Fitness & Ernährung

7 Super-Lebensmittel aus Omas Küche

Glauben Sie auch nur für eine Sekunde, dass Ihre Großmutter und Ihr Großvater Chia-Samen gegessen haben? Ernsthaft, das Konzept von „sauberem Essen“ gehörte nicht einmal zu ihrem Wortschatz. Und wenn Omi das Sonntagsessen zubereitete, hat sie niemals auch nur daran gedacht, Kokosöl statt regulärer Butter für ihre Kekse, Kuchen und Torten zu verwenden. Aber auch schon damals tischte Omi einige ziemlich bemerkenswerte Super-Lebensmittel auf, ohne es zu wissen.

Lassen Sie uns traditionell werden, mit einigen Super-Lebensmitteln, die Oma auftischt…

1. Rosenkohl

Beim Familienessen haben Sie vielleicht schon die Nase über Omas Rosenkohl (oder wie Popeye es nennt „Muskelkohl) gerümpft. Aber eine Studie des Carcinogenesis Journal fand heraus, dass diese kleinen Minikohlköpfe voll mit exzellenten Nährstoffen sind und sogar Krebs vorbeugen können!

Tatsächlich besitzt eine einzelne Tasse dieses kreuzblättrigen Gemüses 240 Prozent der empfohlenen Tagesdosis von Vitamin K1 und unglaubliche 130 Prozent Ihres täglichen Vitamin C Bedarfs, plus eine exzellente Menge an Potassium, Ballaststoffen, Magnesium und B Vitaminen. Der antioxidantive Rosenkohl kann halbiert und mit einem Schuss Olivenöl und Balsamicoessig als gesunde, krebsbekämpfende Beilage gebraten werden.

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2. Weißkohl

Wie sein oben genannter kleiner Cousin (Rosenkohl), gehört auch Weißkohl zu den gesündesten aller Gemüsesorten – nicht nur den Kreuzblättrigen – auf Omas Einkaufsliste. Als Grundzutat für Omas berühmte Kohlrouladen, Speckaufläufe und Krautsalate, ist Weißkohl ein sättigendes Super-Lebensmittel mit wenigen Kalorien.

Kohl hat nicht nur wenig Kalorien, sondern ist auch voll mit Phytonährstoffen, die mehrere Studien mit der Reduktion des Risikos für bestimmte Krebsarten – wie Blasen-, Brust-, Darm-, Leber-, Lungen- und Magenkrebs – in Verbindung gebracht haben. Das Nationale Krebsinstitut fand in Untersuchungen heraus, dass Weißkohl Indol-3-Carbinol (ein Indol) und Sulforaphan (ein Isothiocyanat) enthält, welche in Studien an Ratten und Mäusen mit krebsbekämpfenden Eigenschaften in Verbindung gebracht wurden.

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3. Pflaumen

Vielleicht wollen Sie gar nicht daran denken, wie Opa und Oma Pflaumen essen oder Pflaumensaft trinken…und welche Folgen das hat. Aber Unregelmäßigkeit und Verstopfung treffen sogar die Besten unter uns. Und da Pflaumen eine exzellente Quelle für Ballaststoffe sind – können sie uns wunderbar helfen, eine gewisse Regelmäßigkeit beizubehalten.

Neben der Tatsache, dass sie den Stuhlgang komfortabler machen, sind Pflaumen vollgepackt mit Anthocyanen, einer Art von krebsbekämpfenden und entzündungshemmenden Antioxidantien, das chronischen Erkrankungen vorbeugt (z.B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und sogar Übergewicht). Wenn Ihnen Oma also das nächste Mal Pflaumenmarmelade, ein Glas eingelegte Pflaumen oder Pflaumen für Ihr Müsli anbietet, schlagen Sie zu.

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4. Hüttenkäse

Als Sie auf Großmutters Schoß saßen, hat sie sicherlich irgendwann den Kindergartenreim der kleinen Miss Muffet zitiert, die „auf Ihrem Hügel saß und Molke mit Quark aß,“ während sie Ihnen eine schöne Schüssel Hüttenkäse mit frischen Beeren auftischte. Nun, Miss Muffet war ein Fan dieses Snacks mit wenig Fett, wenig Kalorien und vielen Proteinen, und Oma auch!

Tatsächlich enthält ½ Tasse Hüttenkäse mit wenig Fett kolossale 16 Gram reines Protein, erklärt MensHealth.com. Außerdem fördern Sie auch die Gesundheit Ihres Verdauungssystems, wenn Sie sich für Hüttenkäse entscheiden, da er Probiotika enthält.

Cottage Cheese

5. Weiße Bohnen

Meine Oma tat weiße Bohnen in Alles – von Suppen bis Chilis. Die ballaststoffhaltige, cremige weiße Bohne führt nicht nur zu einer herzhaften Brühe für Suppen und Eintöpfe, sie liefert auch fast die Hälfte der Tagesdosis an Ballaststoffen, mit nur einer Tasse! Tatsächlich haben weiße Bohnen extrem viel Eisen, Protein, Potassium, Zink und Ballaststoffe und dabei aber wenig Fett.

Außerdem halten ballaststoffreiche Lebensmittel, wie weiße Bohnen, nach einem Essen länger satt, weshalb Sie weniger snacken und seltener übermäßig viel essen. Und da sie eine gute pflanzliche Quelle für Eisen sind, bleiben Ihre Muskeln stark und haben den ganzen Tag Energie.

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6. Grapefruit

Denken Sie, Oma hat jemals über eine Grapefruit Diät nachgedacht? Im Leben nicht! Aber meine schneidet noch immer jeden Morgen eine Grapefruit in zwei Hälften und teilt sie mit Opa. Okay, sie streut vielleicht einen Teelöffel Zucker darüber, aber dennoch!

Studien zeigen, dass Großmutters Frühstücksgewohnheiten beim Gewichthalten und sogar beim Gewichtsverlust (ohne den Zucker) helfen können. Einer Studie von WebMD zufolge, verloren Menschen, die vor jeder Mahlzeit eine halbe Grapefruit aßen, über einen Zeitraum von 12 Wochen durchschnittlich 1,5 Kilo (und ernährten sich dabei noch gesund). Wenn Sie es gerne süß mögen, nutzten Sie etwas Zimt, statt dem Zucker.

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7. Bananen

Wenn Oma jemals die Brotzeit vorbereitet hat, hat sie wahrscheinlich in jede Papiertüte auch eine Banane gesteckt. Wir sehen Bananen oft als selbstverständlich an, weil sie so billig und immer verfügbar sind. Aber Bananen sind eine süße, natürliche Leckerei, die viel Pektin besitzt.

Untersuchungen der Kanadischen Diabetes-Gesellschaft zeigen, dass Pektin, eine Untergruppe der Ballaststoffe, die Glukosewerte im Blut zu regelt und den Blutzucker stabil zu hält. Lösliche Ballaststoffe in Bananen reduzieren außerdem Cholesterin und beugen Verstopfungen vor.

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