Behandlung & Prävention

Ebola Epidemie: Die Fakten, die Sie wissen sollten

Man kann kaum mehr den Radio, den Fernseher oder den Computer anschalten, ohne mit Neuigkeiten und Statistiken über die Ebola-Epidemie in Westafrika, welche laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) fast 700 Todesopfer gefordert hat, bombardiert zu werden.

Kürzlich kursierten Berichte über die zwei infizierten amerikanischen Hilfsarbeiter, die aus Liberia mit einem medizinischen Transport evakuiert wurden, um in den USA behandelt zu werden.

Das müssen Sie über die Ebola-Epidemie wissen…

1. Ebola erkennen

Ebola ist ein tödlicher Virus, der sich über den direkten Kontakt mit einem infizierten Tier oder Person ausbreitet – normalerweise über das Blut, Körperflüssigkeiten oder Gewebeübertragung (z.B. geteilte Nadeln oder infizierte Körperausscheidungen).

2. Die Symptome einer Ebola-Infektion

Die WHO schreibt dem hochansteckenden Virus Symptome zu wie starke Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Fieber, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe und Bauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Durchfall, Erbrechen und innere sowie äußere hämorrhagische Blutungen. Menschen, die keine Symptome aufweisen, sind auch nicht ansteckend, jedoch zeigen sich die Symptome 2 bis 21 Tage nach Kontamination.

3. Die aktuelle Ebola-Epidemie

Das Zentrum für Krankheitskontrolle sagt, dass die aktuelle Ebola-Epidemie die schwerste der Geschichte Westafrikas ist. Diese Epidemie brach Schätzungen zufolge im Februar 2014 aus, wobei die meisten Infektionen zwischen März und 27. Juli 2014 stattfanden.

4. Betroffene Länder

Die Ebola-Epidemie hat sich auf vier westafrikanische Länder ausgebreitet – Nigeria, Guinea, Sierra Leone und Liberia. Bis zu diesem Moment erlagen ungefähr 700 Menschen dem Virus und ca. 1.323 Menschen wurden damit infiziert.

5. Der erste Fall

Der erste bekannte Fall dieser Ebola-Epidemie wird mit einem Passierflugzeug in Verbindung gebracht. Ein infizierter Passagier reiste mit dem Flugzeug von Liberia nach Laos, Nigeria. Der infizierte Passagier starb später an der Krankheit.

6. Das Risiko für Deutsche

Das Zentrum für Krankheitskontrolle versichert, dass kein Risiko besteht, mit dem Virus infiziert zu werden, es sei denn, man lebt oder besucht gefährdete Länder (wie Liberia, Sierra Leone, Nigeria oder Guinea). Im Moment gibt es keinerlei Ebola-Fälle in Deutschland.

7. Behandlung und Sterblichkeitsrate

Wird mit der Behandlung gegen den Ebola-Virus frühzeitig begonnen, stehen die Chancen auf Erfolg sehr gut. Bei den meisten Ebola-Epidemien liegt die Sterblichkeitsrate bei 90 Prozent – wohingegen bei dieser Epidemie die Rate bei ca. 60 Prozent liegt. Das National Institute of Health in Amerika hat bekannt gegeben, dass sie begonnen haben, experimentelle Ebola-Impfungen an Primaten durchzuführen und der Gebrauch beim Menschen auf Anfang September geschätzt wird.

8. Gesundheitsberatung und Vorsichtsmaßnahmen

Das Zentrum für Krankheitskontrolle hat folgende Warnungen und Ratschläge an Passagiere gerichtet, die zu Ebola-anfälligen afrikanischen Ländern (Sierra Leone, Nigeria, Guinea und Liberia) reisen wollen, um das Risiko von Infektionen und Kontaminationen von Mitreisenden zu reduzieren. Das Zentrum für Krankheitskontrolle trifft momentan die folgenden Vorsichtsmaßnahmen, um den Virus in den Griff zu bekommen:

Schließung der Grenzen in Liberia.

Bekanntgabe von Reisewarnungen für nichtessentielle Reisen nach Guinea, Liberia und Sierra Leone.

Befragung von Krankenpflegepersonal nach ihren getätigten Reisen – zudem nach der Krankheitsgeschichte der Patienten mit denen sie in Kontakt kamen.

Jeder, der in einem Land gereist ist, das von Ebola gefährdet ist, wird gebeten auf die Symptome der Krankheit zu achten (z.B. Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Schwächegefühl, Gelenkschmerzen, Magenkrämpfe, Fieber, Durchfall, Erbrechen, Appetitlosigkeit und externe/interne Blutungen.

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ActiveBeat hat es sich zum Ziel gemacht, seine Leser über alle wichtigen Neuigkeiten und Informationen in der Welt der Gesundheit zu informieren. Von Rückrufen und Krankheitsausbrüchen über Fitness und Ernährung bis hin zu Studien, wir versorgen Sie täglich mit aktuellen Gesundheitsnachrichten.

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