Erziehung

10 Warnzeichen auf Läuse bei Ihrem Kind

Läuse sind der Fluch vieler Eltern. Falls Ihr Kind zu denjenigen gehört, die schon einmal von Kopfläusen – winzigen, flügellosen Parasiten, die sich im Haar einnisten und Blut aus der Kopfhaut saugen – befallen wurden, wissen Sie bereits, dass Sie das Ganze auf keinen Fall ein zweites Mal erleben wollen.

Auch wenn Läuse gefährlich klingen, sind sie doch ziemlich harmlos (solange sie frühzeitig entdeckt werden) und ein häufiges Problem bei Kindern zwischen 3 und 12 Jahren – vor allem bei Kindergruppen, da die Läuse sich hier schnell weiterverbreiten können.

Die Herausforderung bei der Beseitigung von Läusen liegt darin, dass sie stark ansteckend und schwer zu vernichten sind. Auch wenn ihre Bisse keine Krankheiten verursachen, so können sie doch zu schmerzhaften Entzündungen an der Kopfhaut des Kindes führen. Außerdem entstehen durch dauerndes Kratzen an den jeweiligen Stellen oftmals schwere Infektionen.

Hier sind zehn Warnzeichen auf Läuse bei Ihrem Kind…

1. Anhaltendes Jucken

Kopfhaut, die nicht aufhört zu jucken, ist Folge einer allergischen Reaktion auf Bisse von Läusen. Dabei sind es Speichel oder Fäkalien der Parasiten, die das Jucken verursachen. Das Auftreten des Juckreizes hängt von der Sensitivität der Kopfhaut des Kindes ab – oftmals kann es daher ein paar Wochen dauern, bis Kinder anfangen sich zu kratzen .

2. Gereizte Kopfhaut

Im Falle einer Nichtbehandlung führen dauerndes Jucken und Kratzen letztendlich zu Hautreizungen, schmerzhaften Entzündungen der Kopfhaut sowie Infektionen.

3. Lauseier (oder Nisse)

Vor dem Huhn kam das Ei – dasselbe gilt auch für Läuse. Eier (oder Nisse) von Läusen erscheinen als winzige gelbe oder braune Punkte im Haar. Dabei legen erwachsene Läuse die Eier auf die Haarschäfte nahe der Kopfhaut, denn dort ist die Temperatur am besten zum Brüten geeignet. Die jungen Läuse schlüpfen nach ein bis zwei Wochen. Wenn Sie kleine Punkte im Haar Ihres Kindes sehen, die Schuppen ähnlich sind, versuchen Sie, sie auszubürsten . Falls Sie kleben bleiben, kann es gut sein, dass Ihr Kind Läuse hat.

4. Wunden und Infektionen

Je mehr an den Bissstellen von Läusen gekratzt wird, desto deutlicher bilden sich kleine rote Beulen oder Bläschen. Diese können dünnhäutig werden und aufbrechen, was Eitrigkeit und Verkrustung zur Folge haben kann.

5. Gereiztheit

Ein Befall mit Läusen ist offensichtlich kein Vergnügen. Vor allem bei Kindern kann dauerndes Jucken und Kratzen zu einer gereizten Stimmung führen.

6. Benachrichtigung der Schule

Wenn die Schule oder Kita einmal damit anfängt, die Eltern über Läuse an der jeweiligen Einrichtung zu informieren, kann es bereits zu spät und Ihr Kind befallen sein. Untersuchen Sie Ihren Sprössling in diesem Fall umgehend, um einer Übertragung auf weitere Familienmitglieder vorzubeugen.

7. Geschwollene Lymphknoten

Schwere Fälle können zu geschwollenen Lymphknoten führen. Ursache dafür sind unbehandelte Bisse, die eine Staphylokokken-Infektion verursachen und die Lymphknoten am Hinterkopf anschwellen lassen. Eine Behandlung kann relativ schnell durch den Hausarzt mittels Antibiotika erfolgen.

8. Schlafstörungen

Läuse – wie viele Parasiten – sind nachtaktiv. Dies führt zwangsweise zu ruhelosen Nächten mit Jucken und Kratzen.

9. Andere Familienmitglieder haben Läuse

Sobald ein Familienmitglied Läuse mit nach Hause bringt besteht große Wahrscheinlichkeit, dass auch andere Personen im selben Haushalt befallen werden. Untersuchen Sie daher Jeden unmittelbar auf Läuse und behandeln diejenigen, die Anzeichen zeigen, mit speziellem Läuse-Shampoo.

10. Ekel

Läuse kommen nicht nur bei Menschen mit schmutziger Kopfhaut vor und sind auch nicht ekelerregend. Die Vorstellung, dass Insekten in den eigenen Haaren leben, kann jedoch so ziemlich jedem einen Schauer über den Rücken laufen lassen – vor allem kleinen Kindern.

Share This Article

X