Behandlung & Prävention

8 schmutzige Wahrheiten über antibakterielle Seifen

Die meisten Familien verwenden antibakterielle Seifen und andere Produkte, um sich vor Erregern und Krankheiten zu schützen. Studien beweisen jedoch, dass Sie durch die Benutzung dieser Produkte nicht nur Ihr Geld zum Fenster hinauswerfen, sondern auch Ihre Gesundheit aufs Spiel setzen.

Hier sind acht schmutzige Wahrheiten über antibakterielle Seifen und andere anti-mikrobielle Produkte …

1. Studien haben gezeigt, dass als „antibakteriell“ vermarktete Produkte, im Vergleich zu normaler Seife und Wasser, keine höhere Effektivität aufweisen. Die zusätzlichen Kosten für ein angeblich antibakterielles Produkt bieten also keinen größeren Schutz. Normale Seife bekämpft nämlich ebenso Bakterien.

2. Daneben haben Studien der amerikanischen Lebensmittelbehörde gezeigt, dass „antimikrobielle“ Produkte genauso gut Krankheitserreger bekämpfen wie normale Seife und Wasser.

3. Nebenbei bemerkt werden Stimmen der Lebensmittelbehörde laut, dass die antibakteriellen und antimikrobiellen Produkte antiseptische und chemische Inhaltsstoffe enthalten, welche die Gesundheit der Anwender gefährden können.

4. Besonders ein antibakterieller Zusatz namens Triclosan wurde in Labortests als gesundheitsgefährdend eingestuft. Wenn zum Beispiel Laborratten in Berührung mit Triclosanhaltigen Produkten kamen, traten bei diesen ein erhöhter Hormonspiegel auf (z.B. Testosteron, Östrogen und Schilddrüsenhormon), die eine verfrühte Pubertät und bestimmte Arten von Krebs auslösen, sowie zu Unfruchtbarkeit führen können.

5. Die Verwendung von antibakteriellen Produkten kann auch dazu führen, dass sich eine Form von Bakterien entwickelt, die resistent gegen Medikamente ist. Das bedeutet, dass, wenn Sie antibakterielle Produkte zu exzessiv anwenden und krank werden, die Medikamente, die Sie gegen die Krankheit einnehmen, keinerlei Wirkung mehr zeigen.

6. Leider vermutet die Lebensmittelbehörde, dass ungefähr 93 Prozent der Seifen – Flüssig- oder Kernseife -, die als „antibakteriell“ oder „antimikrobiell“ vermarktet werden, Triclosan enthalten (oft auch als Triclocarban gekennzeichnet). Sehen Sie sich die Etiketts also genau an.

7. Studien haben gezeigt, dass ein übermäßiger Gebrauch von antimikrobiellen Produkten einen ähnlichen Effekt hat, wie eine zu häufige Verwendung von Antibiotika. Der Körper bildet schließlich arzneimittelresistente Mikroben (z.B. Streptokokkus Pneumonie und bestimmte Super-Bakterienstämme von E.coli), die keine mutierten Krankheitserreger mehr bekämpfen können.

8. Ärzte weisen auf die falschen Verkaufsmethoden von Handdesinfektionsmitteln (die meistens Alkohol enthalten) und antibakteriellen Produkten hin, die damit werben, Erkältungen und Infektionen verhindern zu können, da die meisten Viren nicht auf Antibiotika reagieren.

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