Erziehung

7 Verhaltensweisen von Kleinkindern und deren Bedeutung

Ihr Kleinkind zeigt vielleicht Verhaltensweisen, die nicht erklärt werden können, und Sie schieben das vielleicht darauf, dass Sie jung und dumm sind. Letztendlich sind die meisten Dinge, die Kleinkinder tun, liebenswert (wenn sie nicht gerade einen Wutanfall in der Öffentlichkeit haben) und scheinen niemandem zu schaden.

Aber, liebe Eltern, dem U.S. Magazin zufolge, gibt ihr Kind ihnen vielleicht Signale, dass etwas nicht stimmt, oder versucht durch die Art wie es handelt oder seine Gesten etwas ohne Worte auszudrücken. Dies kann scheinbar unschuldiges Verhalten sein, aber indem Sie lernen, Ihr Kind zu lesen, können Sie besser eine Lösung finden. Hier sind sieben Verhaltensweisen, die Ihnen vielleicht bekannt vorkommen …

1. In der Öffentlichkeit nackt sein zu wollen

Das Parents Magazine merkt an, dass viele Kleinkinder den Drang verspüren, in der Öffentlichkeit nackt zu sein. Sie verstehen den sozialen Zwang Kleider in der Öffentlichkeit zu tragen einfach noch nicht. Das Magazin sagt, dass das Ausziehen eine Art von Stolz für Kinder ist, und sie es manchmal tun, um „Kontrolle zu erlangen.“ Es ist ihr Versuch, um im kleinen Maß zu rebellieren.

Das Magazin empfiehlt, Ihr Kind mehr in den Prozess des Anziehens einzubinden, wie zum Beispiel zu fragen, welche Hose es anziehen will. Sie im Haus wie von der Natur geschaffen herumrennen zu lassen ist in Ordnung, aber Grenzen zu setzen, indem man sie nicht ohne Klamotten draußen spielen lässt kann hilfreich sein.

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2. Zittern

Sie haben vielleicht bemerkt, dass ihr Kind heftig zittert oder schlottert (ohne provoziert zu werden). Einige Experten nennen das eine „Zitterattacke“ oder „Zitteranfall“, und sie können einige Eltern glauben lassen, dass ihr Kind einen Krampf oder eine andere Reaktion hat.

Einem Post auf der Website des National Centre of Biotechnical Information zufolge, werden Zitterattacken bei Kleinkindern normalerweise als „unnormale unkritische Störung“ interpretiert. Das bedeutet, dass sie im Normalfall harmlos sind, und mit der Zeit verschwinden. In demselben Post wird allerdings erwähnt, dass Sie den Rat eines Kinderarztes einholen sollten, da sie auch auf ein Problem des Nervensystems hindeuten können.

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3. In Alles beißen

Viele Kleinkinder erreichen die gefürchtete Beißphase – wo sie nicht nur Objekte beißen, sondern vielleicht sogar anfangen Sie, andere Kinder oder sich selbst zu beißen. Die American Psychological Association (ASA) sagt, dass zwischen einem Drittel und der Hälfte aller Kleinkinder im Kindergarten von anderen Kindern gebissen werden.

Obwohl es vielleicht mit Unwohlsein durch das Wachstum der Zähne assoziiert werden kann, wird es häufiger mit einem Weg Wut oder Frustration auszudrücken in Verbindung gebracht, behauptet die ASA. Die Organisation schlägt vor, statt entsetzt von dem Beißvorfall zu sein und „nein“ zu sagen, sollte man versuchen zu identifizieren, was das Kind braucht und mit ihm daran arbeiten, das Verhalten zu ändern. Eine „Auszeit“ zusammen mit einem Erwachsenen, der weiterhin das Kind belehrt, warum Beißen nicht okay ist, wird auch empfohlen.

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4. Sich selbst schlagen

Sie stellen vielleicht fest, dass sich Ihr Kleinkind selbst auf den Kopf schlägt, oder sogar seinen Kopf gegen etwas hämmert. Die sieht vielleicht erschreckend aus, aber es ist nicht immer so schädlich wie es scheint. Das Parents Magazin sagt, dass dies „selbst-verletzendes“ Verhalten genannt wird, und manchmal mit einer neurochemischen Unausgeglichenheit zusammenhängt, die zu einer Erhöhung der Endorphine führt und eine „euphorische Reaktion“ hervorruft (Notiz: diese Ausschüttung von Endorphinen kann auch den Schmerz durch das Schlagen betäuben).

Aber, am extremen Ende der Skala, kann sich selbst zu Schlagen auch ein Anzeichen von Autismus oder einen Krampfes sein, bemerkt der Artikel. Es kann auch mit einer Ohreninfektion oder Frustration durch das Fehlen der Fähigkeit zu verbaler Kommunikation zusammenhängen. Der Artikel schlägt vor, sich Notizen zu machen, wann sich Ihr Kind selbst schlägt und ob es bestimmte Auslöser gab. Ein Besuch beim Kinderarzt ist angebracht, wenn das Verhalten Anlass zur Sorge gibt.

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5. Badewasser trinken

Sie setzen Ihr Kleinkind in die Badewanne und unvermeidlich fängt es sofort an, einen Schluck des Badewassers nehmen zu wollen – was vielleicht etwas unfein ist, aber meistens harmlos. Aber es ist vielleicht verwirrend, wenn Ihr Baby gerade erst einen Haufen Milch oder Wasser getrunken hat. Sind sie nur durstig? Wahrscheinlich nicht, sagt das Parents Magazine, „für ihr Kleinkind ist es so, als wäre es auf einer Teeparty und würde in der Teekanne sitzen.“

Die populäre Quelle für Eltern, das BabyCentre, sagt, dass es normal für ein Kleinkind ist, den Inhalt der Wanne probieren zu wollen und schlägt Ablenkungsmanöver vor – wie zum Beispiel Spielsachen in die Wanne zu legen um sie abzulenken. Man kann ihnen auch frisches Wasser in einer Tasse anbieten während sie in der Wanne sitzen, damit sie das Schlucken üben können. Und wenn sie etwas verschütten, macht es in diesem Fall nichts aus.

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6. Sie stopfen sich nicht essbare Objekte in ihr Gesicht

Wenn sie das Kleinkindalter erreichen, werden Kinder immer faszinierter mit ihrem eigenen Körper, und das bedeutet, dass sie auch ihre Ohren, Nase und ihren Mund als Plätze entdecken, um andere Dinge als Essen hineinzustecken. Kleinkinder tun das vielleicht nur, um sich oder andere zu amüsieren, beschreibt ein Artikel im Chicago Tribune aus dem Jahr 2012.

Das heutige Parents Magazin hat eine Liste der 10 Dinge zusammengestellt, die Kinder am liebsten in ihre Nasen stopfen, und einige von ihnen sind vielleicht überraschend für sie (z.B. Teile von Brettspielen, Rosinen und Kiesel). Ermutigen Sie sie, sie vorsichtig herauszublasen, oder beraten Sie sich mit einem Doktor wenn sie feststecken.

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7. Plötzliches Schreien

Es wird auch eine Zeit kommen, wenn Ihr Kleinkind feststellt, dass es Aufmerksamkeit bekommt, wenn es plötzlich anfängt zu schreien. Es kann zufällig geschehen und sie überrascht zurücklassen, während Sie sich wundern, was mit ihrem Kind los ist. Experten sagen aber, dass das normal ist und wirklich nichts ist, worüber man sich Sorgen machen müsste (obwohl Ihre Nerven vielleicht anders denken).

Experten sagen auch, dass Schreien kein Verhalten ist, dass bestraft werden sollte, sondern eher ein normales Verhalten eines Babys ist, das zunehmen kann, wenn Sie – jedes Mal wenn es vorkommt – sofort versuchen, das Kind zu beruhigen. Es kann sein, dass Ihr Kind einfach mit Tönen experimentiert oder eine Art Frustration ausdrückt. Seine eigene Reaktion darauf zu limitieren kann auch beeinflussen, wie oft Ihr Kleinkind das Verlangen zu Schreien verspürt.

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