Fitness & Ernährung

8 wichtige Nährstoffe, die wahrscheinlich nicht in Ihrer Ernährung enthalten sind

Wussten Sie, dass es der durchschnittlichen deutschen Ernährung an einer Menge wichtiger Nährstoffe mangelt? Das liegt daran, dass sehr oft stark verarbeitete Fertiggerichte, die reich an einfachen Kohlenhydraten, Kristallzucker und schlechten Fetten sind, anstelle von vollwertigen, frischen Lebensmitteln gegessen werden. Hier die häufigsten Nährstoffmangel-Arten der Deutschen …

1. Vitamin B12

Wenn Sie Vegetarier oder Veganer sind, oder einfach nur sehr wenig mageres Fleisch essen, ist Ihr Vitamin B12-Spiegel wahrscheinlich gefährlich gering, da dieses Vitamin zum Großteil in Fisch, Fleisch, Geflügel, Eiern und Milchprodukten vorkommt. Man kann auch Vitamin B12 durch angereicherte Frühstückszerealien aufnehmen, jedoch ist das kaum genug, um genug rote Blutkörperchen für die vielen Hirnfunktionen herzustellen. Mehr als 15 Prozent der Deutschen zwischen 14 und 50 leiden an B12-Mangel und sind dem Risiko der Blutarmut, Depressionen, Demenz und einem verfrühten Ausbruch von Alzheimer ausgesetzt.

2. Kalium

Bevor Sie sich über einen Kaliummangel lustig machen, bedenken Sie, dass Ihr Körper diesen Stoff zum überleben braucht. Es hält den Blutdruck stabil, reguliert den Wasserpegel, hält das Nervensystem in Stand, sorgt für einen regelmäßigen Herzschlag und wehrt Osteoporose, Diabetes und Herzerkrankungen ab. Im Jahr 2013 hatten nur 53 Prozent aller Deutschen einen adäquaten Kaliumspiegel. Sie können diesen jedoch mit Lebensmitteln wie roter Beete, Kartoffeln mit intakter Schale, Bananen und gekochtem Spinat wieder aufbessern.

3. Vitamin C

Wir Menschen bekommen unser Vitamin C aus Quellen wie Zitrusfrüchten, Tomaten, roten und grünen Paprika, Kiwis, Kartoffeln, Brokkoli, Beeren, Rosenkohl und Buttermelonen. Vitamin C ist essentiell für die Produktion von Collagen, den Stoffwechsel und die Immunfunktion, sowie für die Aufnahme von Eisen. Fehlt uns Vitamin C, riskieren wir Ermüdungserscheinungen, Skorbut, Depressionen, Zahnausfall, Zahnfleischerkrankungen, Gelenkschmerzen und Entzündungen, sowie eine beeinträchtigte Fähigkeit, uns von Krankheiten, Wunden und verschiedenen Infektionen zu erholen.

4. Ballaststoffe

Wenn Sie Probleme mit Ihrer Verdauung und Verstopfungen haben, mangelt es Ihrer Ernährung wahrscheinlich an Ballaststoffen. Diese unverdaulichen Kohlenhydrate fehlen oft bei verarbeitetem Getreide in Fertiggerichten, was auch der Grund für den Anstieg von Typ-2-Diabetes, hohen Cholesterinwerten und Darmerkrankungen (z.B. RDS) ist. Um die Verdauung zu fördern, sollten Sie mehr lösliche Ballaststoffe zu sich nehmen – durch Bohnen, Obst mit Schale, Ballaststoff-reiches Brot, Zerealien, Haferflocken und Linsen.

5. Zink

Zink ist besonders wichtig für das Wachstum von Säuglingen und Kindern. Eine Ernährung ohne Lebensmittel wie rotes Fleisch, Geflügel, Schalentiere (z.B. Austern), angereicherte Frühstückszerealien, Bohnen, Nüsse, Vollkorn und Milchprodukte kann das Wachstum und die sexuelle Entwicklung der Jugendlichen verzögern. Ein Zinkmangel kann auch zu beeinträchtigter Immunfunktion, Problemen während der Schwangerschaft, Haarausfall, Impotenz, Hautreizungen und langsam heilenden Wunden führen.

6. Kalzium

Wenn Sie Probleme mit Osteoporose haben, sollten Sie bewusst Nahrungsmittel essen, die reich an Kalzium sind, einem Mineral, das für gesunde Knochen sorgt, Knochenbrüche heilt und verhindert sowie Nervenenden schützt. Da unser Körper nicht natürlich Kalzium produziert, müssen wir unsere Quellen aus dem Essen beziehen – das beinhaltet Lebensmittel wie Milchprodukte und Milchnebenprodukte, Kohlblätter und fettarmen Joghurt.

7. Vitamin D

Vitamin D ist das Vitamin der Sonne, was bedeutet, dass wir nur Vitamin D absorbieren und produzieren können, wenn wir dem Sonnenlicht ausgesetzt sind. Jedoch bekommen die meisten Deutschen nicht täglich Ihre 20 Minuten Sonnenlicht ab, die benötigt werden, um das Zellwachstum ausreichend anzuregen, die Knochen zu stärken, sowie uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, hohem Blutdruck und anderen entzündlichen Erkrankungen zu schützen. Die Haupt-Vitamin D-Quellen der Deutschen sind angereicherte Milch, Orangensaft, Thunfisch aus der Dose und Rotlachs.

8. Eisen

Eisen ist für mehr als nur das Muskelwachstum wichtig. Es steuert den Sauerstofftransport im Blut, hebt den Energiepegel und regelt die Körpertemperatur (während es zugleich Blutarmut und Gedächtnisverlust verhindert). Frauen im Alter zwischen 18 und 50 sind anfälliger für Eisenmangel als Männer. Vegetarier und Veganer sind ebenfalls eine Risikogruppe, da ihnen die tierischen Proteine fehlen. Es steckt viel Eisen in Rindfleisch, Geflügel und Fisch sowie Sojabohnen, Linsen und Nüssen.

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