Fitness & Ernährung

8 weniger bekannte Vorteile vom Herabschauenden Hund

Wenn Sie jemals in einem Yoga Studio waren, sind Sie bestimmt mit dem Herabschauenden Hund vertraut. Der Herabschauende Hund ist Ruheposition bei vielen Yoga-Formen und aus so vielen verschiedenen Gründen gut.

Von der Möglichkeit, unseren Körper besser zu verstehen bis hin zur Bekämpfung von Ermüdungserscheinungen und Rückenversteifungen – hier sind acht weniger bekannte Vorteile vom Herabschauenden Hund …

1. Er verbessert die Verdauung

Sie haben bestimmt schon einmal von Ihrem Yoga-Lehrer gehört, dass Sie Ihren Bauchnabel zu Wirbelsäule ziehen sollen, während Sie den Herabschauenden Hund machen. Es steckt ein guter Grund dahinter, weshalb man durch die Stauchen bei der Pose profitieren kann, obwohl man sich beim Herabschauenden Hund nicht komplett zusammenklappt. Der leichte Druck (durch das Ziehen des Nabels zur Wirbelsäule) regt die Verdauungsfunktionen der Milz, Leber und der Nieren an.

2. Er liefert auf natürliche Weise Energie

Sie können mir ruhig glauben, wenn sogar die führenden Yogis, wie z.B. Bellur Krishnamachar Sundararaja Iyengar (oder B.S.K. Iyngar), der Gründer von Iyengar-Yoga, den Herabschauenden Hund für eine Energie liefernde Pose halten. Laut Iyngar bringt schon eine Minute in dieser Pose „verlorene Energie bei Läufern nach einem harten Rennen“ zurück.

3. Er fördert die Blutzirkulation

Obwohl man sich beim Herabschauenden Hund nur halb zusammenklappt, gehört die Pose auch zu den invertierten Stellungen. Dadurch, dass der Kopf unter dem Herz liegt, wird die Gravitation umgekehrt, was den Blutkreislauf anregt, frisches Blut durch den Körper zu pumpen und Giftstoffe zu beseitigen, den Blutdruck zu regulieren, sowie das Immunsystem zu stärken.

4. Er stärkt die Knochen

Wenn Sie ein Yoga-Neuling sind, können Ihre Muskeln im Oberkörper schon nach ein paar Sekunden im herabschauenden Hund anfangen zu zittern. Das ist gut – denn Zittern bedeutet, dass die Muskeln in den Armen und den Schultern gefordert werden, um das Körpergewicht zu stützen. Posen wie der herabschauende Hund steigern nicht nur die Kraft im Oberkörper, sondern sie erhöhen auch die Knochendichte und helfen dabei, Osteoporose zu verhindern.

5. Er stärkt die Rumpfmuskulatur

Stellen Sie sich selbst beim herabschauenden Hund vor – spannen Sie die Rumpfmuskulatur an, drücken Sie sich mit dem Quadrizeps nach oben, schieben Sie dir Hüften nach oben und nach hinten, während Sie mit dem Kreuzbein auf die Decke zielen. Stellen Sie Ihre Fersen auf den Boden, bleiben Sie im Oberkörper weiter angespannt, während Sie Ihre Handflächen flach auf den Boden legen und die Finger spreizen. Sowie Ihr Körper ein umgedrehtes V bildet, sind Ihre Bauchmuskeln angespannt, um die Wirbelsäule zu unterstützen und das Zusammenbrechen zu verhindern.

6. Knoten und Rückenschmerzen werden wegtrainiert

Sie stärken mit dem herabschauenden Hund die Rumpfmuskulatur (die Muskeln im Torso, bestehend aus den Bauchmuskeln und der unteren, sowie der äußeren Rückenmuskulatur), aber vergessen Sie nicht die Vorteile für Ihre Wirbelsäule, die Schultern und den Rücken durch die Dehnung, Ausrichtung und Lockerung bei dieser Pose. Beispielsweise wird beim Herabschauenden Hund die Wirbelsäule ausgerichtet, was Spannungen abgebaut werden.

7. Er baut Anspannung ab

Viele Studien empfehlen Dehnübungen als natürliches Mittel zur Entspannung. Der Herabschauende Hund konzentriert sich auf die Verlängerung der Halswirbel und des Nackens, was Druck und Anspannung von der gesamten Wirbelsäule nimmt. Wenn Sie während dessen mit Ihrem Kopf nach links und rechts, oben und untern wackeln können, werden dadurch Beklemmungsgefühle abgebaut und Ihr Geist in Einklang gebracht.

8. Er erlaubt uns eine gesunde Pause

Haben Sie sich schon gewundert, weshalb Ihr Yoga-Lehrer Sie immer wieder anweist, den Herabschauenden Hund zwischen den anderen Yoga-Posen zu halten. Das liegt daran, weil Sie beim Herabschauenden Hund, neben einer guten Dehnung, auch eine kleine Pause machen können, um den Körper und Geist zu beruhigen.

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