Behandlung & Prävention

Aua! 10 Tipps bei Ischiasbeschwerden

Stechende, starke Ischiasschmerzen lassen sich kaum ignorieren. Dabei gehen die Beschwerden vom Ischiasnerv aus, der über das Gesäß die Beine hinab verläuft (über die Oberschenkelmuskeln bis hinab zu den Zehen).

Bei Ischiasschmerzen entzündet sich der Nerv selbst aufgrund einer Verletzung – z.B. durch einen Bandscheibenvorfall, gestauchte Nerven, Druck aufgrund von Schwangerschaft oder schlechter Haltung. Ein gereizter Ischiasnerv kann das Leben stark beeinträchtigen, aber es gibt ein paar Tricks, die bei Entzündungen und Schmerzen helfen.

Hier sind zehn Tipps bei Ischiasbeschwerden …

1. Massage

Eine Massage der Bein- und Gesäßmuskeln (über die der Ischias verläuft) kann Verspannungen lösen und Entzündungen lindern. Wie? Indem der Blutfluss erhöht wird und die Empfindlichkeit der Nerven reduziert.

2. Heiß-kalt-Wechsel

Der berühmte Wechsel zwischen heißen und kalten Temperaturen wirkt Wunder bei Ischiasbeschwerden. Beginnen Sie, indem Sie am Gesäß und der Rückseite der Beine Eis zur Entzündungshemmung auflegen und es anschließend sogleich durch ein Wärmkissen ersetzen. So lösen Sie Muskelverspannungen und erhöhen den Blutfluss.

3. Schmerzmittel

Viele Schmerzmittel können rezeptfrei in der Apotheke gekauft werden. Wählen Sie dabei vornehmlich Medikamente für Muskelverspannungen – wie Aspirin oder Ibuprofen. Diese helfen bei der Linderung von Entzündungen, die mit chronischen Ischiasbeschwerden einhergehen.

4. Akupunktur

Die traditionelle chinesische Akupunktur wirkt gegen Schmerzen und Entzündungen, indem winzige Nadeln in bestimmte Körperstellen gestochen werden, und hat sich als hilfreich bei schmerzhaften Ischias-Muskelkrämpfen erwiesen. Zudem steigert die Behandlung Blutfluss und –zirkulation in Beinen, Rücken und Po.

5. Verschreibungspflichtige Medikamente

Chronische Ischiasschmerzen lassen viele zum Arzt rennen und um Rezepte für Medikamente bitten. Oftmals verschreiben Ärzte dann Entspannungsmittel für die Muskeln, stärkere Schmerzmittel und sogar Antidepressiva, um die Endorphin-Produktion anzukurbeln.

6. Dehnen

Dehnungen oder Yoga helfen bei Muskelverspannungen und können Ischiasbeschwerden vorbeugen, indem sie den Rücken sowie den Körper im Allgemeinen stärken . Dadurch wird Druck von den Beinen und folglich dem Ischiasnerv genommen.

7. Lotionen

Manche Betroffenen ziehen Lotionen oder Cremes Tabletten vor. Diese schmerzlindernden Gels (normalerweise Analgetika genannt) enthalten oft Menthol, was die Schmerzrezeptoren dämpft und steife Muskeln entspannt.

8. Rückenstützen

Falls Sie den ganzen Tag in einem unbequemen Bürostuhl sitzen, verstärken Sie Ischiasbeschwerden und sowie Entzündungen und Steifheit. Daher zahlt es sich aus, in einen Stuhl mit fester Rückenlehne und gleichmäßiger Sitzfläche zu investieren, um eine gute Sitzhaltung zu fördern.

9. Physiotherapie

Physiotherapie in Kombination mit Massage lockert steife Muskeln, erhöht den Blutfluss und erweitert Bewegungsumfang und Flexibilität. Physiotherapien beinhalten spezifische Übungen und Körperhaltungen, die chronische Ischiasschmerzen mildern.

10. Hydrotherapie

Noch besser als Wärmekissen wirken warme Bäder oder Whirlpools. Die sogenannte Hydrotherapie lockert nicht nur die Muskeln und lindert Entzündungen, sie steigert auch die Blutzirkulation, was, wie wir wissen, gegen Muskel- und Nervenkrämpfe hilft.

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