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10 Gründe, warum es bei Fettleibigkeit NICHT um Fressgier und Faulheit geht

Fitness & Ernährung

Es besteht fortwährend der Glaube in unserer Gesellschaft, dass Fettleibigkeit das einfache Produkt aus zu viel Essen und zu wenig Sport (wenn überhaupt) ist. Leider zeigen viele Leute immer noch mit dem Finger auf fettleibige Menschen, ohne dabei die wahren Fakten hinter der Fettleibigkeit zu kennen. Von der Erfahrung verbalen Missbrauchs von Fremden auf der Straße und der chronischen Verurteilung bis hin zu der Verinnerlichung der negativen Nachrichten in Form von Schamgefühl, Selbsthass und –ekel, Menschen, die fettleibig sind, leiden an einer Vielzahl körperlicher und geistiger Gesundheitsprobleme. Beschimpfungen und Verurteilungen haben diese „Epidemie“ der Fettleibigkeit nicht aufhalten können, was kann das also?

Vielleicht ist das Verständnis aller Faktoren, die mit Fettleibigkeit zusammenhängen, ein guter Anfang…

1. Das obesigene Umfeld

Der Begriff „obesigenes Umfeld“ steht in Zusammenhang mit den Einflüssen des Umfelds einer Person auf die körperliche Aktivität und das Essverhalten. Wenn wir zum Beispiel in einer Gegend ohne Bürgersteige oder sichere Gehwege wohnen, gepaart mit einem schlechten Zugang zu frischem Obst und Gemüse, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass unsere Fettleibigkeitsrate größer ist als die eines Viertels mit sicheren Gehwegen und Zugang zu gesunden Lebensmitteln.

Das heißt nicht, dass das Umfeld der einzige Grund für Fettleibigkeit ist, aber es ist ein Faktor, der berücksichtigt werden muss, wenn man den Grund für Fettleibigkeit untersucht. Menschen, die in Gegenden wohnen, in denen Fast Food und Autofahren anstatt Gehen gefördert wird, haben es schwerer die Verhaltensänderungen zu schaffen, die letztendlich zur Gewichtsabnahme führen.

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