Behandlung & Prävention

10 Lebensmittel, die Sie vermeiden sollten, wenn Sie zu Migräne neigen

Migräneanfälle unterscheiden sich von Fall zu Fall. Viele der Lebensmittel, die wir essen, enthalten jedoch Zutaten, die einen Anfall auslösen oder verschlimmern können.

Bevor Sie also bei diesen zehn Nahrungsmitteln zuschlagen, denken Sie über die möglicherweise schmerzhaften Konsequenzen nach.

1. Chilischoten

Obwohl manche Betroffenen gemahlenes Chili (oder Capsaicin) als Entzündungshemmer und Schmerzmittel verwenden, gilt für viele das Gegenteil. Inhaltsstoffe scharfer Schoten können Kopfschmerzen verstärken, weshalb Mediziner bei Studien zu Migräne oft Capsaicin einsetzen.

2. Fleisch- und Wurstwaren

Passen Sie auf, wenn Sie sich auf die Schnelle ein Sandwich machen. Oftmals ist das Fleisch verarbeitet und enthält Tyramin sowie Konservierungsstoffe, die Migräne auslösen können. Die Zutaten können in Schinken und Würsten vorkommen und sollten von Menschen mit chronischer Migräne gemieden werden.

3. Bananen

Bananen sind ein perfekter Snack, voller Kalium und Energie, und eigenen sich bestens als Frühstückszutat. Leider enthalten sie aber auch zwei Verursacher von Migräne: Tyramin und Histamin. Betroffene sollten vor allem auf die Bananenschale achten, die das meiste Tyramin enthält, und sichergehen, dass sie die Frucht komplett ohne Schale essen.

4. Koffein im Übermaß

Ähnlich wie bei Capsaicin, wird Koffein in Maßen eingesetzt, um Kopfschmerzen zu bekämpfen. Zu viel davon hat jedoch den entgegengesetzten Effekt und kann zu starkem Kopfweh führen, sobald das Koffein nachlässt. Wenn Sie als morgens Kaffee brauchen, belassen Sie es bei zwei bis drei Tassen pro Tag.

5. Ausgereifter Käse

Die gute Nachricht ist, dass nicht alle Käsesorten Migräne verursachen können. Vor allem ausgereifte Käsesorten, die erhöhte Mengen Tyramin enthalten, sind problematisch – je älter das Stück Gouda oder Emmentaler ist, desto mehr Tyramin.

6. Pizza

Falls Sie regelmäßig zu Pizza greifen, sollen Sie vielleicht noch mal darüber nachdenken. Pizzateig enthält in den meisten Fällen Kumarin, eine natürlich vorkommende Chemikalie, die Migräne verursacht. Leider ist Hefe die Quelle von Kumarin und Pizzateig besteht aus Hefe.

7. Sojasoße

Glutamat, ein häufiger Zusatzstoff von Sojasoße, Eiweißpulvern und auch mageren Milchprodukten führt kurz nach dem Verzehr oftmals zu starken Kopfschmerzen. Zudem kommt die Tatsache, dass viele Produkte, die Glutamat enthalten auch voller Salz sind – einem weiteren Übeltäter in Sachen Migräne und Dehydrierung.

8. Vollmilch

Cholin und Kasein – beides Inhaltsstoffe von Vollmilch – führen oft zu Migräne. Ebenso sind daraus abgeleitete Produkte, wie Joghurt oder Sahne, für das Pochen im Kopf zur Verantwortung zu ziehen.

9. Bohnen

Schwarze Bohnen, Limabohnen, Kidneybohnen – nicht nur, dass ein Magen voller Bohnen seine ganz eigenen Beschwerden mit sich bringt, das Tannin darin kann auch im Kopf jede Menge Druck erzeugen.

10. Alkohol

Falls Sie abends gern mal ein Glas Wein trinken, kann es sein, dass Sie damit Ihre Migräne verstärken. Alkohol – insbesondere Rotwein – enthält Tyramin, einen üblichen Verdächtigen in puncto Migräneanfall. Außerdem können die Sulfide in Rotwein zu Kopfschmerzen beitragen.

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