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Die 10 häufigsten Gendefekte

Häufige Beschwerden

Familiäre Verbundenheit kann sehr stark sein – so stark, dass einige Gendefekte, oder Erbkrankheiten, die bei Kindern vorkommen, über die Eltern und Großeltern hinaus bis zu den Vorfahren und sogar der Volkszugehörigkeit zurückverfolgt werden können. Die Sichelzellenanämie zum Beispiel ist ein weitverbreiteter Gendefekt, der größtenteils Menschen aus Afrika oder dem Mittelmeerraum betrifft.

Wenn Sie also entweder wegen ihrer Volkszugehörigkeit Angst vor einer genetischen Krankheit haben, oder eine bestimmte Erbkrankheit bei Ihren Vorfahren verbreitet war, haben wir hier für Sie die zehn häufigsten Genmutationen.

1. Mukoviszidose

Mukoviszidose ist einer der am weitesten verbreiteten vererblichen Gendefekte. Dieser Defekt betrifft vorwiegend Kaukasier, die aschkenasische Juden sind. Er tritt nur auf, wenn beide Elternteile Merkmalsträger sind, womit sie die Krankheit mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent an ihre Kinder übertragen. Mukoviszidose tritt auf, wenn ein Mangel an einem bestimmten Protein herrscht und der Chloridhaushalt im Körper nicht mehr geregelt wird. Typische Symptome sind Atembeschwerden, immer wiederkehrende Lungenentzündungen sowie Verdauungs- und Potenzprobleme.

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