Häufige Beschwerden

10 wenig bekannte Fakten über das Gähnen

Haben Sie sich je gewundert, warum Sie auch gähnen müssen, wenn jemand anderes vor Ihnen gähnt? Haben Sie sich jemals den Kopf darüber zerbrochen, was diese Reaktion hervorruft oder wie oft ein durchschnittlicher Mensch am Tag gähnt?

Ich zumindest habe mich das gefragt!

Deshalb kann ich die Mythen und Fakten über einige Rätsel des Gähnens aufdecken (dank der Hilfe und des Fachwissens von Experten). Hier sind zehn wenig bekannte Fakten über das Gähnen …

1. Warum müssen wir gähnen?

Es gibt so viele unglaubliche Studien auf der Welt, aber Gähnen ist ein Phänomen, was Wissenschaftler immer wieder vor ein Rätsel stellt und sie deshalb keine konkrete Erklärung dafür haben. In manchen wissenschaftlichen Büchern wird behauptet, dass ein niedriger Sauerstoffgehalt dazu führt, dass wir gähnen – während andere Studien der Theorie nachgehen, dass Gähnen die Temperatur des Gehirns regulieren kann. Diese waren jedoch bis jetzt noch nicht von Erfolg gekrönt. Es gibt sogar Theorien, dass durch das Gähnen die Lunge und das umgebene Gewebe gedehnt wird, was verhindert, dass die Atemwege zusammenbrechen. Das wurde jedoch auch noch nicht bewiesen.

2. Verschiedene Gähn-Kategorien

Ich wette Sie wussten nicht, dass es zwei verschiedene Typen des Gähnens gibt. Beim ersten muss man spontan gähnen aufgrund von Langeweile oder Müdigkeit. Der zweite Typ ist ein ansteckendes Gähnen, wenn man jemand anderen dabei beobachtet. Vertrauen Sie mir; Sie können vor Ihrem Hund oder Ihrer Katze gähnen und sie werden dem Drang nicht widerstehen können auch zu gähnen.

3. Die Kraft einer Gähn-Einladung

Es gibt mehr Gründe dafür, dass das Gähnen des Partners, Kindes, oder Haustiers ansteckend ist (laut meines Zimmernachbarn zumindest). Wissenschaftler berichten auch, dass nur der Vorschlag des Gähnens ansteckend ist – es ist also auch natürlich zu gähnen, wenn man nur darüber nachdenkt, darüber spricht oder es hört. Haben Sie während des Lesens schon gegähnt?

4. Wann beginnt man mit dem Gähnen?

Wenn Sie mir den Fakt nicht abkaufen, dass Gähnen eine natürliche menschliche Reaktion ist, sollten Sie nochmal darüber nachdenken! Medizinische Untersuchungen haben gezeigt, dass Babys im Bauch der Mutter schon mit 11 Wochen anfangen zu gähnen.

5. Wie oft müssen wir gähnen?

Wenn Sie ein gesunder Mensch sind, egal welchen Alters, Geschlechts, Ernährung oder Fitness, können Sie laut Publikationen der Harvard Universität mit einer Gähn-Rate von 10 pro Stunde rechnen … öfters am frühen Morgen, wenn Sie so sind wie ich; andere gähnen wiederum öfters in den späten Abendstunden. Das bedeutet, dass eine durchschnittliche Person ungefähr 240.000 Mal in ihrem Leben gähnt.

6. Warum muss ich gähnen, wenn du gähnst?

Offensichtlich besitzen Sie mehr Einfühlungsvermögen als Sie dachten, wenn Sie dem Drang zu gähnen nicht widerstehen können, nachdem Sie jemand anderes dabei beobachtet haben. Elizabeth Cirulli, eine Professorin für Medizin an der Duke Universität, fand heraus, dass die ansteckende Wirkung des Gähnens stark von dem Einfühlungsvermögen abhängt. Das erklärt auch, warum Menschen mit desensibilisierenden Krankheiten – wie Autismus oder Schizophrenie – weniger anfällig für ansteckendes Gähnen sind.

7. Was passiert wenn Sie dem Drang zu gähnen widerstehen?

Absolut nichts! Ein unterdrücktes Gähnen führt nicht zu Krämpfen, stechenden Schmerzen im Kiefer, oder gar zum explodieren des Kopfes. In der Tat behaupten Wissenschaftler, dass der Akt des Gähnens überhaupt keinem Zweck dient.

8. Rituelles Gähnen

Vielleicht gähnen Sie um Ihrem Lebensgefährten anzuzeigen, dass es Zeit ist Schlafen zu gehen. Und das Gähnen in Gesellschaft ist vielleicht das Zeichen für die Gäste, Sie nun in Ruhe zu lassen. Das trifft auf jeden Fall für Paviane zu. Biologische Untersuchungen haben gezeigt, dass Paviane das Gähnen als eine Form der nonverbalen Kommunikation nutzen. Das alpha Männchen zeigt durch mehrfaches Gähnen den anderen Pavianen an, dass es Zeit ist schlafen zu gehen.

9. Ändert sich da Gähnen mit dem Alter?

Laut einer Studie der Duke Universität fängt man mit dem Alter tatsächlich an weniger häufig zu gähnen. Bei einer Gruppe von 328 Menschen verschiedenen Alters hat sich gezeigt, dass je älter eine Person war, desto seltener hat sie während eines dreiminütigen Films gegähnt.

10. Gähnen kann auf einen schlechten gesundheitlichen Zustand hindeuten

Ah-ha, endlich ein Beweis, dass Gähnen nicht immer beleidigend sein muss. Laut einer Studie der Harvard Universität kann Gähnen auf einen schlechten gesundheitlichen Zustand und sogar auf schwere Krankheiten hindeuten – so wie auf den Ausbruch von Migräne, Parkinson, multipler Sklerose (MS), oder amyotrophe Lateralsklerose (ALS).

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