Fitness & Ernährung

10 ungesunde Angewohnheiten, die Ihre Beziehung ruinieren können

Beziehungen bedürfen harter Arbeit, Hingebung, Unterstützung, Ermunterung und Kommunikation, um stabil zu sein. Leider leben wir in einer Zeit, in der die Scheidungsrate sehr hoch ist – die Chance, dass unsere Ehe anhält, liegt bei etwa 50 Prozent, was ein extrem deprimierender Gedanke ist. Manche Menschen glauben, dass die hohe Scheidungsrate von sozialen Veränderungen – dem abnehmenden Tabu einer Scheidung und der Emanzipation – oder von einer Kombination aus schlechten Angewohnheiten und Veränderungen in der Beziehung kommt.

Tatsächlich können viele Dinge zu einer Scheidung führen, von Untreue, über Misshandlung bis zu ungesunden Angewohnheiten. Oftmals sind mehrere Gründe dafür verantwortlich, dass Beziehungen scheitern, aber es gibt Dinge, die Sie tun können (oder in diesem Fall nicht tun sollten), damit Ihre Beziehung anhält. Lesen Sie weiter, um mehr über 10 ungesunde Angewohnheiten, die Ihre Beziehung ruinieren können, zu erfahren …

1. Rauchen

Rauchen ist ein häufiger Grund für Auseinandersetzungen in einer Beziehung und viele gehen davon auch in die Brüche. In manchen Situationen haben beide Partner geraucht, als sie sich kennengelernt haben und einer davon hat später damit aufgehört. Es kommt aber auch vor, dass zu Beginn nur einer von beiden geraucht hat oder einer damit irgendwann angefangen hat. Wie die Situation zustande gekommen ist, spielt eigentlich keine Rolle, denn der aufkeimende Streit geht darum, dass der Raucher damit aufhören soll.

Durch Schuldvorwürfe, Wut, Streitigkeiten über die Gesundheit und die Zukunft, oder die Darstellung eines schlechten Vorbildes für die Kinder, kann diese schlechte Angewohnheit zu einer Trennung führen. Rauchen ist schrecklich für Ihre Gesundheit, weshalb Sie diese Gewohnheit so schnell wie möglich ablegen sollten, um Ihre Beziehung nicht kaputt zu machen.

2. Aufstauen von Emotionen

Dies klingt vielleicht nicht wie eine offensichtlich ungesunde Angewohnheit, aber durch das Aufstauen von Gefühlen und eine fehlende Kommunikation in wichtigen Situationen können Sie Ihrer emotionalen Gesundheit enorm schaden. Denken Sie zurück an Ihre Zeit als Jugendlicher und erinnern Sie sich an die intensiven Auseinandersetzungen, die Sie bestimmt auch mit Ihren Eltern oder Freunden hatten, nachdem sich viel Frust angestaut hatte.

Sie tun damit weder sich noch Ihrem Partner einen Gefallen, wenn Sie nicht ab und zu Ihre Emotionen rauslassen. Am Ende rutschen Ihnen nur verletzende Aussagen heraus, oder der Frust staut sich so lange auf, bis Sie der Meinung sind, dass es die Beziehung einfach nicht mehr wert ist, ohne überhaupt zu versuchen, den eigentlichen Fehler zu beheben.

3. Sich gehen lassen

Es scheint überflüssig zu erwähnen, dass man sich in einer Beziehung nicht gehen lassen sollte, aber eine starke Gewichtszunahme beispielsweise hat auch starke Konsequenzen auf Ihre Gesundheit und Ihr Partner hat vollkommen Recht, sich deshalb Sorgen zu machen. Das passiert häufig – man fühlt sich zusammen zu sehr Wohl und hört auf Sport zu treiben. Und obwohl Ihr Lebensgefährte oder Ihre Lebensgefährtin Sie nicht nach Ihrem Aussehen verurteilen sollte, kann Übergewicht oder gar Fettleibigkeit eine Beziehung zerstören.

4. Faul sein

Auf eine gewisse Weise könnte man sagen, dass faul sein auch eine Art von sich gehen lassen ist, aber der Unterschied ist, dass Ihr Tun bzw. Ihr Nichts-Tun, auf verschiedenen Ebenen ungesund ist. Faulheit ist oft mit Bewegungsmangel gleichzusetzen, was das Risiko von Herzkrankheiten, Diabetes und einigen Krebsarten erhöht. Darüber hinaus kann Faulheit auch Auswirkungen auf die Ernährung haben.

Wenn Sie oder Ihr Partner die ganze Zeit auf dem Sofa herumliegen, greifen Sie wahrscheinlich auch zu ungesundem Essen. Außerdem schaffen Sie es wahrscheinlich auch nicht eine starke Beziehung zu führen, wenn Sie sich nicht mal aufraffen können, ein gesundes Leben zu führen.

5. Übermäßiger Alkoholkonsum

Wenn Ihr Partner zu viel trinkt, führt das zwangsläufig zu Problemen. Medizinisch gesehen kann man ihn vielleicht noch nicht als Alkoholiker einstufen, aber das ist auch nicht unbedingt nötig, um sich trotzdem über die Gesundheit Sorgen zu machen. Das Potenzial dem Alkoholismus zu verfallen, ist damit definitiv gegeben, was auf jeden Fall Grund zur Sorge gibt.

Übermäßiger Alkoholkonsum kann zu Schäden an der Leber, dem Herzen, der Bauchspeicheldrüse, dem Gehirn und dem Immunsystem führen. Zudem wird das Risiko von verschiedenen Krebserkrankungen erhöht. Das Trinkproblem selbst kann eine Beziehung schon ruinieren, aber Alkohol macht Menschen auch gemein, emotional, beleidigend, oder eine Kombination aus allem. Dadurch kann eine Beziehung noch schneller in die Brüche gehen.

6. Zu lange und zu viel arbeiten

Workaholics – es gibt sie überall. Im Laufe der Zeit haben die Leute angefangen, weit mehr als nur die normalen 8 Stunden am Tag, von Montag bis Freitag, zu arbeiten und eine Menge Beziehungen sind deshalb schon gescheitert. Leider ist es mittlerweile gang und gäbe, dass man abends oder am Wochenende noch die Emails checkt, oder sogar noch von Zuhause aus ein paar Stunden weiterarbeitet.

Nach der regulären Arbeitszeit noch am PC zu arbeiten ist ungesund. Dadurch kommt es vermehrt zu Depressionen, Rückenproblemen, Herzkrankheiten, Stress und Augenproblemen. Schalten Sie also ab, wenn Sie aus der Arbeit gehen und kümmern Sie sich um Ihren Partner.

7. Drogenkonsum

Es ist egal, ob Sie zugeben, ein drogensüchtig zu sein oder nicht. Wenn Sie gerne Drogen nehmen und die Tatsache ignorieren, dass es ungesund ist, stehen Ihnen eine Menge Beziehungsprobleme bevor. Es ist schwer mit anzusehen, wie jemand den Sie lieben Drogen konsumiert und total berauscht ist. Wenn Sie diese Angewohnheit nicht ablegen, nachdem Sie Ihr Partner darum gebeten hat, wird Ihre Beziehung schlussendlich scheitern.

Das passiert vielleicht nicht unverzüglich, denn verliebte Menschen tendieren dazu, eine Menge Chancen zu gewähren und an der Hoffnung auf eine Änderung festhalten. Aber Drogen können lebenswichtige Organe beschädigen, oder auch tödlich sein und es gibt keinen Grund, weshalb sich Ihr Partner dies mit ansehen sollte.

8. Sich keine Hilfe zu holen, wenn sie gebraucht wird

Viele Leute in Beziehungen fühlen sich hilflos, wenn sich ihr Partner keine professionelle Hilfe holt, um eine mentale Störung einzugestehen und sie behandeln zu lassen. Die geistige Gesundheit ist genauso wichtig, wie die körperliche, und wenn Krankheiten ignoriert oder unter den Teppich gekehrt werden, kann die Beziehung darunter leiden.

Es gibt so viele Formen von psychischen Störungen, von denen auch viele sehr häufig auftreten. Und es gibt die Möglichkeit sich professionell bei jeglichen psychischen Krankheiten, wie Depressionen, Angstzuständen, Stimmungsschwankungen, Zwangsneurosen, Essstörungen und Psychosen helfen zu lassen. Es ist schlecht für die Gesundheit, die Möglichkeiten für Hilfe zu ignorieren und oftmals ruiniert es auch die Beziehung.

9. Lügen

Eine weitere ungesunde Angewohnheit, die nicht ganz offensichtlich ist, aber definitiv eine Beziehung ruinieren kann. Lügen, egal über was, sind immer schlecht für eine Beziehung, denn sie blühen durch Ehrlichkeit und Vertrauen auf, und wenn man beim Lügen erwischt wird, besonders bei etwas wichtigem oder bei mehreren Gelegenheiten, wird die Beziehung nicht halten.

Lügen verursacht nicht nur Misstrauen, Streitigkeiten, und eventuell Trennungen, sondern es ist auch mit Stress verbunden. Es zehrt an den Nerven, belastet emotional und führt zu Spannungen in der Beziehung. Und wenn Sie darüber lügen, wo Sie sind, weil Sie untreu sind, kann der Stresspegel ins Extreme rutschen (vorausgesetzt Sie haben ein Gewissen und genießen es nicht, Leute zu verletzen).

10. Mangel an körperlicher Intimität

Okay, Mangel an Sex ist keine ungesunde Angewohnheit und schadet auch nicht Ihrer Gesundheit, aber man kann durch Geschlechtsverkehr profitieren. Laut dem Präventionsmagazin kann Sex das Selbstwertgefühl heben und er ist gut für das Immunsystem. Man kann dadurch auch Stress abbauen und das Band mit dem Partner stärken.

Grundsätzlich ist körperliche Intimität ein wichtiger Teil einer Beziehung. Menschen haben körperliche Bedürfnisse, und wenn diese nicht befriedigt werden, kommt es zu Spannungen. Wird dieser Teil ignoriert, kann die Beziehung darunter leiden. Ein aktives Sexualleben mit Ihrem Partner kann Ihre Gesundheit verbessern und gut für Ihre Beziehung sein – eine absolute Win-Win-Situation.

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