Erziehung

6 Wege, die mentale Gesundheit bei Kindern zu fördern

Mentale Gesundheitsstörungen, wie Depressionen und Angstzustände, werden oft für Probleme von Erwachsenen gehalten, aber leider betreffen sie auch viele Kinder – obwohl es bei Kindern unwahrscheinlicher ist, dass sie darüber reden oder sich damit auseinandersetzen. Das Kids Mental Health Portal sagt, wenn man diesen Bedürfnissen nicht sofort nachkommt, können Kinder heranwachsen und die Fehler ihrer Eltern wiederholen.

Deshalb liegt die Pflicht bei Eltern und Doktoren, die Signale von mentalen Krankheiten bei jungen Menschen zu erkennen, und vorbildliches Verhalten gegenüber ihren Kindern an den Tag zu legen, damit diese später keine Probleme bekommen. Mentale Störungen sind jedoch eine ernsthafte Krankheit und sollten von medizinischen Spezialisten behandelt werden, falls die Symptome andauern. Hier sind sechs Wege, die Kontrolle über die geistige Gesundheit Ihres Kindes zu behalten…

1. Öffnen Sie Kommunikationskanäle

Das Canadian Living Magazin bemerkt, dass ein Kind spüren muss, dass es offen über seine Gefühle sprechen kann und diese von den Eltern nicht unter den Teppich gekehrt oder minimalisiert werden. Es ist auch wichtig, dass Sie Ihr Kind nicht verurteilen, wenn es Informationen über sein Wohlbefinden mit Ihnen teilt, fügt der Artikel hinzu.

Wenn Ihr Kind jemanden hat, mit dem es über seinen Geisteszustand sprechen kann, kann es negative Gefühle ablassen und wichtige Strategien zur Bewältigung lernen, erklärt der Artikel. Bleiben Sie außerdem positiv, damit Ihr Kind keine Angst vor dem erlebten Gefühl bekommt.

Father and Son

2. Bauen Sie ihr Selbstwertgefühl auf

Ein Gefühl von Wertigkeit und Selbstvertrauen ist sehr wichtig, um Erfolg im Leben zu haben, und es sollte früh entwickelt werden. Wenn Ihr Kind abgeneigt ist, neue Dinge zu probieren, oder wenig motiviert ist, könnte es an einer mentalen Störung leiden.

Ein wichtiger Schritt, um Ihrem Kind zu helfen, Selbstvertrauen aufzubauen, ist, es Erfahrungen machen zu lassen, die ihm helfen Erfolg zu haben, ohne Angst vor Versagen oder Wertung zu verspüren. KidsHealth.org nennt hier zum Beispiel einen Campingausflug zu machen, es in den Musikunterricht zu schicken, oder ihm einen Mentor zur Seite zu stellen, der ihm hilft, sich gut über sich selbst zu fühlen.

Kid's Camp

3. Seien Sie ein gutes Vorbild

Junge Kinder übernehmen mehr von Ihrem Verhalten, als Sie sich vielleicht vorstellen können, und kopieren, wie Sie mit Situationen und anderen Menschen umgehen. Wenn Sie also bereits bei kleinen Dingen ausrasten, oder vollkommen die Kontrolle verlieren, wenn es Ihnen bei Ihrer Familie oder bei Freunden nicht gut geht, wird Ihr Kind das als Anlass nehmen, selbst so zu handeln.

Deshalb merkt Canadian Living an, dass es wichtig ist, dass Sie Ihre eigenen Strategien entwickeln, wie sie mit Stress und Negativität umgehen, damit Sie ein gutes Beispiel abgeben können. Lehren durch Taten kann mächtiger sein, als Lehren durch Worte.

Meditate with Kids

4. Fördern Sie Aktivität

Wie bei Erwachsenen, haben Bewegung und soziale Aktivität bei Kindern positive kognitive und mentale gesundheitliche Vorteile. Wenn Ihr Kind isoliert ist und den ganzen Tag fernsieht, entwickelt es nicht die sozialen Fertigkeiten, die es benötigt, damit sich keine sozialen Phobien entwickeln. Übermäßiges Fernsehen oder das Schauen von Videos auf einem Tablet können auch Symptome eines bestehenden sozialen Angstgefühls sein (Psychology Today sagte, 10 bis 20 Prozent der Schulkinder leiden unter Angstsymptomen).

Bei Bewegung geht es nicht allein darum, zum Spielen und für soziale Kontakte nach draußen zu gehen, sondern sie hilft auch dabei, die Endorphine freizusetzen, durch die wir uns gut zu fühlen, und die Ihr Kind benötigt, um die Erfahrung zu genießen, und anregt ist, diese zu wiederholen. Sie können sich auch Zeit nehmen, mit Ihrem Kind in einer sicheren Umgebung zu spielen, was bedeuten kann draußen mit einem Ball zu spielen, oder etwas zusammen zu bauen.

Active Kids

5. Belohnen Sie Ihr Kind, wenn es sich seinen Ängsten stellt

Wenn Sie und Ihr Kind realistische Ziele setzen, wie nach draußen zu gehen und mit dem Fahrrad zu fahren, oder sogar zu einem Schulball zu gehen, vor dem es Angst hat, schadet es nicht, etwas Anerkennung zu zeigen, wenn es diese Ziele erreicht, sagt Psychology Today.

Das bedeutet nicht, dass Sie es mit materiellen Gütern überhäufen müssen, wenn es sein Ziel erreicht, sagte die Quelle. Es kann auch nur eine Umarmung oder ein Abklatschen sein, um die Leistung zu würdigen. Belohnungen sind etwas anderes als Bestechung, welche im Vorab gegeben wird, um das Kind zu motivieren, fügt Psychology Today hinzu.

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6. Nehmen Sie professionelle Hilfe in Anspruch

Es gibt einige Fälle, bei denen alles, was Sie versuchen, nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt. Dann ist es Zeit, dass ein Arzt oder Kinderpsychologe eingreift.

Mental Health America sagt, dass es Warnsignale gibt, nach denen man suchen sollte und die es rechtfertigen, zu einem medizinischen Experten zu gehen. Diese Zeichen beinhalten einen Leistungsnachlass in der Schule, herumzappeln und nervöses Verhalten, Albträume, Aggression, oder Rückzug (Traurigkeit). Sie könnten auch eine Krankheit vortäuschen, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Lassen Sie Ihr Kind wissen, dass der Arzt da ist, um ihm oder ihr zu helfen, nicht, um sie zu verurteilen.

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