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9 Schritte für Eltern, um die Gefahr von Essstörungen bei Kindern zu reduzieren

Erziehung

Der National Association of Anorexia Nervosa and Associated Disorders zufolge, hat Anorexie die höchste Sterberate unter den Geisteskrankheiten und ist die dritthäufigste Geisteskrankheit unter Teenagern. Die Angst vor Adipositas und übergewichtig zu werden, gepaart mit dem Verlangen ein Schönheitsideal zu erreichen, führt dazu, dass mehr als die Hälfte aller jugendlichen Mädchen und bis zu einem Drittel der Jungen ungesunde Methoden benutzen, um ihr Gewicht zu kontrollieren oder abzunehmen. Vom Rauchen bis zum Auslassen von Mahlzeiten über Erbrechen bis hin zum Missbrauch von Sport und Abführmitteln, steigt die Anzahl von Essstörungen und Störungen des Selbstbildes. Was können Eltern also tun, um ihr Kind davor zu bewahren, eine gestörte Beziehung zum Essen aufzubauen, und ihnen gleichzeitig dabei helfen, ein positives Selbstbild aufzubauen?

1. Bedenken Sie Ihre eigene elterliche Einstellungen gegenüber Fett

Zu behaupten, dass wir nicht vom Glauben unserer Kultur über Fett und den Körper beeinflusst wären, würde suggerieren, dass wir in Höhlen leben. Tatsache ist, dass wir alle von dem beeinflusst werden, was wir lesen, sehen, oder in den Medien und sogar von unseren Gesundheitsexperten hören. Der Glaube, das Fett böse ist und, dass dick zu sein ungesund ist, vergiftet weiterhin unser Denken und beeinflusst unser Verhalten. Wir treten Programmen zum Abnehmen bei und leiten die nötigen Schritte ein, um sicherzustellen, dass wir Fett, Zucker und Kohlenhydrate aus unserer Ernährung eliminiert haben. Wir sprechen über das Zunehmen, als wäre es das Gleiche wie einen Arm zu verlieren.

Als Erwachsene haben wir die Verantwortung, ein Vorbild für gesunde Verhaltensweisen zu sein, und zu tun was wir können, um nicht unsere eigene Angst vor Fett auf unsere Kinder zu übertragen. Um positive Veränderungen hervorzurufen, müssen wir unsere eigenen Gefühle gegenüber Essen, Gewicht und den Körper erkunden, denn welche Gefühle auch immer das sind, wir werden sie an unsere Kinder weitergeben. Wenn ein Elternteil chronisch Diät macht und/oder trainiert, oder die letzten 10 verlorenen Pfund feiert, wird das Kind dem bald folgen.

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