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Yoga-Fachjargon für Anfänger

Haben Sie sich jemals einen Yoga-Unterrichtsplan angeschaut und sich gewünscht ein Wörterbuch parat zu haben? Verbringen Sie die die meiste Zeit in Ihrer heißen Vinyasa Stunde damit, sich zu fragen, was den bitte „Vinyasa“ bedeutet?

Yoga ist eine tolle Übung für Körper und Geist, aber das Fachjargon, das im Studio von den Trainern oder anderen Teilnehmern gesprochen wird, kann manchmal sehr verwirrend sein, wenn Sie ein Yoga-Neuling sind. Hier ist eine kleine Anleitung, die Ihnen dabei helfen wird, Yoga-Fachchinesisch wie den Herunterschauenden Hund entschlüsseln.

1. Anti-Schwerkraft Yoga

Bei einer Yogastunde in der Luft werden Stoffleinen oder Trapeze genutzt, um Anti-Schwerkraft Yoga über den matten durchzuführen. Die Teilnehmer verwenden die Schlingen, um in die einzelnen Stellungen zu kommen und dabei das Körpergewicht zu stützen. Die meisten Anti-Schwerkraft Yogastunden sind nach einer kleinen Einführung, wie man mit den Schlingen in die Positionen kommt auch für Anfänger geeignet.

2. Asanas

Das Wort „Asanas“ ist sanskritisch und bedeutet wörtlich „die Art des Sitzens“. Asana wird jedoch verwendet, um eine Yoga-Pose zu beschreiben.

3. Ashtanga Yoga

Die Ashtanga Yoga-Methode ist eine traditionelle Übung, bei der sich auf die sportliche Seite des Yoga konzentriert wird. Die Stunde besteht aus 75 fortgeschrittenen Posen, oder fließenden Bewegungen, die man als primäre Serie bezeichnet und speziell der Atmung, Wirbelsäulenausrichtung, Kraftaufbau, Flexibilität und der Entgiftung dient.

4. Bikram Yoga

Dieses „heiße“ Yoga wurde von dem Yoga-Meister Bikram Choudhury erfunden und besteht aus einer Folge von 26 Basis-Stellungen, die in einem Raum, der auf 40 Grad Celsius aufgeheizt wurde, durchgeführt werden. Jede der 26 Posen wird zwei Mal ausgeführt.

5. Chakra

Chakra bezieht sich auf die Energiezentren, die den Körper durchfließen. Laut dem Yoga-Glauben hat jeder von uns 7 Chakras, die sich im Schädel, der Stirn (oder dritten Auge), dem Hals, Herz, Solar Plexus, Kreuzbein und Steißbein befinden.

6. Hatha Yoga

Alle traditionellen Yoga-Übungen sind von Hatha Yoga inspiriert. Hatha ist eines der einfachsten und sanftesten Arten von Yoga für Anfänger und paart Atemübungen mit Yoga-Positionen, die dafür gedacht sind, die Haut zu straffen, Muskeln und Knochen auszurichten, sowie die Wirbelsäule zu öffnen, um den freien Energiefluss anzuregen. In Hatha Yogastunden werden die Postionen nicht fließend hintereinander durchgeführt.

7. Iyengar Yoga

Iyengar, ausgesprochen i-ying-ger, ist ein Yogastil, der von dem indischen Guru B.K.S. Iyengar geschaffen wurde. Dabei werden verschiedene Blöcke, Gurte, Decken, und Nackenkissen verwendet, um die körperlichen Grenzen der Flexibilität auszureizen, um Verletzungen zu überwinden oder körperliche Ungleichgewichte zu erkennen. Iyengar Yoga-Stellungen werden viel länger Gehalten als in anderen Yogastilen mit dem Fokus auf die genaue Ausrichtung der Muskeln und des Skelets.

8. Kundalini Yoga

Kundalini ist eine Energieliefernde flüssige Sequenz von Yoga-Stellungen, die schnell und wiederholt durchgeführt werden. Kundalini bedeutet „Schlangenenergie“, die in jeder Stunde bei jedem Teilnehmer im Körper und Geist erweckt werden soll.

9. Namaste

Das Wort „Namaste“ wird oft als Abschiedsgruß oder als Dankeschön im Yogaunterricht verwendet. Namaste wird normalerweise am Ende einer Stunde ausgesprochen, wobei man im Schneidersitzt sitzt, die Handflächen zusammengepresst werden, die Finger nach oben zeigen und die Daumen in Richtung Brust oder Stirn. Aus dem hinduistischen kann man Namaste grob übersetzen mit „das göttliche in mir erkennt das göttliche in dir“.

10. Power Yoga

Power Yoga ist eine Yoga-Methode aus den westlichen Ländern, die in den 1980ern für Yogis geschaffen wurden, die sich mehr auf die sportliche Seite konzentrieren wollen. In den meisten Power Yoga-Unterrichten werden fortgeschrittene Stellungen fließend in einem warmen Studio ausgeführt.

11. Pranayama

Pranayama bezieht sich auf eine Art kontrollierter tiefer Atmung, die den Körper mit der Atmung während der Yogastunde verbinden soll.

12. Erholsames Yoga

Dieser ruhige Yogastil ist beruhigender Natur, was bedeutet, dass der Fokus auf leichten Asanas-Übungen, die für Menschen mit körperlichen Problemen oder Verletzungen modifiziert wurden, liegt . Erholsame Yogastunden sind zudem ideal für Yoga Anfänger.

13. Sonnengrüße

Diese traditionelle Asanas Yoga-Sequenz wird in „Ehrerbietung der Sonne“ durchgeführt. Oftmals wird der Sonnengruß in einer Vinyasa-Stunden gemacht, da die Yoga-Stellungen fließend erfolgen – beginnend mit dem Berg, zur stehenden Vorwärtsbeuge, zum Ausfallschritt, zu chatarunga, zum heraufschauenden Hund, zum herabschauenden Hund.

14. Vinyasa

Vinyasa ist ein Yoga Überbegriff, der Ashtanga und Power Yoga umfasst. Er wird verwendet, um Yogastunden zu beschreiben, in denen eine Serie rhythmisch fließender Stellungen mit kleinen Pausen dazwischen ausgeführt wird.

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