Fitness & Ernährung

8 Tipps zum Reinigen des Gesichts

Man wacht morgens auf und wäscht sich das Gesicht. Man geht abends in Bett und wäscht es ebenfalls. Es ist wirklich nicht sonderlich schwer, aber dennoch schaffen es viele Menschen dieses erfrischende Schönheitsritual zu vermasseln und wachen anschließend mit einem Gesicht voller Unreinheiten, Akne und trockener Stellen auf.

Hier sind acht Dinge, auf die man beim Waschen des Gesichts achten sollte …

1. Produkte, die die Haut reizen

Das richtige Reinigungsprodukt für Ihre Haut ist nicht unbedingt das, das Ihre beste Freundin oder Schwester benutzt. Sie sollten sich ein Mittel holen, das die täglichen Schmutzrückstände sowie Make-up beseitigt und dabei gleichzeitig so viel der natürlichen Fette der Haut erhält wie möglich – denn letztere wegzuspülen lässt die Haut trocken, gerötet und gereizt zurück.

Vor allem die Inhaltsstoffe des jeweiligen Produkts können für gereizte Haut oder Pickel sorgen. Falls Sie daher schlecht auf Mittel mit synthetischen Zusatz- (z.B. Parabene) oder Duftstoffen reagieren, sollten Sie zu einem natürlichem Reinigungsmittel für sensible Haut greifen. Diese enthalten normalerweise keine Duftstoffe oder synthetische Zusätze.

2. Keine Öle

Falls Sie zu Akne neigen, machen Sie wahrscheinlich einen großen Bogen um jegliche Art von Produkten, die Öle enthalten. Experten haben dem bislang auch zugestimmt, haben ihre Meinung aber mittlerweile geändert. Zum Beispiel gibt es eine Sorte botanischen Öls, das tief in die Haut durchdringt und dabei alle Hauttypen pflegt, selbst wenn man zu Pickeln oder Ölrückständen neigt.

Wieder andere Hautärzte behaupten, dass es allein an der Art der Produkte liegt, die man kauft bzw. an den Ölen darin. Pflanzenbasierte, botanische Ölsorten z.B. sind reich an Ölen, die natürlich vorkommen – Omega 3, 6 und 9 sowie andere Fettsäuren, die die natürliche Ölproduktion stabilisieren und 100 Prozent biologisch sind. Für Haut, die zu Unreinheiten neigt, sind daher organische, leichte Öle wie Traubenkernöl, Mandelöl oder Aprikosenöl zu empfehlen statt schwerer, reichhaltiger Öle, wie sie z.B. in Kokosnuss vorkommen.

3. Zu viel Waschen

Wie bei allem anderen im Leben auch liegt das Geheimnis des Gesichtwaschens im Maßhalten. Denn, wenn Sie es mehr als zweimal am Tag tun, kann die Gesichtshaut gereizt werden, was zu exzessiver Ölproduktion führt.

Falls Sie viel Sport treiben, stark geschminkt sind oder mehrmals am Tag Sonnencreme auftragen, müssen Sie sich unter Umständen das Gesicht öfters waschen. Vermeiden Sie es in diesem Fall bei jedem Mal Reinigungsprodukte zu verwenden und belassen Sie es ganz einfach bei lauwarmem Wasser. Dies wird Hautreizungen und Trockenheit vorbeugen.

4. Zu häufiges Peeling

Man kann es mit Duftstoffen und Make-up übertreiben, aber auch mit Peelings. Eigentlich dazu gedacht, tote Hautzellen loszuwerden, nutzen Peelings abreibende Inhaltsstoffe wie z.B. Zucker, gemahlene Fruchtkerne, etc.

Peelings zu oft und zu rau (mit speziellen Schwämmen) einzusetzen oder ein Produkt zu verwenden, dessen Inhaltsstoffe zu aggressiv für Ihre Haut sind, kann die Haut schädigen und sogar zu Falten und Linien im Gesicht führen. Limitieren Sie Peelings daher auf maximal zwei pro Woche, tragen Sie diese sanft auf und spülen Sie sie mit den Fingern ab.

5. Zu spätes Befeuchten der Haut

Der Akt des Befeuchtens der Haut nach dem Waschen mag für die meisten selbstredend sei, aber nicht für alle. Dermatologen sagen klar, dass das Befeuchten der Haut nach dem Reinigen für Schutz, Feuchtigkeit und Gesundheit der Hautzellen sorgt. Daher ist es essenziell, das Gesicht nach dem Waschen mit ausreichend Feuchtigkeitscreme zu versorgen.

Dennoch kommt es auch stark auf den richtigen Zeitpunkt an. Feuchtigkeitscremes dringen am effektivsten gleich nach dem Reinigen in die Haut ein, insbesondere, wenn die Haut noch leicht feucht ist und die Poren offen sind. Wenn Sie zu lange warten, wird die Haut trocken und die Creme sammelt sich lediglich als Fettschicht auf der geschlossenen Haut

6. Waschen mit zu heißem Wasser

Vielleicht waschen Sie sich das Gesicht mit Wasser, das ein wenig zu heiß ist – zum einen, um die Poren zu öffnen und zum anderen, weil es sich gut anfühlt (besonders in einem kalten Badezimmer). Dennoch ist Dermatologen zufolge, das Verwenden von zu heißem Wasser schlecht für die natürlichen Schutzöle der Haut.

Heißes Wasser kann zudem die Haut austrocknen oder zu öliger, aknereicher Haut führen, die zu viel Talg produziert. Daher wird empfohlen, sich das Gesicht mit lauwarmem Wasser zu waschen.

7. Reiben mit dem Handtuch

Jeder weiß, wie gut sich ein kräftiges Abtrocknen mit dem Handtuch nach dem Waschgang anfühlt. Zu viel davon kann die Haut jedoch stark beanspruchen und zu feinen Linien und Falten führen.

Betrachten Sie das Abtrocknen des Gesichts als regelmäßigen Stress für die empfindliche Haut um Mund und Augen. Anstatt hier rau vorzugehen, sollten Sie sich die Haut lieber sanft mit einem weichen, sauberen Handtuch abtupfen, um das Elastin zu schützen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Elastin ist ein dehnbares Protein, das in Zellverbindungen vorkommt und der Haut (sowie dem Bindegewebe) dabei hilft nach Belastung wieder in Form zu kommen.

8. Unzureichendes Abspülen

Wenn Sie sich das Gesicht waschen und danach nicht alle Produktreste sorgfältig abspülen, wachen Sie unter Umständen mit Pickeln und/oder gereizter Haut auf. Mediziner versichern, dass Rückstände von Kosmetika – auch wenn sie der Reinigung dienen – zu verstopften Poren, Mitessern und trockenen Stellen führen.

Daher sollten Sie nach jedem Waschgang darauf achten, das gesamte Gesicht – vom Haaransatz bis unters Kinn – von allen Rückständen zu befreien. Schließlich sind Haaransatz, Hals und Nase aus irgendeinem Grund am anfälligsten für Akne. Achten Sie daher vor allem auf diese Stellen!

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