Häufige Beschwerden

10 deutliche Symptome bei Typ II Diabetes

Diabetes Typ II, oft auch als „leiser Tod“ bezeichnet, ist die häufigste Form von Diabetes und betrifft beinahe 90 Prozent aller Menschen, die an Insulinresistenz leiden – was bedeutet, dass die Bauchspeicheldrüse nicht in der Lage ist, den Körper mit ausreichend Insulin zu versorgen. Die Folge dessen ist ein unausgeglichener Glukoselevel.

Der sicherste Weg, um eine Diabeteserkrankung festzustellen, ist, sich einem professionellen Blutzuckertest zu unterziehen. Folgende Symptome können jedoch ebenfalls auf Diabetes Typ II hinweisen…

1. Wiederkehrende Infektionen

Diabetes Typ II verursacht bei Betroffenen eine Unterdrückung des Immunsystems, was diese empfänglich für eine Reihe von bakteriellen Infektionen macht – darunter z.B. Scheidenpilze, Lungenentzündung, Harnröhreninfektionen und Hautausschläge.

2. Vermehrtes Urinieren

Häufig machen sich Veränderungen bei der Häufigkeit und Dringlichkeit beim Urinieren bemerkbar. Dies ist oftmals ein deutlicher Hinweis auf eine Erkrankung, insbesondere, wenn einen der Drang zur Toilette nachts aus dem Schlaf holt. Patienten mit Diabetes Typ II haben häufig überaktive Nieren, die darum bemüht sind den Blutzuckerlevel zu senken – der schnellste Weg hierfür ist mittels des Urins.

3. Erhöhter Appetit

Grundloser Hunger, der einen schlagartig überfällt ist die Reaktion auf die Achterbahnfahrt des Glukoselevels, unter dem Diabetes Patienten leiden. Heftiger Appetit tritt bei sehr niedrigem Blutzuckerlevel auf, da der Körper Glukose braucht, um funktionieren zu können.

4. Unlöschbarer Durst

Sehr starker Durst ergibt sich oftmals zu Beginn einer Diabetes Typ II Erkrankung und weist auf den Versuch des Körpers hin, die durch häufiges Urinieren (und Schwitzen) verlorene Flüssigkeit wieder auszugleichen.

5. Erschöpfung

Abgesehen davon, dass hohe Blutzuckerlevel ein generelles Beschwerdegefühl, häufiges Urinieren, Unterdrückung des Immunsystems und allgemeines Unbehagen zur Folge haben, führen sie auch zu einem Mangel an Schlaf. All das entzieht dem Körper viel Energie und lässt einen erschöpft zurück.

6. Plötzlicher Gesichtsverlust

Jeder freut sich über den Verlust von ein paar Kilos hier und da, aber der Beginn einer Erkrankung mit Diabetes Typ II kann plötzliches und unerklärliches Abnehmen im Rahmen von 8 bis 15 Kilo über wenige Monate mit sich bringen. Dieser Gewichtsverlust ist die Folge von Kalorienmangel aufgrund der Insulinausscheidung (durch vermehrtes Urinieren) .

7. Stimmungsschwankungen

Höhen- und Tiefflüge des Blutzuckerlevels haben gleichsam eine Achterbahnfahrt der Gefühle zur Folge. Bei einem hohen Maß an Glukose im Blut kann die Stimmung euphorisch und geradezu albern sein, während sich bei niedrigen Mengen schnell Reizbarkeit und sogar Bösartigkeit einstellen.

8. Langsame Heilung

Die durch erhöhte Glukoselevel geschädigten Blutgefäße führen oftmals zu eingeschränktem Blutfluss bei Diabetespatienten, was eine verlangsamte Wundheilung bei Blutergüssen, Schnittwunden, Ausschlägen und Infektionen zur Folge haben kann.

9. Taube Finger und Zehen

Schüttelfrost, Entzündungen, Kribbeln und ein stechendes Taubheitsgefühl in Fingern und Zehen sind weitere Symptome bei Diabetes Typ II und treten auf, wenn ein Überschuss an Zucker im Blut zu Neuropathie (oder Nervenschäden) führt. Sollte Diabetes nicht behandelt werden, kann sich die Neuropathie manifestieren.

10. Sehstörungen

Sehvermögen steht in engem Zusammenhang zu Blutzuckerlevels, was bedeutet, dass ein Sinken des Glukoseanteils im Körper bei Diabetes-Erkrankten zu verschwommener Sicht, Glaskörpertrübungen und Lichtsensitivität führen kann. Glücklicherweise normalisiert sich das Sehvermögen mit der Stabilisierung des Blutzuckerlevels wieder. Ein längerer, unausgeglichener Glukosehaushalt kann jedoch zu einer permanenten Beeinträchtigung der Sicht führen.

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