Häufige Beschwerden

10 häufige Gründe für hartnäckigen Husten

Lässt Sie ein unaufhörlicher Husten nicht schlafen und verursacht Druck in der Brustgegend?

Saisonale Allergien, ein Grippevirus oder eine ernsthaftere bronchiale Infektion sind die häufigsten Gründe für störrischen Husten. Ein Husten kann jedoch auch auf bedenklichere gesundheitliche Probleme hinweisen – wie z.B. Asthma. Was auch immer der Grund, ein Husten ist der normale Reflex des Körpers bei Fremdkörpern in der Lunge oder den oberen Atemwegen.

Wie unterscheidet man also Hustenarten voneinander? Heute werfen wir mithilfe der Symptome einen Blick auf die Ursachen des Hustens und auf welche Komplikationen dieser hinweist …

1. Schleim im Rachen

Schleim im Rachenraum ist eine sehr häufige Ursache für einen juckenden, kratzenden Husten, der sich mit saisonalen Allergien einstellt. Allergiker leiden daran besonders während der Pollenzeit – wie z.B. die Traubenkräutersaison im Spätsommer.

2. Gewöhnliche Grippe

Die gewöhnliche Grippe wird oft durch eine Virusinfektion der Nasengänge verursacht, was zu Schleimbildung in Nase, Rachen und auch der Brust führt. Bei Nichtbehandlung kann sich eine gewöhnliche Grippe schnell zu einer Lungenentzündung, Bronchitis oder Sinusitis verschlechtern.

3. Rauchen

Das Rauchen von Zigaretten, Zigarren oder Pfeifen führt oftmals zu einem hartnäckigen Husten aufgrund der Reizung von Lunge, Speiseröhre und Rachen. Rauchen, oder genauer: Nikotin und die chemischen Bestandteile im Tabak, steht eng in Zusammenhang mit Lungenreizung und letztendlich Lungenschaden.

4. Sodbrennen

Sodbrennen ist ein chronischer Zustand, bei dem Magensäure die Schleimhäute der Speiseröhre und des Rachens schädigt, was Reizung und Husten verursacht. Sodbrennen kann durch Schlafen verstärkt werden (oder generell beim Liegen), da dann die Schwerkraft nicht dabei hilft, die Magensäure im Magen zu halten. Betroffene können oft besser schlafen, wenn Sie Ihre Kopfposition erhöhen.

5. Bronchiale Erkrankung oder Entzündung

Ein trockener Husten kann sich zu einer Grippe oder Influenza entwickeln – besonders dann, wenn er mehrere Wochen unbehandelt bleibt. Eine Bronchitis ergibt sich, wenn die Schleimhäute in den Atemwegen (oder Bronchien), welche die Luftröhre mit der Lunge verbinden, gereizt sind und sich entzünden. Das deutlichste Symptom eines Problems mit der Bronchitis ist ein Hustenkrampf, der Brust und Rachen betrifft und einen die ganze Nacht wach hält.

6. Asthma

Diese chronische Entzündung ist gekennzeichnet durch wiederkehrenden Husten, Keuchen, Druck auf der Brust und Kurzatmigkeit. Verschlimmern kann sich Asthma nach körperlicher Anstrengung (wie z.B. Treppensteigen oder Sport). Ein Atemspray kann den Druck von der Brust nehmen und für freiere Luftzufuhr sorgen.

7. Staub oder Chemikalien

Oft wird ein Hustenanfall durch das Einatmen von Staub, Chemikalien oder Dämpfen verursacht. Meistens wird man diesen in einer Arbeitsumgebung ausgesetzt, was einem das Gefühl gibt, konstant den Rachenraum von Giftstoffen befreien zu müssen.

8. Lungenerkrankung

Chronische Lungenerkrankungen – entweder vererbt oder aufgrund einer Schädigung des Lungengewebes (meistens durch Rauchen) – werden meist von hartnäckigem Husten begleitet. Häufige Lungenerkrankungen sind u.a. die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COLD), die durch Rauchen verursacht wird sowie die Bronchopulmonale Dysplasie (BPD), die Gewebeschäden der Lungen bei Neugeborenen hervorruft. Beide chronischen Erkrankungen sorgen für Lungenbehinderung, Schleimbildung und hartnäckigen Husten.

9. Medikamente

Bestimmte Medikamente, besonders ACE-Hemmer, die Ärzte gegen hohen Blutdruck verschreiben, sorgen für eine Reizung des Rachens und führen zu anhaltendem, chronischem Husten. Der Husten ist hierbei Folge chemischer Verbrennungen über einen langen Zeitraum.

10. Blockierte Atemwege

Der offensichtlichste Grund für Husten bei einem kleinen Kind im Restaurant ist ein blockierter Atemweg – falls das Kind z.B. ein Spielzeugteil oder Essen eingeatmet hat. Atemwegsblockierung kann zudem sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen die Folge von Tabletteneinnahme sein.

Share This Article

X