Behandlung & Prävention

9 Wege eine Erkältung oder Grippe zum Frühlingsbeginn zu vermeiden

Gestern war es ziemlich schön draußen – schon fast zu schön, wenn man die Durschnittstemperatur für diese Jahreszeit betrachtet. Gemäßigte, sonnige Tage zum Ende des Winters und Frühlingsbeginn können ein seltenes Vergnügen sein, wenn die Temperaturen um den Gefrierpunkt schwanken. Die Versuchung unsere Wintermützen, Schals, Handschuhe und sogar Mäntel abzuwerfen kann uns schnell unterkühlen lassen, was sich wiederum schnell in einen Schnupfen verwandelt. Es ist nicht außergewöhnlich, dass nach einem Wetterumschwung jeder um einen herum krank wird.

Zum Glück können Sie diese neun effektiven Methoden vor einer Vorfrühlingskrankheit bewahren…

1. Etwas Dampf inhalieren

Es gibt einen Grund, warum viele von uns anfällig für Erkältungen während der kalten Jahreszeit sind. Laut Experten in Nasenheilkunde der Universität von Pennsylvania in den USA sind die Wimpern (oder kleine haarähnliche Erweiterungen) in unserem Nasengang und den Nebenhöhlen sehr anfällig gegenüber Änderungen der Temperatur. Für diejenigen, die das nicht wissen, die Wimpern im Nasengang und den Nebenhöhlen schützen uns, indem sie Krankheiterreger aufhalten und zerstören, die in den Körper eindringen.

Wenn es draußen warm ist, antworten (oder handeln) Wimpern relativ schnell – wenn es aber kälter ist, dann sind sie um einiges mehr träge. Logischerweise ist Krankheit daher unausweichlich, wenn ein Temperatursturz einer Wärmeperiode folgt (außer Sie wickeln Mund und Nase in einen Schal ein wenn Sie rausgehen).

2. Beruhigen Sie diese trockene Nase

Unser Nasengang und Stirnhöhle verlangen viel Wartung. Nicht nur erwarten sie warmgehalten zu werden, um Erreger vernichtende Wimpern richtig arbeiten zu lassen – auch bevorzugen sie feucht gegenüber trocken zu sein, um Krankheitsausbrüche zu verhindern.

Professoren der Nasenheilkunde an der University of Virginia School of Medicine behaupten, dass feuchte Nasengänge am besten sind Erreger in Schach zu halten. Das liegt daran, dass Feuchtigkeit körperfremde Viren und Bakterien auf natürliche Weise aus den Nasengängen spült. Wenn Nasengänge aber austrocknen und barsch werden, verlieren sie antimikrobielle Eigenschaften. Darum kann ein Kochsalz Nasenspray oder -gel und viel Wasser zu trinken die Erreger-bekämpfenden Fähigkeiten des Körpers stärken.

3. Das Erkältungsrisiko ausschwitzen

Obwohl der Gedanke an regelmäßige physische Aktivität Sie vielleicht schlucken lässt (nicht wortwörtlich), kann Sie das aber vom Husten, Niesen und Keuchen abhalten. Forscher der Präventivmedizin an der Vanderbilt University, Tennessee in den USA rechnen moderatem Sport an, das Risiko sich zu erkälten zu vermindern – um ca. 27 Prozent.

Die Forscher schreiben täglichen Trainingseinheiten zu, die Erreger-bekämpfenden Verteidigungsmechanismen des Immunsystems zu verbessern. Schwitzen und ein erhöhter Puls produzieren außerdem Adrenalin, ein Hormon und ein Neurotransmitter, der Blutgefäße im Nasengang und der Stirnhöhle verengt und Blutandränge lindert.

4. Zeigen Sie es der Erkältung mit Honig

Um Krankheit vorzubeugen, fügen Sie mit Honig etwas natürliche Süße zu Tee, Joghurt und Müsli hinzu. Unzählige Studien, inklusive Ergebnisse einer 2014 von Forschern des Instituts der Nuklearmedizin, Onkologie und Strahlentherapie in Islamabad, Pakistan durchgeführten Studie, schreiben Honig natürliche mikrobielle und antioxidative Kräfte zu.

Forscher testeten die Effekte des natürlichen Süßungsmittels auf Kolonien von Streptococcus Pyogenes, der Bakterie, die Halsentzündungen auslöst. Als Manuka Honig hinzugefügt wurde, reduzierte sich die Anzahl der Bakterien um etwa 85 Prozent. Die Forscher fanden heraus, dass Honig einen ähnlichen Effekt auf andere Bakterientypen hatte (d.h. Lungenentzündung, Salmonellen und Staphylokokkus).

5. Kräuter für’s Immunsystem

Pharmazeutische und biochemische Forscher der Kyung Hee Universität und Ewha Women’s University in Korea entdeckten, dass viele natürliche Kräuter, wie Rosmarin antivirale Eigenschaften besitzen und verwendet werden können, um das Risiko bestimmter Atemwegsviren zu vermindern.

Die Forscher behaupten, dass die Carnosolsäure in den Kräutern wie ein Antivirus wirkt und den Körper schützt, indem sie die Vermehrung von Atemwegsviren (RSV-Viren) verhindert, eine Krankheit, die die Lungen und Atemwege angreift. Reiben Sie also Ihr Grillfleisch mit Rosmarin ein und tauchen Sie es in Eintöpfe und Suppen um Krankheiten zu bekämpfen.

6.Stärken Sie Probiotika mit griechischem Joghurt

Wahrscheinlich wissen Sie bereits, dass Probiotika effektiv im Kampf gegen gewisse Erkältungs- und Grippeviren sein können. Laut Ergebnissen von Forschern an der University of Virginia School of Medicine enthält griechischer Joghurt einen bestimmten Strang von Probiotika, die das Risiko, sich einen Schnupfen einzufangen, signifikant vermindern.

Forscher fanden heraus, dass Personen, die eine Portion (lebende Kulturen enthaltenden) griechischen Joghurt pro Tag konsumierten, ihr Risiko einer Erkältung oder Grippe um bis zu 27 Prozent reduzierten. Das ist doch mal ein guter Grund diesen cremigen Genuss in Ihre Ernährung aufzunehmen.

7. Tanken Sie Sonne

Als bräuchten Sie einen weiteren Grund sich in der Sonne zu aalen. Ärzte der Universität Colorado in Denver und des Massachusetts General Hospital in Boston in den USA behaupten, Vitamin D (das Sonnenscheinvitamin) ausgesetzt zu sein, hilft Atemwegsinfektionen vorzubeugen (d.h. Tuberkulose, Asthma, Nebenhöhlenerkältungen und Grippe).

Deswegen ist es entscheidend rauszugehen, und diese im Winter seltenen Sonnenstrahlen aufzusaugen. Forscher sagen, dass bereits magere 10.000 IE Vitamin D täglich das Risiko einer oberen Atemwegsinfektion um 50 Prozent reduzieren. Eine große Fläche Haut (d.h. Gesicht, Hals, Rücken, Arme) für nur 10 – 15 Minuten pro Tag zu entblößen kann helfen, ausreichend Vitamin D zu produzieren.

8. Yoga, um die Grippe zu bekämpfen

Laut einer Studie des Lady Hardinge Medical College in Neu-Delhi, Indien verbessert Yoga das Immunsystem und reduziert krankheitserregenden Stress. Forscher führten eine kontrollierte Studie an 60 Studenten durch, von denen die Hälfte an täglich 35-minütigen Einheiten Yoga über eine Zeitspanne von 12 Wochen teilnahm.

Am Ende der 12-wöchigen Studie fanden die Forscher heraus, dass, während die Yoga-freie Gruppe erhöhte Stresshormone aufwies, die Yoga- machende Gruppe keine Zunahme in Stresshormonen hatte und besser gegen Schädigungen des Immunsystems und invasive Mikroben, die Erkältung und Grippe auslösen, gewappnet war.

9. Trinken Sie Grünen Tee

Eine Gruppe deutscher Forscher des Instituts für molekulare Virologie an der Universität Münster besteht auf einer Tasse Tee anstatt des zweiten oder dritten Bechers Kaffee. Warum? Ergebnisse ihrer Studie zeigten, dass ein spezielles Catechin, Epigallocatechingallat (EGCG) in grünem Tee Grippevirenpartikel tötet.

EGCG beugt nicht nur Erkältungen vor, sondern Wissenschaftler glauben auch es bremst außerdem lungenentzündungsverursachende Bakterien. Zusätzlich löst die Verbindung mit anderen Heißgetränken – wie Kräutertee und heißes Limonenwasser – Blutandränge und befeuchtet den Nasengang um eindringende Erreger auszuspülen.

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