Sie mit dem Trinken aufhören.

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4. Kater-Wahrheit: Sportdrinks

Ein Sportdrink oder ein Getränk, das Elektrolyte enthält (z.B. Gatorade,) nach einer durchzechten Nacht kann dabei helfen, dass Sie am nächsten Morgen fast gar keinen Kater haben. Diese Getränke rehydrieren den Körper und stellen die Elektrolytewerte wieder her.

Laut Ernährungsexperten der Harvard School für Öffentliche Gesundheit enthält Kokosnusswasser 5 verschiedene Arten von Elektrolyten – während die meisten Sportdrinks nur wenige enthalten. Elektrolyte wirken entgegen der Effekte einer starken Dehydrierung, die mit einem Kater einhergeht.

Coconut Water

5. Kater-Mythos: Orangensaft

Vielleicht greifen Sie zu einem großen Glas Orangensaft, wenn Sie einen Kater haben – aber aufgepasst! Der hohe Säuregehalt in Zitrusfrüchten (z.B. Orangen und Grapefruit) kann den flauen Magen noch mehr reizen.

Frischer Fruchtsaft, wie Cranberrysaft, kann jedoch Ihr Verbündeter bei einem Kater sein. Trinken Sie viel Saft, Kräutertee und Wasser, um den Körper mit Fruktose, Vitaminen und Wasser zu versorgen.

Orange Juice

6. Kater-Wahrheit: Eier

Ein Frühstück mit vielen Eiern scheint das Leiden bei einem Kater zu lindern. Forschungen des Medizinischen Zentrums der Universität von Maryland schreiben dies zwei Aminosäuren zu – Taurin und Cystein.

Das Cystein in Eiern verhindert pochende Kopfschmerzen, indem die Produktion von Acetaldehyd (ein Schmerz-verursachender chemischer Stoff) unterbrochen wird. Sie können auch ein paar Eier verspeisen, um Taurin aufzunehmen, eine Chemikalie, die die Leber schützt und deren Entgiftung beschleunigt.

Spinach and Eggs

7. Kater-Mythos: Fettiges Essen

Ein fettiger Brunch nach einer durchzechten Nacht ist eine alte Tradition aus der Uni. Wissenschaftler der Canadian Medical Association (CMA) sagen jedoch, dass dies absolut keine gebildete Entscheidung ist.

Forschungen der CMA ergaben, dass fettige Mahlzeiten vor dem Trinken zwar die Geschwindigkeit reduzieren können, mit welcher der Alkohol aufgenommen wird, aber fettiges Essen reizt auch den Magen und verschlimmert die Symptome des Katers.

Fast Food

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