Fitness & Ernährung

13 Tipps, um das Joggen angenehmer zu gestalten

Ich gehe schon seit sieben Jahren Joggen. Es gibt jedoch immer wieder Tage (viele davon), wo ich feststelle, dass mein Tempo langsam ist, und ich so träge dahinkrieche, dass ich mich zu den ersten unangenehmen Wochen als Lauf-Neuling zurückversetzt fühle.

Es kommt nicht darauf an wie lange oder wie schnell Sie laufen. Es spielt auch keine Rolle, ob Sie für Ihren ersten Halbmarathon trainieren oder einfach nur Joggen, um in Form zu bleiben. Sie können nicht erwarten, dass jedes Training super läuft und einfach ist. Ein paar peinliche Momente werden Ihnen auf dem Weg zum Ziel nicht erspart bleiben – das beinhaltet Beinkrämpfe, unvorhersehbares Wetter und kaputte Laufschuhe.

Glücklicherweise habe ich 13 (das ist meine Glückszahl) hilfreiche Tipps, um Ihnen das Joggen, jedes Mal wenn Sie in Ihre Jogginschuhe steigen, ein bisschen einfacher zu machen …

1. Planen Sie ein, wann Sie joggen wollen

Viele Menschen finden eher Zeit für das Laufen, wenn Sie es auf Ihrem Kalender eintragen. Geben Sie sich einen Ruck und verpflichten Sie sich, ein paar Mal die Woche joggen zu gehen, indem Sie die Termine in Ihren Kalender schreiben. Blenden Sie für eine Stunde oder mehr alle Verpflichtungen der Arbeit und der Familie aus und tun Sie etwas Gutes für Ihren Körper und Geist. Damit geben Sie dem Joggen die Bedeutung, die es in Ihrem Leben verdient.

2. Zeichnen Sie Ihre Routen auf

Man fühlt eine gewisse Genugtuung, wenn man eine Aufgabe erfüllt hat. Beim Laufen gelingt dies, wenn man am Punkt A losläuft und erfolgreich am Punkt B ankommt. Dies kann auch bloß ein paar Mal die Straße rauf und runter sein oder einfach nur zum nächsten Café – was auch immer Ihr geistiges Ziel ist, lassen Sie sich davon führen.

3. Investieren Sie in bequeme Schuhe

Joggen ist einfach unangenehm in schlechten Schuhen. Sie können Knöchelprobleme und Blasen bekommen, oder sogar hinfallen, wenn Ihre Schuhe nicht die nötige Unterstützung und Dämpfung bieten. Geben Sie Ihr Geld also für ein paar qualitativ hochwertige Laufschuhe aus. Wenn Sie sich unsicher sind, gehen Sie zu einem Spezialladen, wo Ihnen der Schuh auf Ihre Füße und Ihre Aktivität angepasst wird.

4. Teilen Sie Ihre Kräfte ein

Das passiert mir selbst auch – auf den ersten Metern zu viel Energie verbrauchen und auf der Hälfte der Strecke schlappmachen. Darum ist es wichtig, sich seine Kräfte einzuteilen. Es braucht Zeit, bis Sie Ihren Körper und den Grad Ihrer Fitness einschätzen können. Sie können mit langsamem Laufen oder Gehen anfangen, bis Sie das Lauftempo erreicht haben, das Sie bis ans Ziel bringt.

5.Konzentrieren Sie sich auf das Positive

Das Schlimmste was Sie tun können, ist frustriert zu werden und die Rückschläge an sich selbst auszulassen. Wenn Sie einen schlechten Lauf hinter sich haben, nehmen Sie ihn wie er ist, und versuchen Sie es morgen erneut. Achten Sie nicht darauf, wie langsam Sie laufen oder wie kurz die zurückgelegte Distanz im Vergleich zu anderen ist. Seien Sie froh überhaupt laufen zu können und konzentrieren Sie sich auf die täglichen kleinen Verbesserungen.

6. Wählen Sie eine landschaftlich schöne Route

Das ist für mich zwingend notwendig, und wenn Sie darüber nachdenken, ist das Joggen in einem visuell ansprechenden Umfeld viel schöner. Wählen Sie also einen lokalen Park, Strand oder Waldweg mit ebenem, weichem Untergrund und wunderschöner Landschaft. Dieses positive visuelle Umfeld wird sich auch auf Ihre mentale Einstellung gegenüber dem Laufen auswirken.

7. Finden Sie Ihren Rhythmus

Seinen persönlichen Rhythmus zu finden kann zu Beginn schwierig sein. Ich singe in meinem Kopf immer mein Lieblingslied, aber andere nehmen Ihren iPod mit und laufen zu einer maßgeschneiderten Playlist. Was immer bei Ihnen am besten funktioniert, benutzen Sie es um einen angenehmen Rhythmus zu finden … Sie werden es wissen, wenn Sie ihn gefunden haben.

8. Wechseln Sie ab

Joggen kann sehr eintönig und unproduktiv werden, wenn Sie dieselbe Strecke wieder und wieder laufen. Wechseln Sie stattdessen öfters das Umfeld, wodurch das Laufen wieder interessant wird und Sie Ihre Motivation wiederfinden.

9. Variieren Sie bei Ihren Trainingszeiten

Wechseln Sie neben den Laufrouten auch die Laufzeiten ab. Zumindest am Anfang! Dadurch finden Sie die Zeit heraus, in der Sie am leistungsfähigsten sind. Ich zum Beispiel bin immer nach der Arbeit gelaufen, aber als ich einmal morgens gejoggt bin, fand ich heraus, dass ich dadurch im Laufe des Tages viel mehr Energie und Enthusiasmus habe.

10. Grenzen Sie Ihre Läufe nicht zeitlich ein

Ich stehe unter zu großem Druck, wenn ich meine Läufe zeitlich begrenze. Ich bevorzuge stattdessen die Freiheit, ohne zeitliches Limit oder bestimmtes Tempo zu laufen. Das hat mir dabei geholfen, sowohl weiter, als auch schneller zu laufen, als ich es mit einem engen Zeitplan je geschafft hätte.

11. Machen Sie das Joggen zu Ihrem Zufluchtsort

Ich gehe nicht jede Woche zum Spa, Massieren oder Meditieren. Und das muss ich auch nicht, denn ich baue durch das Laufen den Stress ab. Ich nutze das Laufen als Ausflucht aus den Arbeits- und Familienverpflichtungen sowie dem sozialen Druck.

12. Sehen Sie gut aus beim Laufen

Sie mögen meinen, dass die Läufer mit Ihren farblich genau abgestimmten Outfits lächerlich aussehen, aber es ist was dran am gut aussehen und sich gut fühlen. Ein neuer bequemer Sport-BH und Laufhosen sind zwar eine weitere Ausgabe, aber sie liefern wahrscheinlich den Ego-Schub, der Ihnen hilft, noch mehr zu trainieren.

13. Dehnen Sie sich ausgiebig

Dehnübungen am Ende eines Laufs (oder wenn Sie mittendrin einen Krampf bekommen) hält Ihren Körper frei von Schmerzen und ist wichtig, um Ihre Muskeln zu lockern. Nehmen Sie sich 5 bis 10 Minuten Zeit am Ende eines Laufs, um Ihre Muskeln (besonders die rückseitige Oberschenkelmuskulatur und Quadrizeps) zur Belohnung für das harte Training zu dehnen. Das fühlt sich nicht nur toll an; es verhindert auch Muskelschmerzen, damit Sie morgen oder übermorgen wieder mit Leichtigkeit Joggen gehen können.

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