Erziehung

Frühwarnsignale für eine Hörbehinderung bei Babys

Als Eltern fragen Sie sich vielleicht, wie Sie herausfinden können, ob das Gehör Ihres Babys geschädigt ist. Natürlich könnte Ihr Arzt ein Audio-Screening durchführen. Es gibt jedoch für Eltern und Babysitter deutliche Warnsignale, die auf eine Schädigung oder Unterentwicklung des Gehörs des Babys hindeuten.

Die folgenden Frühwarnsignale von Gehörverlust bei Babys und Kleinkindern sind noch nicht direkt ein Grund zur Sorge. Wenn jedoch mehrere dieser Anzeichen auftreten, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen …

1. Keine Reaktion auf laute Geräusche

Eines der ersten Anzeichen, bei denen bei Eltern die Alarmglocken läuten sollten, ist, wenn Neugeborene oder drei Monate alte Kinder nicht auf laute Töne reagieren – zum Beispiel beim Knall eines herunterfallenden Gegenstands, lautes Klatschen, ein bellender Hund, eine Fehlzündung beim Auto, beim Donner, einem Wecker, Musik oder bei Stimmen. Ihr Baby sollte durch laute Geräusche aufschrecken.

2. Fehlende Reaktion auf bekannte Stimmen

Babys mit einem scharfen Gehör reagieren auf bekannte Stimmen – wie auf die ihrer Eltern oder Geschwister. Sie werden wahrscheinlich still und drehen ihren Kopf in die Richtung, aus der das Geräusch eines Elternteils in der nNhe kommt. Außerdem wachen sie wahrscheinlich auf, wenn sie hören, dass eine bekannte Stimme im Zimmer nebenan lauter wird.

3. Keine Beruhigung bei sanften Lauten

Die meisten Babys fühlen sich dem beruhigenden Klang sanfter Laute angezogen. Diese lang gezogenen oooos, ahhhhs und ohhhs werden die meisten weinenden oder aufgeregten Babys beruhigen. Außerdem werden sie ab einem Alter von zwei bis drei Monaten anfangen Ihre Laute nachzumachen (z.B. ohhhs).

4. Es findet keinen Gefallen daran, Geräusche zu machen

Sobald Babys anfangen ihre Stimme zu benutzen und feststellen, dass die Menschen auf Geschrei, Lachen und Weinen reagieren, werden sie Gefallen daran finden, Geräusche zu machen. Sie werden bemerken, dass Babys mit Gegenständen klappern, wie Rasseln und Glocken, oder auf Spielzeugen herumklopfen, weil sie das daraus entstehende Geräusch mögen. Wenn Ihr Baby im Alter von vier bis fünf Monaten noch keine Geräusche macht, könnte es eine Hörbehinderung haben.

5. Kein Plappern

Es ist schwierig ein vier bis fünf Monate altes Baby zu finden, das nicht ständig plappert – entweder mit sich selbst, oder mir seiner Mutter, seinem Vater, den Geschwistern und Familienmitgliedern, die mit ihm reden. Während dieser Zeit fangen Babys an ihr Gehör zu benutzen, um Wörter zu imitieren und lauthals mit der Umwelt zu kommunizieren.

6. Keine Reaktion auf Veränderungen im Tonfall

Im Alter von etwa sechs bis sieben Monaten können die meisten Babys verschiedene Tonfälle unterscheiden. Zum Beispiel werden Babys mit drei Monaten noch nicht auf ein scharfes „Nein“ reagieren, weil sie noch nicht verstehen, dass der Tonfall negativ ist. Mit sechs Monaten sollte es bei einem Baby mit einem gesunden Gehör jedoch den Anschein erwägen, als würde es Ihr „Nein“ und den damit verbundenen Tonfall verstehen.

8. Es reagiert nicht auf Rufe

Die meisten Babys im Alter von acht bis zwölf Monaten reagieren darauf, wenn ihr Name gerufen wird. Ein erstes Anzeichen auf eine Hörbehinderung und ein Teil eines medizinischen Gehörtests ist, ob das Baby, wenn sein Name gerufen wird, darauf reagiert oder nicht.

9. Keine Veränderung der Stimmlage

Ein Baby, welches seine eigene Stimme klar und deutlich hören kann und die Reaktionen, die es von den Eltern bekommt, versteht und genießt, wird schnell lernen, seine Stimmlage beim Lachen, plappern und weinen zu verändern, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

10. Es versucht nicht richtig Wörter auszusprechen

Babys, die ein gesundes und entwickeltes Gehör haben, fangen im Alter von neun bis zehn Monaten an Wörter auszusprechen, indem sie die Vokale benutzen, die sie bereits kennen und die Konsonanten langsam dazu nehmen. Ihre sanften ooos und ahhs werden langsam durch mmmms und bbbbs ergänzt, während sie versuchen die Eltern nachzumachen, zur Musik mitzusingen und sich an bekannten Wörtern, wie „Mama“ und „Papa“ versuchen.

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