Häufige Beschwerden

7 Wege, wie Ihr Körper Hitzewallungen erlebt

Der North American Menopause Society zufolge, leiden ungefähr 80 Prozent der Frauen während der Perimenopause (der Zeitraum vor der letzten Menstruation, sprich vor den Wechseljahren) an Hitzewallungen. Das bedeutet, dass die meisten Frauen in ihren Wechseljahren Hitzewallungen bekommen. Neben offensichtlichem Schwitzen und der erhöhten Temperatur, zeigen wir hier Dinge, die passieren, wenn der weibliche Körper die Hitze aufdreht…

1. Was sind Hitzewallungen

Die meisten Frauen, die unter Hitzewallungen leiden, berichten von einer überwältigenden und plötzlichen intensiven Hitzewelle, die hauptsächlich das Gesicht, den Hals und den Brustbereich betrifft. Patienten berichten außerdem von geröteter Haut.

Hitzewallungen führen oft zu extremen Schweißausbrüchen, die Frauen frösteln lassen, wenn sie nachlassen.

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2. Perimenopause und Hitzewallungen

Der häufigste Grund für Hitzewallungen ist die Perimenopause – oder der Zeitraum bzw. die Übergangszeit vor dem letzten Menstruationszyklus (oder Periode) einer Frau. Der Mayo Clinic zufolge, können auch andere Zustände, die hormonelles Ungleichgewicht (wie Probleme der Schilddrüse) auslösen, Hitzewallungen verursachen.

Wissenschaftler der Mayo Clinic sagen, dass die Stärke der Hitzewallungen von Frau zu Frau unterschiedlich ausfällt. Abhängig vom Schweregrad, können Hitzewallungen zwischen einer Stunde und einigen Tagen anhalten und die folgenden lebenswichtigen Körperfunktionen beeinträchtigen…

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3. Emotionen

Wenn die Hitze ansteigt – tun das auch die Emotionen. Der Mayo Clinic zufolge, berichten viele Frauen kurz vor der Menopause, dass sie vor der Hitzewallung von einem Angstgefühl befallen werden.

Dieses Gefühl ist eine Reaktion des Gehirns, besonders des Kortex (oder Großhirns), welcher in vier Bereiche eingeteilt ist, dem Frontallappen, dem Okzipitallappen, dem Temporallappen und dem Parietallappen, und fundamentale Gehirnfunktionen steuert – wie Bewegungen und Gedanken.

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4. Blutgefäße

Es ist natürlich, dass die Blutgefäße beansprucht werden, wenn die Körpertemperatur aufgrund einer Hitzewallung ansteigt. Tatsächlich sagt das Prevention Magazine, dass die erweiterten Blutgefäße für die charakteristische Rötung im Gesicht, auf der Brust und dem Hals verantwortlich sind.

Als natürliche Reaktion auf Hitze und hohe Temperaturen, schlägt das Herz schneller und zwingt die Blutgefäße sich zu erweitern, um die überschüssige Wärme aus dem Körper abzuleiten. Sobald die Blutgefäße wieder auf normale Größe schrumpfen, fühlt man sich kalt.

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5. Gehirn

Das Gehirn antwortet auf natürliche Weise auf sinkende Östrogenwerte. Hitzewallungen treten jedoch auf, wenn es einer Frau eigentlich gar nicht heiß ist. Den National Institutes of Health zufolge, liegt das an einem Irrtum des Gehirns, der dann die Hitzewallung auslöst.

Wenn der Östrogenwert sinkt, sendet das Gehirn, oder genauer der Hypothalamus (das Zentrum für Hormomproduktion) eine Nachricht, dass der Körper überhitzt ist. Der Hypothalamus ist auch für die Stimmung und den Appetit verantwortlich, was einige weitere Symptome, die mit der Perimenopause zusammenhängen, erklären könnte.

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6. Eierstöcke

Sie wissen vielleicht bereits, dass bestimmte Hormone – speziell Östrogen und Progesteron – bei Frauen während der Perimenopause zu schwinden beginnen. Weibliche Hormone hängen direkt mit der Funktion der Eierstöcke zusammen.

Tatsächlich besagen Daten der American Accreditation HealthCare Commission (ADAM), dass die Funktion der Eierstöcke während der Perimenopause parallel zu diesen 2 einflussreichen Hormonen abnimmt. Bei Frauen, denen beide Eierstöcke chirurgisch entfernt wurden, fallen die Hitzewallungen sogar noch schlimmer aus, wenn sie keine Hormontherapie erhalten.

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7. Herz

Wenn der Körper Stress ausgesetzt wird, schaltet das Herz einen Gang hoch. Untersuchungen des National Institute on Aging zeigen zum Beispiel, dass Stimmungshormone ausgeschüttet werden, wenn der Körper vom Gehirn (Hypothalamus) die Nachricht bekommt, dass er überhitzt ist.

Wenn Stimmungshormone – wie Epinephrin, Serotonin, Prostaglandin und Norepinephrin – im Körper zirkulieren, erhöht sich die Herzfrequenz und die Haut (Schweißdrüsen) versuchen, den Körper zu kühlen. Als Konsequenz wird der Körper einem hohen Stresslevel ausgesetzt.

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