Erziehung

Die 10 häufigsten Fehler beim Stillen

Stillen ist eines der natürlichsten Dinge für neugebackene Mamis. Dennoch ist aller Anfang schwer und manche Tricks und Techniken beim Stillen müssen erst gelernt werden – sowohl bei der Mama, als auch beim Baby.

Um Ihnen und Ihrem Neugeborenen dabei zu helfen, haben wir hier die zehn häufigsten Fehler beim Stillen zusammengestellt …

1. Nicht um Hilfe bitten, wenn man sie braucht

Stillen mag für manche Frauen sehr einfach sein, für andere kann es sich jedoch als schwer und frustrierend darstellen. Daher sollten Sie, insoweit Sie Probleme damit haben, sich an andere Mütter im Freundes- oder Familienkreis wenden und diese um Rat fragen. Auch ein Termin bei einem Spezialisten kann hilfreich sein, um Fragen zu klären.

2. Stress bei nicht-perfektem Stillen

Denken Sie daran, Stillen ist eine Fertigkeit, die erlernt werden will. Seien Sie daher nicht zu streng mit sich selbst, falls am Anfang nicht alles klappt, denn die Anspannung übertragt sich leicht aufs Baby. Das Beste, was Sie tun können, ist ruhig zu bleiben.

3. Gehen Sie nicht davon aus, dass Sie es nicht können

Stillen kann so frustrierend sein, dass Sie unter Umständen in Versuchung geraten aufzugeben – im Glauben Ihr Körper produziert nicht genügend Milch oder Sie sind einfach nicht für das Stillen gemacht. Erinnern Sie sich in solchen Augenblicken daran, dass die weibliche Brust genau dafür gemacht wurde.

4. Sie machen sich Sorgen um die Gefühle anderer

Schämen Sie sich nicht, wenn Sie in der Öffentlichkeit stillen müssen. Es wird immer Menschen geben, die behaupten es sei „unangemessen für eine Frau in der Öffentlichkeit zu stillen“. Stillen ist eine völlig normale Sache. Und wenn Sie sich wirklich nicht wohlfühlen, dann nehmen Sie eine Decke mit sich, die sie überwerfen können.

5. Die vergebliche Suche nach der „idealen“ Position

Babys kommen hungrig zur Welt. Das bedeutet, es gibt nicht genau eine Position, die zum Stillen geeignet ist. Die Position, in der Sie und Ihr Baby sich wohlfühlen, ist die beste. Das ist das einzige was zählt.

6. Nicht Stillen aufgrund von Arbeit

Viele Frauen glauben, Sie können nicht mehr Stillen, sobald Sie zurück am Arbeitsplatz sind – was nicht stimmt. Viele berufstätige Frauen stellen auch nachdem sie ins Berufsleben zurückkehren erfolgreich weiter. Hören Sie also nicht damit auf, weil Sie denken es hindert Sie bei der Arbeit – das tut es nicht!

7. Papa außen vorlassen

Natürlich können Männer nicht selbst Stillen, aber das bedeutet nicht, dass Sie daran nicht teilhaben können. Papa kann dabei helfen, das Baby während des Stillens zu halten und zu stützen oder ihm Flaschenmilch verabreichen.

8. Richten Sie sich nicht nach anderen

Jeder – Mutter oder nicht – hat eine Meinung zum Stillen: ob überhaupt und warum, wann man damit aufhören sollte, und welche Technik am besten ist, etc. Lassen Sie sich davon nicht beeinflussen und treffen Sie Ihre eigenen Entscheidungen.

9. Halten Sie an keinem Terminkalender fest

Viele Mütter versuchen, nach Plan zu stillen. Glauben Sie mir, das Baby wird entscheiden, wann es hungrig ist und wann es genug hat. Sorgen Sie sich also nicht um eine bestimmte Uhrzeit oder Termin, um zu stillen.

10. Aufgeben und zu Ersatzmilch wechseln

Sobald Sie sich für einen Muttermilchersatz entscheiden, wird Ihr eigener Milchvorrat abnehmen. Geben Sie also nicht auf und überfordern Sie sich nicht. Sie können immer jederzeit zu Ersatzmilch wechseln – lassen Sie sich bis dahin nicht die Chance entgehen Ihr Baby selbst zu versorgen.

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