Erziehung

7 gesunde Tipps für den Schulanfang für Kinder und Eltern

Der Sommer ist für viele Kinder vorbei und egal ob Sie als Eltern nun Tränen vergießen oder Freudensprünge machen, dass Ihre Kinder wieder in die Schule gehen, sollten Sie auch darüber nachdenken, wie Sie ihnen bei einem bestmöglichen Start ins neue Schuljahr helfen können.

Beim Schulanfang geht es um mehr als nur neue Jeans, die coolsten Sneakers und trendige Stifte – während Sie Ihre lange Einkaufsliste schreiben, sollten Sie nicht vergessen, eine Separate aufzusetzen, die sicherstellt, dass Ihr Kind gesund, glücklich und emotional bereit für seinen ersten Tag ist. Und denken Sie daran, was für Ihre Kinder gilt, gilt meistens auch für Sie. Die Schulbeginnsroutine kann für Eltern genauso schwierig sein wie für die Kinder …

1. Führen Sie die Schlafenszeit wieder ein

Die Umstellung von den Sommerstunden auf die frühe Schlafenszeit und das frühe Aufstehen ist oftmals der schwierigste Teil der Schulbeginnsroutine. Man muss jedoch auch daran denken, dass eine Mütze voll Schlaf einer der fundamentalen Faktoren für eine gute Gesundheit und einen geringen Stresspegel während der Übergangsphase und im Laufe des Jahres ist.

Die beste Technik, um die Schlafenszeit wieder einzuführen, ist, dass man nicht von null auf 100 an einem Tag gehen kann. Auch wenn es wie eine Bestrafung wirkt, ist das langsame Gewöhnen an die frühe Schlafenszeit für ein oder zwei Wochen eine weitaus sanftere Methode, als das Pflaster in einem Ruck abzureißen. Wenn es hilft, sollten Sie die Schlafenszeit früh ansetzen, aber erlauben Sie ruhige Aktivitäten, wie lesen oder kleine Spielzeuge im Bett – elektronische Geräte und der Fernseher sollten jedoch ausgeschaltet bleiben. Studien zeigen fortwährend, dass elektronische Geräte vor dem Schlafengehen zu gestörtem Schlaf und Müdigkeit am nächsten Tag führen können.

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2. Setzen Sie die Hygienestandards wieder höher

Der Sommer ist zwar vielleicht damit verbracht worden, im Dreck zu graben oder im Pool des Nachbarn zu schwimmen, aber es scheint, als wäre das Klassenzimmer die wahre Brutstätte für Krankheitserreger. Händewaschen ist die goldene Regel und sollte nach der Toilette, nach dem Spielen draußen, nach dem Streicheln von Tieren und nach der Benutzung von Spielzeug passieren. Wenn Ihr Kind etwas ausbrütet, dann ist das genau der Zeitpunkt, an dem es ok ist Ihrem Kind zu zeigen, dass es nicht teilen soll – die Nase und den Mund mit einem Taschentuch oder einem Arm zu bedecken ist der höfliche Weg, die Verbreitung von Erregen zu verhindern.

Husten und Schnupfen sind offensichtliche Krankheiten in der Schule, aber es gibt einen weiteren Erreger, auf den Ihre Kinder achten sollten – Kopfläuse. Läuse verbreiten sich wie ein Lauffeuer in der Schule, besonders unter jungen Kindern, die nicht dieselben Grenzen wie Erwachsene kennen, wenn es ums Teilen von persönlichen Gegenständen geht. Egal in welchem Alter, erinnern Sie Ihre Kinder daran, dass das Teilen von Mützen, Helmen, Kämmen und Haaraccessoires nicht geht. Sie können auch Vorsorgemaßnahmen treffen, wie Teebaumöl versprühen, um die Läuse fernzuhalten, oder die Haare Ihres Kindes regelmäßig nach Anzeichen von Läusen untersuchen.

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3. Beruhigen Sie Sorgen und Ängste

Ängste sind eine wachsende Sorge für Kinder im Schulalter, mögen es nun Trennungsängste, soziale Ängste, die Furcht nicht dazuzugehören, oder auch der Druck guter Noten sein. Sie können Ihrem Kind helfen, mit diesen Ängsten des Schulanfangs fertigzuwerden, indem Sie schon weit vorher darüber sprechen. Stellen Sie sicher, dass Ihr Kind weiß, wer sein Lehrer ist, welchen Stundenplan es hat und besprechen Sie jegliche Änderungen, die von der alten Routine abweichen. Sie können vielleicht sogar eine Tour durch die Schule und das Klassenzimmer planen oder ein Treffen mit dem Lehrer arrangieren, damit sich Ihr Kind schon vor dem ersten Tag akklimatisieren kann.

Wenn Ihr Kind einmal zur alten Routine zurückgefunden hat, egal ob der Übergang nun einfach oder schwierig war, sollten Sie auf Warnzeichen achten, dass etwas nicht stimmt. Dies kann Appetitlosigkeit, Geheimnisse oder Mangel an Kommunikation, schlechtes Verhalten und vieles mehr beinhalten. Wenn Sie Sorgen haben, sprechen Sie mit Ihrem Kind, den Lehrern oder dem Direktor und sogar Ihrem Arzt, um das Problem zu lösen und ein unterstützendes Umfeld zu schaffen.

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4. Vereinbaren Sie einen Arzttermin

Ihre Liste sollte auch einen Besuch beim Arzt beinhalten. Mit den Impfungen immer aktuell zu bleiben sollte klar sein, aber eine allgemeine Untersuchung sollte ebenso wichtig sein. Ärztliche Untersuchungen können zwar jederzeit stattfinden, aber zu Beginn des Schuljahres verbreiten sich häufig Husten, Schnupfen, Grippe oder sogar schwerere Krankheiten. Eine ärztliche Untersuchung während Sie gesund sind, kann eine wertvolle Maßnahme sein, um Anzeichen und Symptome einer Krankheit schneller zu erkennen.

Für Kinder, die Sport treiben, ist ein Besuch beim Arzt sogar noch wichtiger. Ein Arzt wird nicht nur eine Routineuntersuchung durchführen, sondern er oder sie prüft auch auf versteckte Verletzungen, redet über die richtige Ernährungsweise, bespricht Trainingsprogramme und stellt sicher, dass Ihr Kind mental bereit für eine extra Ladung Stress ist, die meistens mit organisiertem Sport einhergeht.

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5. Seien Sie klug beim Rucksackkauf

Bücher herumzuschleppen ist ein unvermeidbarer Teil der täglichen Schulroutine, aber es sollte auch die körperliche Gesundheit Ihres Kindes nicht strapazieren. Es ist wichtig, einen Rucksack zu wählen, der stabil und bequem ist und der gut anliegt. Dicke, gepolsterte Riemen verhindern Reiben und Zwicken und können das Gewicht gleichmäßiger über den Rücken verteilen. Ein Hüftgurt stabilisiert den Rucksack und verhindert Verspannungen durch das Balancieren des Gewichts. Ein dickes Rückenpolster hilft bei der Verteilung des Gewichts und verhindert, dass scharfe Kanten durchstechen.

Wenn Sie sich immer noch Sorgen über das Gewicht machen, das Ihr Kind jeden Tag schleppen muss, dann sind auch Rucksäcke mit Rollen in vielen Schulen erlaubt, mit denen der Schultag ein bisschen einfacher wird. Stellen Sie jedoch sicher, dass Ihr Kind den Rucksack auch leicht an einem Griff oder Riemen tragen kann, wenn die Rollen nicht verwendet werden können.

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6. Informieren Sie sich über Allergierichtlinien

Ihr Kind muss bald wieder Bücher wälzen, aber bevor die Schule anfängt, müssen vielleicht auch Sie ein wenig lesen – und zwar die Allergierichtlinien der Schule Ihres Kindes. Die Liste an häufigen Allergien wächst unter Kindern und so auch die Vorschriften für das Pausenbrot der Kinder – für Milchprodukte, Erdnüsse, Eier, Nüsse, Soja, Weizen und viele weitere Lebensmittel herrschen vielleicht Richtlinien, wie man sie verwenden kann, oder sie sind vielleicht komplett verboten. Für die Sicherheit aller Kinder, sollten Sie alle Dokumente aufmerksam lesen und befolgen.

Lebensmittel sind jedoch nicht die einzigen Dinge mit Allergiepotenzial. Die Anzeichen einer allergischen Reaktion zu kennen kann genauso wichtig sein. Für Kinder mit einer Allergie beispielsweise gegen Bienenstiche kann Anaphylaxie ein wahrer Grund zur Sorge sein und oft kommt es vor, dass Schüler ihre Lehrer im Notfall erst über die Allergie informieren müssen. Wenn Sie Ihrem Kind zeigen, was es zu tun hat und wie es reagieren soll, könnten Sie damit sogar das Leben eines anderen Kindes retten.

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7. Werden Sie ein Meister für Mahlzeiten zum Mitnehmen

Keine gemütlichen Frühstücke und mach-dir-dein-eigenes-Mittagessen mehr – wenn es 7 Uhr morgens (oder früher) an einem Schultag ist, dann heißt es, ein schneller Happen am Tisch und dann raus aus der Tür mit der Brotzeitbox in der Hand. Und das bedeutet organisiert zu sein. Kaufen Sie gesunde Lebensmittel zum Frühstück ein, von Vollkornprodukten und Erdnussbutter bis hin zu Joghurt und Brotaufstrich, damit Ihre Kleinen mit vollem Magen aus der Tür gehen können. Für wählerische Esser ist ein proteinreiches Müsli ein guter Kompromiss für die zuckerhaltigen Alternativen und für diejenigen, die überhaupt nichts essen wollen, sind Smoothies und Proteinshakes eine schnelle und einfache Lösung.

In Bezug auf das Mittagessen ist die Vorbereitung am Abend zuvor die sicherste Methode, um einen hektischen Morgen und eine ungesunde Pausenmahlzeit zu vermeiden. Das altbekannte Sandwich kann von Erdnussbutter und Marmelade, oder Wurst noch verfeinert werden. Beginnen Sie mit Vollkornbrot, geben Sie gesunde Beilagen, wie Thunfisch, Eiersalat oder Hähnchenbrust hinzu und tauschen Sie die Mayonnaise gegen Aufstrich, wie Hummus, Guacamole oder Honig-Senf aus. Wenn Ihr Kind abenteuerlustig ist, können Sie noch weiter als ein Pausenbrot denken und nahrhafte Wraps, hart gekochte Eier, und mehr mitgeben. Was auch immer Sie Ihrem Kind als Hauptmahlzeit mitgeben, legen Sie noch Obst und Gemüse in kleinen Stücken dazu, für mehr Ausgewogenheit. Denken Sie jedoch daran, zuerst die Allergieliste zu prüfen, bevor Sie Mahlzeiten mitgeben, um auf der sicheren Seite zu sein.

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