Behandlung & Prävention

Die Top 7 Gründe für Haarausfall bei Männern

Haarausfall ist für viele Männer eine grausame Realität – darüber hinaus wird es oft abgetan als „das ist eben so“ oder auf Familienmitglieder zurückgeführt, denen ebenfalls die Haare ausgehen. Viele Männer verlieren ihr Selbstvertrauen, wenn die geliebten Locken auf dem Badezimmerboden landen.

Haarausfall ist zwar oftmals erblich bedingt, aber es ist nicht immer die Ursache des Ausfalls der Follikel. Es könnten auch gesundheitliche oder ernährungsbedingte Faktoren zur Geschwindigkeit des Haarausfalls beitragen. Manche davon können mit ein paar Veränderungen der Lebensweise verhindert oder verlangsamt werden. Hier sind sieben Gründe, weshalb Sie in letzter Zeit vielleicht ein bisschen mehr von Ihrer Stirn sehen (und nein, eine Mütze tragen ist keiner davon)…

1. Enge Frisur

Manche Männer tragen immer noch gerne einen Zopf, zurückgekämmtes Haar, oder eine Haarknotenfrisur, die mittlerweile wieder im Trend liegt. Es gibt zwar nichts falsches daran, eine besondere Frisur zu haben, aber wenn diese die Haare belastet (zurückzieht) kann das, laut AskMen, einer beliebten Internetquelle, zu Haarausfall führen.

AskMen bemerkt, dass enge Frisuren (wie Cornrows oder Dread-Locks) auch für lichter werdendes Haar verantwortlich sein können. Diese Arten von Frisuren führen eher zu einem zurückgehendem Haaransatz als zu stelleweisem Haarausfall. Während Sie im Moment vielleicht gut aussehen, sollten Sie sich also für eine Weile eine andere Frisur überlegen, um Ihren Haaren eine Pause zu gönnen.

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2. Schilddrüsenprobleme

Die Schilddrüse ist zwar relativ klein, aber sie hat große Auswirkungen auf die Stoffwechselfunktionen des Körpers. Hypothyreose ist ein verbreitetes Problem, bei dem eine Schilddrüsenunterfunktion herrscht, was zu verschiedenen ernsten gesundheitlichen Problemen (inklusive Krebs) führen kann.

In der langen Liste an Symptomen wird Haarausfall oft übersehen. Dieser betrifft sowohl Männer als auch Frauen mit einer unteraktiven Schilddrüse. Wenn Sie ein paar andere Symptome, wie Ermüdungserscheinungen, Zähneknirschen, Schmerzen im Nackenbereich, oder generelles Unbehagen spüren, dann sollten Sie vielleicht Ihren Arzt aufsuchen und Ihre Schilddrüse untersuchen lassen.

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3. Stress

Vielleicht haben Sie auch schon einmal den Spruch „zum Haare raufen“ in einer stressigen Situation gesagt und damit lagen Sie vielleicht nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Übermäßiger Stress kann zu ausfallendem Haar führen, was die Mayo Klinik bestätigt.

Es gibt drei verschiedene Wege, wie Stress lichter werdendes Haar verursachen kann, sagt die Klinik. Zum Beispiel werden zum einen „große Zahlen an Haarfollikeln in eine Ruhephase gedrängt“, was zum Verlust der Haare beim Kämmen führen kann; zum zweiten liegt eine Autoimmunerkrankung vor, die durch extremen Stress ausgelöst wird und die Follikel angreift; und der dritte Grund heißt Trichotillomanie, was wortwörtlich der Drang ist, Haare vom Kopf oder aus dem Gesicht aufgrund von Stress oder Frustration auszureißen.

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4. Infektionen

Es gibt eine Handvoll Infektionen, die mit Haarausfall in Zusammenhang stehen, eine davon ist die Ringelflechte. Dabei handelt es sich um einen Pilz, der überall am Körper wachsen kann, inklusive der Kopfhaut, wodurch die Haare stellenweise ausfallen.

Weitere Infektionen, die Haarausfall bei Männern verursachen können, sind Dermatitis, hauptsächlich eine Hautkrankheit, die aber auch die Haare betreffen kann, wenn sie auf der Kopfhaut entsteht. Follikulitis ist genau das, wonach es klingt, eine Entzündung der Haarfollikel, die von einer Infektion ausgelöst wird. Selbst Syphilis, gemeinhin bekannt als Geschlechtskrankheit, kann, laut Everyday Health, zu dünnerem oder schütterem Haar führen.

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5. Schlechte Ernährung

Es ist kein Geheimnis, dass eine schlechte Ernährung zu allen Formen von gesundheitlichen Problemen führen kann, und eines davon ist eine schlechte Haarqualität. Wie die englische Daily Mail Zeitung bemerkt, bestehen Haare aus Proteinen, weshalb kein Protein in der Ernährung logischerweise negative Auswirkungen auf die Haare hat. Es kann auch ein Zeichen von Eisen- oder Vitamin-C-Mangel sein.

Livestrong weist jedoch darauf hin, dass zu viele Proteine genauso schädlich für die Kopfhaut sein können, weil bei diesen Ernährungsweisen oft die Kohlenhydrataufnahme begrenzt ist und andere Nährwertmängel entstehen. Glauben Sie also nicht, dass Sie sich einen Bart wachsen lassen können, indem Sie Ihre Mahlzeiten mit Protein vollpumpen oder viele Proteinshakes trinken.

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6. Rauchen

Ja, auch beim Rauchen gibt es eine Verbindung zum Haarausfall (nur einer von vielen Gründen, weswegen man das Rauchen aufhören sollte). Eine Webseite vom National Center of Biotechnology Information zieht eine Parallele zwischen dem Rauchen und defekten Follikeln in einem Post in Mediziner-Sprache, der auf den Fakt hinausläuft, dass Sie Ihre Haare damit vergiften.

Das Posting (das mehr als 10 Jahre alt ist) über die Beziehung zwischen Rauchen und Haarausfall – sowohl bei Männern als auch bei Frauen – soll mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erregen „was vielleicht effektiver ist, also der Zusammenhang zwischen Rauchen und Falten im Gesicht oder grauen Haaren“, weil diese leichter durch Eingriffe korrigierbar sind.

Quit Smoking

7. Medikamente und Drogenkonsum

Die meisten Medikamente haben zwar ihren Nutzen, aber natürlich gibt es auch Nebenwirkungen, die auch Haarausfall beinhalten können. Everyday Health macht verschiedenen verschreibungspflichtige Medikamente für Haarausfall verantwortlich, worunter Blutverdünner, Beta-Blocken und Antidepressiva fallen.

Noch überraschender ist, dass der Everyday Health Artikel besagt, dass die exzessive Vitamin A-Aufnahme auch Haarausfall verursachen kann und dass Vitamin A die Basis für mindestens ein gängiges Aknebehandlungsmittel ist. Weitere Substanzen, die auch zu schütterem Haar führen können, sind Hormone, wie Testosteron und Steroide.

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