Fitness & Ernährung

6 ungesunde Verwandte gesunder Lebensmittel

Sie sehen vielleicht wie gesunde Nahrungsmittel aus, aber es gibt einige Verwandte nahrhafter Speisen, die dem Körper so gar nicht gut tun können. Diese Hochstapler unter den sogenannten Wellness-Foods geben vor zuträglich zu sein, bieten der Gesundheit aber einiges an Inhaltsstoffen, die die positiven Effekte vollständig neutralisieren.

Achten Sie daher immer auf Lebensmitteletiketten, um zu wissen, was Sie eigentlich kaufen (oder auch nicht) und suchen Sie sich zudem Unterstützung von einem Ernährungsberater, um sich noch besser von „schlechten“ Nahrungsmitteln fernzuhalten. Auch wenn einen die weniger gesunden Alternativen mit dem Versprechen besseren Geschmacks locken, so sind sie es langfristig wahrscheinlich nicht wert …

1. Margarine vs. Butter

Der Kampf zwischen Butter und Margarine dauert inzwischen schon eine Weile an. Obwohl Margarine künstliche Inhaltsstoffe vorgeworfen werden, so empfehlen Ernährungsberater dennoch sie Butter vorzuziehen, da Margarine Pflanzenöle und ungesättigte Fettsäuren enthält. Butter wird aus tierischen Fetten hergestellt und enthält viel mehr Transfette, die dem Cholesterinspiegel stark zusetzen können.

Dennoch sollte darauf hingewiesen werden, dass Margarine nicht ausschließlich gut ist. Werfen Sie daher immer einen Blick auf das Etikett, um zu sehen, ob sie auch keine Transfette enthält, die zu Herzerkrankungen führen können. Grundsätzlich ist Margarine in wiederverschließbaren Bechern oftmals besser, als Sorten, die anders verpackt sind.

2. Natürliche vs. „Reguläre“ Erdnussbutter

Erdnussbutter wird generell als köstlich und nahrhaft angesehen, da sie Erdnüsse enthält, die voller guter Inhaltsstoffe wie z.B. gesunder Fette sind, die der Körper braucht. Einkaufsregale können jedoch voll mit zahlreichen Sorten an Erdnussbutter sein und daher sollten Sie ganz genau auf Ihre Wahl achten – manche Varianten können das Cholesterin ansteigen lassen und die Gesundheit des Herzens gefährden.

“Schlechte” Sorten sind diejenigen, die viele Transfette besitzen, die oft als „gehärtete Fette“ auf dem Etikett erscheinen (aber auch „natürliche“ Erdnussbutter kann Spuren davon enthalten). Da natürliche Erdnussbutter sich aufgrund des Mangels an diesen Fetten oftmals „trennt“, fügen viele Hersteller auch Palmöl als Ersatzstoff hinzu, das ebenfalls nicht gut für die Gesundheit ist.

3. Reisnudeln vs. Pasta

Auch wenn Reisnudeln immer beliebter werden und in köstlichen Speisen wie Pho-Suppe vorkommen, so versorgen sie den Körper doch nicht mit den Nährstoffen herkömmlicher Pastanudeln.

Viele Pastasorten sind zudem mit Eisen verstärkt und enthalten andere lebenswichtige Nährstoffe wie Kalzium und Magnesium. Doch auch wenn es glutenfreie Optionen bei Pasta gibt, so sind Reisnudeln grundsätzlich glutenfrei und können daher eine bessere Wahl für Menschen sein, die Gluten nicht vertragen. Reisnudeln sind zudem sehr reich an Kohlenhydraten, die der Körper für Energie und eine gesunde Verdauung benötigt. Dennoch aber ist Weizenpasta der klare Sieger hier.

4. Bio-Joghurt vs. Standard-Joghurt

Joghurt ist ein Power-Food, das den Körper sättigt und ihn mit allerlei Vitaminen und Nährstoffen versorgt. Doch wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch greifen wir hier meistens nach den Sorten, die den meisten Geschmack haben – und das sind normalerweise die Sorten, welche die ungesündesten Inhaltsstoffe besitzen.

Ein eingehender Vergleich zwischen Bio-Joghurt und griechischem Joghurt ergab ein paar überraschende Fakten. Zum Beispiel glauben die meisten von uns, dass Bio-Joghurt der herkömmlichen Variante in allen Disziplinen überlegen ist – doch bei Kohlenhydraten, Zucker und Natrium weist er deutlich höhere Werte auf, enthält aber gleichzeitig weniger Eiweiß. Griechischer Joghurt hat etwas mehr Fett, doch das sollte einen nicht daran hindern, seine Lieblingssorte zu kaufen. Seien Sie sich nur bewusst, dass mehr Früchte und Geschmack immer auch mehr Zucker bedeuten.

5. Eiweiß-Riegel vs. „Snack“-Riegel

Es ist leicht diese zu verwechseln, da sie im Supermarkt meistens im gleichen Gang zu finden sind. Definieren wir daher Snack-Bars besser als Müsli- und Frühstücksriegel, die oftmals voller Zucker sind. Während viele Hersteller die Vorzüge dieser Riegel anpreisen (wie z.B. Ballaststoffe, die das Cholesterin senken), so sagen Ernährungsexperten, dass diese Art Riegel nicht viel gesünder ist, als Kekse.

Eiweiß-Riegel haben ebenfalls ein paar ungesunde Varianten, die mit Zucker und Zuckerguss ausgestattet sind. Experten geben an, dass gute Eiweiß-Riegel mindestens halb so viel Eiweiß wie Kohlenhydrate und gleichzeitig nicht mehr als 200 Kalorien enthalten sollten. Ein gesunder Eiweiß-Riegel ist vollkommen organisch, arm an gesättigten Fettsäuren, Zucker und Natrium, enthält aber gleichzeitig hohe Mengen Ballaststoffe und Eiweiß (vorzugsweise kauft man diese in speziellen Geschäften und nicht im Supermarkt).

6. Kassia vs. Zimt

Ja, sogar der köstliche und gesunde Zimt hat einen problematischen Verwandten. Wenn man Zimt kauft, dann kann es sein, dass man Kassia bekommt – eine Sorte, die viel der Chemikalie Kumarin enthält, was der Leber nicht gut tut. Kumarin ist ein Duftstoff, der in Parfüm verwendet wird, aber auch bei Pestiziden!

Die bessere Variante ist echter Zimtbaum, der wenig Kumarin enthält. Die gesundheitlichen Vorzüge sind unter anderem eine Regulierung des Blutzuckers, ein niedrigeres Risiko an Herzleiden zu erkranken, höhere Aufmerksamkeit und bessere Gehirnfunktionen. Passen Sie daher am Gewürzregal das nächste Mal besonders gut auf.

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